D-Wave Quantum startet mit deutlichem Rückenwind in die neue Woche. Nach einem kräftigen Kursanstieg am Freitag rücken vor allem neue institutionelle Käufe und der anstehende Auftritt auf der CES 2026 in den Mittelpunkt.
- Kursplus am Freitag: +7,4 % auf 28,08 US-Dollar
- Handelsvolumen deutlich über dem Durchschnitt
- UNICOM Systems erhöht Beteiligung um 12,1 %
- Wichtige Produktpräsentation auf der CES 2026 am Mittwoch
- Q3-Umsatz verdoppelt, Ergebnis besser als erwartet
Starke Woche, hohes Volumen
Zum Abschluss der ersten Handelswoche 2026 zog die Aktie deutlich an. Am Freitag legte der Kurs um 1,93 US-Dollar beziehungsweise 7,4 % auf 28,08 US-Dollar zu und löste sich damit aus einer vorherigen Konsolidierungsphase.
Besonders auffällig war das Handelsvolumen: Rund 48,1 Millionen Aktien wechselten den Besitzer, deutlich mehr als der Durchschnitt von etwa 33 Millionen Stück. Das signalisiert ausgeprägtes Kaufinteresse und erhöht die Aufmerksamkeit für die weitere Kursentwicklung in den kommenden Tagen.
Institutionelle Käufe und CES-Erwartungen
Ein wesentlicher Impuls kommt von neuen regulatorischen Meldungen über das Wochenende. Eine 13F-Einreichung zeigt, dass UNICOM Systems Inc. seine Position in D-Wave Quantum um 12,1 % ausgebaut hat. Der Investor hält nun rund 3,12 Millionen Aktien. Marktbeobachter werten dies als Hinweis auf zunehmendes institutionelles Vertrauen in die weitere Entwicklung des Unternehmens.
Diese Käufe fügen sich in ein breiteres Bild: Mehrere institutionelle Investoren und Hedgefonds positionieren sich im Vorfeld der CES 2026. Dort will D-Wave am Mittwoch und Donnerstag seine aktuelle Advantage2-Annealing-Quantumplattform und hybride Quanten-Klassik-Lösungen vorstellen. Die Erwartungen richten sich vor allem darauf, ob das Unternehmen die kommerzielle Nutzbarkeit seiner Technologie, insbesondere in Logistik und Lieferkettenoptimierung, sichtbar untermauern kann – Bereiche, in denen zuletzt ein Anstieg der Buchungen vermeldet wurde.
Geschäftszahlen und Bewertung
Rückendeckung erhält die Story von der jüngsten Quartalsbilanz. Im dritten Quartal 2025 verdoppelte sich der Umsatz im Jahresvergleich auf 3,74 Millionen US-Dollar. Zwar schreibt D-Wave weiterhin Verluste, doch das Ergebnis je Aktie von -0,05 US-Dollar lag um 0,02 US-Dollar über den Konsensschätzungen. Das deutet auf operative Fortschritte hin, auch wenn der Weg zur Profitabilität noch nicht abgeschlossen ist.
Die Marktkapitalisierung von rund 9,8 Milliarden US-Dollar spiegelt eine starke Neubewertung des Quantencomputing-Sektors in den vergangenen zwölf Monaten wider. D-Wave hat sich dabei besser entwickelt als viele Wettbewerber, was vor allem am kombinierten Ansatz aus Annealing-Technologie und Gate-basierten Modellen festgemacht wird.
Analystenseitig dominiert derzeit ein positives Bild: Das Votum liegt im Bereich „Strong Buy“. Jefferies hat ein Kursziel von 45 US-Dollar ausgerufen, Wedbush sieht den fairen Wert bei 35 US-Dollar. Vor diesem Hintergrund gilt die Rückeroberung der 28-US-Dollar-Marke als technisch relevant, da damit ein kurzfristiger Widerstand aus dem späten Dezember überwunden wurde.
Ausblick: CES als nächster Impuls
Die laufende Woche dürfte von erhöhter Schwankungsbreite geprägt sein. Im Zentrum steht die Präsentation auf der CES 2026 am Mittwoch, die als kurzfristiger Haupttreiber für den Kurs gilt. Gelingt ein überzeugender Auftritt des Advantage2-Systems mit klaren Anwendungsfällen, wäre aus Marktsicht ein weiterer Vorstoß in Richtung des Analystenkonsenses um etwa 39 US-Dollar denkbar. Fällt die Resonanz schwächer aus oder treten technische Probleme auf, könnte es hingegen nach dem starken Anstieg vom Freitag zu Gewinnmitnahmen kommen.
Direkt im Anschluss rückt Ende Januar die Anwenderkonferenz „Qubits 2026“ in den Fokus, bei der die Entwicklung der Kundenakzeptanz im Mittelpunkt steht. Charttechnisch bleibt die Zone um 26,84 US-Dollar (50-Tage-Linie) eine wichtige Unterstützung, deren Verteidigung für den aktuellen Aufwärtstrend von zentraler Bedeutung ist.
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