European Lithium Aktie: Kassen gefüllt

European Lithium erzielt 124 Mio. AUD aus dem Verkauf von Critical Metals-Aktien und stärkt damit die Finanzierung für das Wolfsberg-Projekt. Die Börse reagiert positiv auf die nicht verwässernde Transaktion.

Kurz zusammengefasst:
  • Strategischer Verkauf bringt 124 Mio. AUD ein
  • Frische Mittel für Wolfsberg Lithium Projekt
  • Positive Kursreaktion an ASX und in Europa
  • Transaktion fällt mit Lithiumpreis-Erholung zusammen

European Lithium hat mit dem Verkauf eines großen Aktienpakets an Critical Metals Corp (CRML) einen der größten Liquiditätszuflüsse seiner Unternehmensgeschichte erzielt. Der Schritt stärkt die Bilanz deutlich und fällt in eine Phase zunehmender Erholung im Lithiumsektor. Wie nutzt das Unternehmen diesen Spielraum?

Strategischer Verkauf bringt 124 Mio. AUD

Am 21. Januar hat European Lithium den Verkauf von 5 Millionen CRML-Aktien vereinbart. Laut SEC-Meldung und Unternehmensangaben flossen daraus rund 124 Mio. AUD (etwa 85,5 Mio. USD) an Nettoerlösen.

European Lithium

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Der Effekt im Überblick:

  • Verkauf: 5 Mio. CRML-Aktien
  • Nettoerlös: ca. 124 Mio. AUD
  • Art des Zuflusses: nicht verwässernd (keine Kapitalerhöhung)
  • Verwendungsschwerpunkt: Finanzierung des Wolfsberg Lithium Projekts in Österreich

Die Transaktion stärkt die Eigenkapitalbasis, ohne neue Aktien von European Lithium ausgeben zu müssen. Damit verbessert sich der Finanzierungsspielraum für die Projektentwicklung spürbar.

Kursreaktion an ASX und in Europa

Die Börse reagierte positiv auf die Nachricht.

  • An der ASX schloss die Aktie gestern bei 0,305 AUD, ein Tagesplus von 8,93 %.
  • Heute legte der Kurs auf Lang & Schwarz in Europa bis 10:18 Uhr auf 0,1918 Euro zu, ein Anstieg von 5,07 %.

Die anhaltende Nachfrage zeigt, dass der Markt den Verkauf des CRML-Pakets als Stärkung des Geschäftsmodells wertet.

Hintergrund: Wertzuwachs bei Critical Metals

Der Verkauf der CRML-Beteiligung erfolgt vor dem Hintergrund deutlicher Fortschritte beim Tanbreez-Seltenerdeprojekt in Grönland, einem Kernasset von Critical Metals.

Wichtige Punkte:

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  • Am 15. Januar meldete CRML eine geplante 50/50-Joint-Venture-Vereinbarung mit einem saudi-arabischen Industriekonzern.
  • Bestandteil ist ein langfristiger Abnahmevertrag über 25 % der künftigen Tanbreez-Konzentratsproduktion.
  • Zuvor gab es bereits unverbindliche Term Sheets und Absichtserklärungen, u.a. mit einem rumänischen Staatsunternehmen über 50 % der Abnahme.

In Summe ist damit ein sehr hoher Anteil der potenziellen Produktion vertraglich adressiert. Diese Fortschritte haben den Wert der CRML-Beteiligung deutlich erhöht und European Lithium die Möglichkeit gegeben, Teile der Position gewinnbringend zu versilbern.

Der Mittelzufluss von 124 Mio. AUD verschafft dem Unternehmen einen längeren finanziellen Atem, um das Wolfsberg-Projekt voranzutreiben, ohne kurzfristig auf Kapitalerhöhungen angewiesen zu sein.

Rückenwind aus dem Lithiummarkt

Der Zeitpunkt der Transaktion fällt zusammen mit einer spürbaren Erholung der Lithiumpreise.

  • Lithiumcarbonat-Futures an der Guangzhou Futures Exchange (GFEX) zogen heute weiter an und näherten sich 180.000 CNY je Tonne.
  • Die Spotpreise für Lithiumcarbonat in China hatten gestern bereits die Marke von 170.000 CNY je Tonne überschritten.
  • Auf Monatssicht entspricht dies einem Preisanstieg von mehr als 68 %.

Parallel dazu zeigt auch der Rohstoffsektor insgesamt Stärke. Der MSCI Metals & Mining Index verzeichnet seit Jahresbeginn deutliche Zuwächse. Marktteilnehmer erwarten für zentrale Batteriemetalle mittelfristig ein Angebotsdefizit und honorieren Unternehmen, die ihre Projekte durchfinanziert in Richtung Produktion entwickeln können.

Vor diesem Hintergrund hebt sich European Lithium positiv von vielen Junior-Minenwerten ab, die weiterhin mit schwierigen Finanzierungsbedingungen konfrontiert sind. Die Gesellschaft nutzt ihre Beteiligungen gezielt, um Projektstufen aus eigener Kraft zu finanzieren.

Ausblick: Fokus auf Wolfsberg

Im Mittelpunkt steht nun, wie die frischen Mittel konkret eingesetzt werden. Nach Unternehmensangaben soll der Schwerpunkt auf der Weiterentwicklung des Wolfsberg Lithium Projekts liegen. Der stärkere Kassenbestand reduziert das Finanzierungsrisiko für die nächsten Projektphasen und kann die Umsetzung beschleunigen.

Die Analystenseite zeigt sich konstruktiv: First Berlin Equity Research bestätigte am 13. Januar ein „Buy“-Rating und verwies auf eine aus ihrer Sicht bestehende Unterbewertung der Vermögenswerte. Mit Kursen klar über 0,30 AUD an der ASX und rund 0,19 Euro in Europa rückt aus technischer Sicht ein mögliches Überschreiten jüngster Widerstandsmarken in den Fokus. Ein wichtiges nächstes Ereignis wird der kommende Quartalsbericht sein, in dem das Management voraussichtlich detaillierter zur Verwendung der Verkaufserlöse Stellung nimmt.

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