Bei Rolls-Royce richtet sich der Blick klar nach vorn: Der wichtigste Impuls dürfte mit den Geschäftszahlen für 2025 kommen, die das Unternehmen für in gut zwei Wochen angekündigt hat. Bis dahin wirkt der Markt abwartend. Entscheidend wird, ob der Konzern das operative Tempo der vergangenen zwei Jahre bestätigt.
Im Mittelpunkt steht dabei eine konkrete Messlatte: Hat Rolls-Royce die angehobenen mittelfristigen Ziele erreicht – vor allem beim Free Cashflow und bei den operativen Margen in der Sparte Civil Aerospace?
Worauf es Anlegern jetzt ankommt:
– Geschäftszahlen 2025: Veröffentlichung am 26. Februar
– Free Cashflow und Marge in Civil Aerospace als zentrale Prüfsteine
– Ausblick 2026 als nächster Stimmungstreiber
Was der Markt aus dem Bericht ziehen will
Nach den strategischen Schritten im Jahr 2025 – darunter die Wiederaufnahme von Ausschüttungen an Aktionäre sowie die Umsetzung des bereits im Vorjahr angekündigten Aktienrückkaufprogramms – geht es nun weniger um einzelne Schlagzeilen, sondern um den Ausblick für 2026.
Im Jahresbericht dürften Beobachter vor allem Updates zu drei Themen suchen:
- Engine Flying Hours (EFH): Diese Kennzahl gilt als wichtiger Treiber für das Aftermarket-Geschäft. Besonders im Fokus steht, wie schnell sich der Langstreckenverkehr erholt – mit Blick auf Asien und die Transatlantik-Routen.
- Verteidigungsausgaben: Hier geht es um die Stabilität des Auftragsbestands vor dem Hintergrund der geopolitischen Lage.
- Lieferketten: Anleger achten darauf, wie der Konzern mit den anhaltenden globalen Lieferkettenbelastungen in der Luftfahrtindustrie umgeht.
SMR-Projekt: Vom Plan zur Umsetzung?
Abseits der reinen Finanzzahlen hängt die längerfristige Story weiter stark an Power Systems und New Markets. Im Zentrum steht das Small Modular Reactor (SMR)-Programm.
Nachdem Rolls-Royce SMR Mitte 2025 in Großbritannien als bevorzugter Anbieter für das nationale SMR-Programm ausgewählt wurde, wartet der Markt nun auf konkrete Angaben: vor allem zu Zeitplänen für die Umsetzung und zu Fortschritten an konkreten Standorten. Relevant ist auch, welche Signale es gibt, wie schnell diese kapitalintensiven Projekte von der Design- und Auswahlphase in Richtung tatsächlicher Infrastrukturentwicklung übergehen.
Termine, die den Takt vorgeben
In den kommenden Wochen stehen mehrere Daten an, die die Stimmung rund um die Aktie beeinflussen können:
- In gut zwei Wochen: Präsentation der Geschäftszahlen 2025
- Kurz danach: UK-Investoren-Roadshow
- Darauf folgend: US- & Kanada-Investoren-Roadshow
Bis zur Zahlenvorlage dürfte die Kursentwicklung daher weniger von täglichen Einzelmeldungen abhängen, sondern vor allem von der Erwartung, was der Bericht zu Cashflow, Margen und dem Pfad in Richtung 2026 liefert.
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