Navitas Semiconductor bereitet sich auf die Veröffentlichung der Jahreszahlen 2025 vor, während das Unternehmen sein Geschäftsmodell grundlegend umbaut. Im Zentrum steht der Rückzug aus margenschwachen Konsumgütermärkten zugunsten der boomenden KI-Infrastruktur. Reicht die Partnerschaft mit NVIDIA aus, um die kurzfristigen Umsatzdellen zu kompensieren?
Die wichtigsten Erwartungen für das vierte Quartal im Überblick:
* Berichtstermin: Dienstag, 24. Februar 2026 (nach US-Börsenschluss)
* Erwarteter Verlust pro Aktie: 0,05 USD
* Erwarteter Umsatz: ca. 6,95 Mio. USD
* Kerntechnologien: Galliumnitrid (GaN) und Siliziumkarbid (SiC)
Fokus auf Margen und KI-Infrastruktur
Das Unternehmen vollzieht derzeit eine strategische Neuausrichtung. Navitas reduziert bewusst seine Präsenz im Bereich mobiler Endgeräte und Unterhaltungselektronik, da diese Märkte vergleichsweise geringe Margen bieten. Stattdessen konzentriert sich das Management auf Hochleistungsmärkte wie KI-Rechenzentren und die Modernisierung von Stromnetzen.
Dieser Umbau ist mit kurzfristigen Belastungen verbunden. Die Straffung des Vertriebsnetzes und der gezielte Abbau von Lagerbeständen führen aktuell zu einem vorübergehenden Umsatzrückgang. Ziel dieser Maßnahmen ist eine langfristige Steigerung der Profitabilität durch die Erschließung margenstarker Geschäftsfelder.
Die Rolle im NVIDIA-Ökosystem
Ein wesentlicher Faktor für die künftige Entwicklung ist die Einbindung von Navitas in das 800-Volt-KI-Ökosystem von NVIDIA. Diese neue Architektur setzt auf eine Hochvolt-Gleichstrom-Verteilung in Rechenzentren, was hocheffiziente Leistungselektronik zwingend erforderlich macht.
Navitas liefert hierfür spezielle GaN-Komponenten für die Stromumwandlung in KI-Servern sowie SiC-Module für die Energiespeicherung und Netzstabilität. Erste Muster dieser Technologien werden bereits an Partner ausgeliefert. Damit positioniert sich das Unternehmen als technischer Zulieferer für die Infrastruktur künftiger KI-Fabriken.
Insiderverkäufe und Marktdaten
Zuletzt sorgten Insiderverkäufe für Aufmerksamkeit. In den vergangenen 90 Tagen veräußerten Führungskräfte, darunter Finanzvorstand Todd Glickman und Director Ranbir Singh, insgesamt rund 3,33 Millionen Aktien im Wert von etwa 28,3 Millionen USD. Trotz dieser Transaktionen halten Insider weiterhin einen signifikanten Anteil von knapp 30 Prozent am Unternehmen.
Anleger blicken nun auf den nächsten Dienstag. Dann wird das Management im Rahmen einer Telefonkonferenz um 23:00 Uhr MEZ detaillierte Einblicke in die Fortschritte des Umbaus und den weiteren Geschäftsausblick geben.
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