Johnson & Johnson Aktie: Neue Studiendaten

Langzeitstudie zu Guselkumab zeigt hohe Remissionsraten über 140 Wochen bei guter Verträglichkeit, was die Marktposition von J&Js Immunologie-Medikament festigen könnte.

Kurz zusammengefasst:
  • Hohe klinische Remissionsrate nach 140 Wochen
  • Gute Verträglichkeit ohne neue Sicherheitssignale
  • Hohe Behandlungsadhärenz in der Studie
  • Aktie notiert nahe Jahreshoch

Langzeitdaten sind in der Pharmabranche so etwas wie der Härtetest für ein Medikament: Wirkt es nicht nur kurzfristig, sondern auch über Jahre – und bleibt es dabei gut verträglich? Genau hier liefert Johnson & Johnson jetzt neue Argumente. Auf der ECCO 2026 wurden frische Ergebnisse zu TREMFYA (Guselkumab) bei Colitis ulcerosa präsentiert.

Was die QUASAR-Daten zeigen

Im Fokus steht die QUASAR-Langzeitverlängerungsstudie bei Erwachsenen mit moderat bis schwer aktiver Colitis ulcerosa. Nach 140 Wochen Behandlung waren laut den am 21. Februar veröffentlichten Daten 80,8% der Patienten in klinischer Remission.

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Auch bei tieferen Messpunkten fallen die Zahlen positiv aus: Mehr als die Hälfte erreichte eine endoskopische Remission. 78% erzielten zudem eine „Darmheilung“ sowohl auf Gewebe- als auch auf Sichtbefund-Ebene. Besonders relevant für die Praxis: Von den Patienten, die bereits in Woche 44 in klinischer Remission waren, hielten 87,5% diesen Status bis Woche 140.

Eine zentrale Frage für Ärzte und Patienten lautet dabei: Wie dauerhaft ist eine Remission – und gelingt sie ohne zusätzliche Steroide? Laut Studie konnten nahezu alle Teilnehmer, die nach 140 Wochen in klinischer Remission waren, dies ohne Kortikosteroide erreichen.

Warum das für Johnson & Johnson wichtig ist

Die Daten sind vor allem für das Segment „Innovative Medicine“ bedeutsam – einen Kernbereich des Konzerns. In der Immunologie ist der Wettbewerb hoch, und gerade dort zählt nicht nur ein kurzfristiger Behandlungserfolg, sondern ein belastbares Langzeitprofil. Positive Daten über nahezu drei Jahre können deshalb Vertrauen in Wirksamkeit und Sicherheit stärken – und das ist im Marktumfeld oft ein entscheidender Differenzierungsfaktor.

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Auffällig ist zudem die Studienqualität in der Durchführung: Rund 89% der geeigneten Teilnehmer blieben bis Woche 140 in der Behandlung. Dazu meldete das Unternehmen keine neuen Sicherheitssignale, was auf eine gute Verträglichkeit hindeutet. Die positiven Resultate zeigten sich laut Bericht außerdem auch bei Patienten, die zuvor bereits mit anderen Biologika oder JAK-Inhibitoren behandelt worden waren.

Einordnung zur Aktie

Am Markt trifft diese Art von Nachricht meist auf Interesse, weil sie die Planbarkeit eines Medikaments im Alltag unterstreicht. Die Aktie notierte zuletzt nahe ihrem 52-Wochen-Hoch: Der Schlusskurs vom Freitag lag bei 205,80 Euro, rund 1,86% unter dem Hoch von 209,70 Euro.

Konkret im Blickpunkt steht nun, ob Johnson & Johnson die langfristig positiven Studiendaten in der weiteren Positionierung von TREMFYA in der Colitis-ulcerosa-Behandlung konsequent nutzen kann – vor allem mit Blick auf den intensiven Wettbewerb in der Immunologie.

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