ASML Aktie: Rally hält an

ASML profitiert mit einer Kursrally von 37 Prozent und einer starken Auftragslage vom KI-Boom. Das Unternehmen erhöht die Dividende und setzt ein milliardenschweres Aktienrückkaufprogramm um.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursrally von 37 Prozent seit Jahresbeginn
  • Nettobuchungen steigen um 48 Prozent
  • Dividende für 2025 um 17 Prozent erhöht
  • Aktienrückkäufe im Wert von 12 Milliarden Euro

ASML Holding setzt seine beeindruckende Kursrally fort. Die Aktie des niederländischen Halbleiterausrüsters kletterte am Dienstag um 3,45 Prozent und profitiert weiter von der enormen Nachfrage nach Chips für Künstliche Intelligenz. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 37 Prozent zu Buche – ein Wert, der die Sonderstellung des Unternehmens im Halbleitersektor unterstreicht.

Dividende und starke Auftragslage

Der Handelstag fiel zusammen mit der Ausschüttung der Zwischendividende von 1,60 Euro je Aktie. Für das Gesamtjahr 2025 hat ASML eine Dividende von 7,50 Euro angekündigt – ein Plus von 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Diese Erhöhung spiegelt die solide Geschäftsentwicklung wider.

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Noch aussagekräftiger ist die Auftragslage: Die Nettobuchungen stiegen im Jahresvergleich um 48 Prozent. Verantwortlich dafür ist vor allem der beschleunigte Ausbau von KI-Rechenzentren durch große Technologiekonzerne, die auf ASMLs extreme Ultraviolett-Lithographiesysteme (EUV) angewiesen sind. Diese Maschinen sind unverzichtbar für die Produktion modernster Chips.

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Europäische Chip-Initiative und Aktienrückkäufe

ASML stärkt seine Position auch in Europa. Das Unternehmen liefert sein High-NA-EUV-System an die neue NanoIC-Pilotlinie von imec in Belgien – Teil der 2,5 Milliarden Euro schweren Initiative unter dem European Chips Act. CEO Christophe Fouquet betonte, wie wichtig dieser Schritt für den europäischen Halbleiterstandort sei.

Parallel läuft das im Januar angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 12 Milliarden Euro. Zwischen dem 9. und 13. Februar kaufte ASML täglich rund 20.700 bis 22.500 Aktien zu Preisen zwischen 1.195 und 1.208 Euro zurück.

Monopolstellung als Kurstreiber

Als einziger Anbieter von EUV-Lithographiesystemen weltweit besitzt ASML eine nahezu konkurrenzlose Marktposition. Solange Chiphersteller ihre Kapazitäten für KI-Anwendungen ausbauen, dürfte die Nachfrage nach ASMLs Technologie hoch bleiben. Die nächsten Quartalszahlen werden am 15. April erwartet und könnten weitere Signale zur Geschäftsentwicklung liefern.

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