Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) steuert auf ein historisches Bewertungsniveau zu. Grund ist eine Kombination aus politischen Weichenstellungen und harten Finanzdaten: Ein mögliches Handelsabkommen mit den USA trifft auf Umsatzrekorde im dreistelligen Milliardenbereich. Am Dienstag markierte die Aktie in Taipeh ein neues Allzeithoch bei NT$1.710,00.
Handelsabkommen mit den USA im Fokus
Die aktuelle Kursdynamik wird maßgeblich von Berichten über ein anstehendes Handelsabkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Taiwan befeuert. Dem Vernehmen nach plant die US-Regierung, die Zölle auf taiwanesische Exporte auf 15 Prozent zu reduzieren.
Im Gegenzug soll TSMC seine Produktionskapazitäten in Arizona massiv ausbauen – konkret durch den Bau von mindestens fünf weiteren Fertigungsanlagen. Diese strategische Expansion würde TSMC tiefer in die amerikanische Halbleiter-Lieferkette einbetten und gleichzeitig geopolitische Risiken in Ostasien abfedern. Für Investoren ein klares Signal: Der Konzern sichert sich langfristig gegen Handelsbarrieren ab.
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Die Zahlen bestätigen den Kurs
Neben den politischen Entwicklungen liefert TSMC operativ ab. Die am 9. Januar veröffentlichten Umsatzzahlen für Dezember 2025 zeigen eindrucksvoll, woher das Vertrauen der Anleger rührt:
- Dezember-Umsatz: NT$335,0 Milliarden ($10,4 Milliarden), ein Plus von 20,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr
- Jahresumsatz 2025: NT$3,81 Billionen – ein Zuwachs von 31,6 Prozent
Verantwortlich für dieses Wachstum ist die ungebrochene Nachfrage nach fortschrittlichen Chips, insbesondere für KI-Infrastruktur. Großkunden wie Nvidia und Apple treiben die Auftragsbücher. Die US-ADRs der Aktie notierten zuletzt nahe der 52-Wochen-Hochs bei rund $332.
Donnerstag wird entscheidend
Am 15. Januar folgt die Quartalsbilanz. Dann wird TSMC nicht nur die Prognose für das erste Quartal 2026 vorlegen, sondern auch Details zu den geplanten Investitionen in Arizona nennen. Die Marke von $335 im US-Handel ist in Reichweite – ob sie fällt, hängt von der Margenentwicklung und der konkreten Ausgestaltung des Handelsabkommens ab. TSMC bleibt der zentrale Taktgeber für die globale KI-Hardware-Rally.
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