Energiekontor Aktie: Pipeline auf Rekordhoch

Der Projektentwickler erreicht seine Finanzziele für 2025 und verzeichnet historische Höchststände im Bau neuer Wind- und Solarparks. Die operative Pipeline erreicht mit 640 Megawatt einen Rekordwert.

Kurz zusammengefasst:
  • Konzernergebnis 2025 entspricht revidierten Prognosen
  • Verkaufsvolumen vervierfacht sich auf 209 Megawatt
  • Rekord-Pipeline von 640 Megawatt im Bau
  • Finanzierung für Windpark Alpen-Bönninghardt gesichert

Nach turbulenten Monaten und einer Gewinnwarnung im Herbst liefert Energiekontor zum Jahresstart 2026 ein wichtiges Lebenszeichen. Der Bremer Projektentwickler bestätigt nicht nur seine Finanzziele für das abgelaufene Jahr, sondern meldet historische Höchststände beim Bau neuer Wind- und Solarparks. Doch wann schlagen sich die operativen Rekorde endlich in der Bilanz nieder?

Stabilisierung nach dem Dämpfer

Für Investoren ist die Bestätigung der Prognose die wohl wichtigste Nachricht zum Jahresauftakt. Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) für 2025 soll wie geplant zwischen 30 und 40 Millionen Euro liegen. Dies signalisiert eine Beruhigung der Lage, nachdem das Unternehmen im Oktober die ursprünglichen Ziele von bis zu 90 Millionen Euro wegen Projektverzögerungen drastisch kappen musste. Die befürchteten weiteren Abwärtsrisiken im vierten Quartal haben sich damit nicht materialisiert.

Energiekontor

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Operativer Wachstumsschub

Während die Finanzkennzahlen 2025 noch unter den Verschiebungen litten, lief das operative Geschäft auf Hochtouren. Energiekontor vervierfachte sein Verkaufsvolumen im vergangenen Jahr auf 209 Megawatt – ein massiver Sprung gegenüber den 51 Megawatt des Vorjahres. Besonders der Jahresendspurt mit Verkäufen von über 90 Megawatt kurz vor Silvester trug zu diesem Ergebnis bei.

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Die aktuellen Kennzahlen deuten auf eine massive Ausweitung der Geschäftsbasis hin:

  • Rekord-Pipeline: Aktuell befinden sich 21 Projekte mit einer Gesamtleistung von rund 640 Megawatt im Bau oder in der Bauvorbereitung – der höchste Wert in der Unternehmensgeschichte.
  • Finanzierung gesichert: Noch vor Jahresende gelang der Financial Close für den Windpark Alpen-Bönninghardt.

Warten auf die Ernte

Trotz der vollen Auftragsbücher dämpft CEO Peter Szabo überzogene kurzfristige Erwartungen. Die operativen Erfolge wirken sich zeitversetzt aus. Da der Großteil der Rekord-Pipeline von 640 Megawatt erst 2026 und 2027 fertiggestellt wird, verschieben sich die großen Ergebnisbeiträge entsprechend in die Zukunft. Die Substanz wächst, doch die finanziellen Früchte reifen erst in den kommenden Bilanzen.

Die Aktie hat sich nach dieser Meldung im Bereich von 35,80 Euro stabilisiert, notiert aber weiterhin deutlich unter den Höchstständen des Vorjahres. Mit der Bestätigung der Ziele ist die unmittelbare Unsicherheit gewichen. Für eine nachhaltige Kursaufholung muss das Management nun beweisen, dass die rekordverdächtige Pipeline in den kommenden Quartalen reibungslos und ohne weitere Verzögerungen in konkrete Gewinne umgemünzt wird.

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