Ein Milliarden-Aktienrückkauf, eine deutlich höhere Dividende und ein zukunftsweisender Satelliten-Deal mit Elon Musks Starlink. Die Deutsche Telekom liefert Anlegern zum Abschluss des Geschäftsjahres 2025 gleich mehrere handfeste Argumente. Reicht dieses Bündel an positiven Nachrichten, um den stabilen Aufwärtstrend des Papiers weiter zu stützen?
Die jüngsten Geschäftszahlen übertreffen die eigenen Prognosen des Bonner Konzerns. Mit einem Umsatzplus von 2,9 Prozent auf 119,1 Milliarden Euro und einem bereinigten operativen Ergebnis (EBITDA AL) von 44,2 Milliarden Euro präsentiert sich das Kern-Geschäft äußerst robust. Als wichtigster Wachstumsmotor fungiert dabei einmal mehr die US-Tochter T-Mobile, deren Anteil die Telekom zuletzt auf 52,8 Prozent aufgestockt hat. Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch im Chartbild wider: Mit einem aktuellen Kurs von 32,72 Euro notiert das Papier komfortabel über der 50-Tage-Linie von 29,89 Euro und verzeichnet seit Jahresbeginn bereits ein solides Plus von 17,40 Prozent.
Satelliten-Netz ohne Zusatzgeräte
Neben den Bilanzen sorgt eine strategische Weichenstellung für Aufmerksamkeit. Ab Frühjahr 2028 bringt der Konzern in Kooperation mit SpaceX das Starlink-Satelliteninternet auf europäische Smartphones. Die Direct-to-Cell-Technologie ermöglicht es Nutzern in zehn europäischen Märkten, bei terrestrischen Funklöchern automatisch auf das Satellitensignal zuzugreifen. Daten, Telefonie und SMS funktionieren dabei völlig ohne zusätzliche Hardware. Damit schließt das Unternehmen gezielt Lücken in topografisch schwierigen Regionen und sichert sich im europäischen Wettbewerb einen klaren technologischen Vorsprung.
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Kapitalrückflüsse und höhere Ziele
Auch auf der Kapitalseite sollen die Anteilseigner direkt profitieren. Der Vorstand schlägt für das abgelaufene Jahr eine um elf Prozent erhöhte Dividende von 1,00 Euro je Aktie vor. Zusätzlich plant das Management für das Jahr 2026 ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu zwei Milliarden Euro. Die Prognose für das laufende Geschäftsjahr fällt entsprechend ambitioniert aus: Das bereinigte EBITDA soll auf rund 47,4 Milliarden Euro klettern, während der Free Cash Flow bei knapp 19,8 Milliarden Euro erwartet wird.
Die Kombination aus operativer Stärke, exklusiven technologischen Partnerschaften und einer aktionärsfreundlichen Kapitalpolitik untermauert die aktuelle Position des Telekommunikationsriesen. Die nächsten konkreten Impulse für die Aktie stehen bereits fest: Am 1. April entscheidet die Hauptversammlung über die vorgeschlagene Dividende, bevor am 13. Mai die Quartalszahlen zeigen müssen, ob der Konzern den Schwung ins neue Geschäftsjahr mitnehmen konnte.
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