Die Aktie von Lynas Rare Earths setzte am Donnerstag ihren Aufwärtstrend fort und notierte am Nachmittag bei rund 15,71 australischen Dollar. Bemerkenswert: Das geschieht, obwohl Analysten gerade eine Verkaufsempfehlung ausgesprochen haben. Die Kluft zwischen Marktoptimismus und fundamentaler Skepsis könnte kaum größer sein.
Analysten warnen vor Ausführungsrisiken
Seit Jahresbeginn hat die Aktie bereits über 26 Prozent zugelegt. Doch Christopher Watt von Bell Potter Securities rät zum Ausstieg. Seine Begründung: erhöhte Ausführungsrisiken und operative Probleme in der Seltenerden-Verarbeitungsanlage in Kalgoorlie.
Konkret verweist der Analyst auf Stromversorgungsunterbrechungen, die im vergangenen Quartal das Produktionsvolumen beeinträchtigt hatten. Die Volatilität der Aktie – Spanne zwischen 6,90 und über 21,00 Dollar in den letzten 52 Wochen – unterstreicht die Unsicherheit. Für Watt ist die aktuelle Bewertung zu ambitioniert.
Japan setzt auf australische Lieferkette
Auf der anderen Seite steht ein strategischer Erfolg: Der japanische Handelskonzern Sojitz Corporation kündigte diese Woche an, seine Importe australischer Seltener Erden von Lynas auszuweiten. Ziel ist es, die Abhängigkeit von chinesischen Lieferketten zu reduzieren.
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Sojitz wird künftig zusätzlich Samarium beziehen, ergänzend zu den bestehenden Importen von Dysprosium und Terbium. Diese schweren Seltenen Erden sind unverzichtbar für Hightech-Fertigung und Magnetproduktion. Die vertiefte Partnerschaft stärkt Lynas‘ Position als führender nicht-chinesischer Anbieter separierter Seltener Erden – ein Status, der offenbar einen „Knappheitsaufschlag“ rechtfertigt.
Halbjahreszahlen am 26. Februar
Die Halbjahreszahlen am kommenden Donnerstag, den 26. Februar, dürften Klarheit bringen. Anleger erwarten Updates zur Lösung der Stromprobleme in Kalgoorlie und zum Fortschritt beim Ausbau des Mt-Weld-Projekts.
Während Analysten auf unmittelbare operative Risiken fokussieren, scheint der Markt die langfristige strategische Bedeutung westlicher Lieferketten für kritische Mineralien höher zu gewichten. Die Zahlen werden zeigen, ob dieser Optimismus gerechtfertigt ist.
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