Amazon Aktie: KI-Offensive vor Zahlen

Amazon veröffentlicht am Donnerstag seine Q4-Ergebnisse. Analysten erwarten starkes Umsatzwachstum und fokussieren sich auf die Profitabilität der Cloud-Sparte AWS im KI-Boom.

Kurz zusammengefasst:
  • Stellenabbau von 2.200 Mitarbeitern vor Ergebnisveröffentlichung
  • AWS-Cloud als zentrale Gewinnmaschine für Amazon
  • Neues KI-Entwicklerwerkzeug MCP Server in Beta
  • Analysten erwarten Umsatz von rund 211,5 Mrd. USD

Amazon steht vor einer wegweisenden Woche. Am Donnerstag legt der Konzern seine Zahlen für das vierte Quartal vor – und die Erwartungen sind hoch. Während das Unternehmen zeitgleich durch Stellenabbau Kosten senkt, investiert es massiv in künstliche Intelligenz. Die Frage ist nicht mehr, ob Amazon im KI-Rennen mitmischt, sondern wie stark die Cloud-Sparte AWS davon profitiert.

Effizienzprogramm läuft weiter

Nur wenige Tage vor der Zahlenvorlage wurde bekannt: Amazon streicht rund 2.200 Stellen, vor allem am Hauptsitz in Seattle und Bellevue. Betroffen sind hauptsächlich Produkt- und Engineering-Teams. CEO Andy Jassy hatte bereits angekündigt, bürokratische Strukturen abbauen zu wollen – die jüngsten Maßnahmen unterstreichen diesen Kurs.

Amazon

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Für Investoren ist das ein Signal: Amazon will die Margen schützen, auch wenn parallel Milliarden in Wachstumsbereiche wie Cloud und KI fließen. Die Kombination aus Kostendisziplin und strategischen Investitionen dürfte im Earnings Call am Donnerstag eine zentrale Rolle spielen.

Was Analysten erwarten

Die Konsensprognosen liegen bei einem Gewinn je Aktie von etwa 1,98 USD und einem Umsatz von rund 211,5 Milliarden USD – ein zweistelliges Wachstum im Jahresvergleich. Entscheidend wird jedoch die Performance von Amazon Web Services sein. Die Cloud-Sparte gilt als Gewinnmaschine des Konzerns, und Anleger wollen wissen, wie stark AWS vom Boom generativer KI profitiert.

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Citizens JMP zeigte sich zuletzt optimistisch und hob das Kursziel auf 315 USD an. Die Einstufung „Outperform“ bleibt bestehen. Auch institutionelle Investoren wie Cathie Woods ARK Invest haben ihre Positionen vor den Zahlen aufgestockt.

Neues KI-Werkzeug für Entwickler

Parallel zur Berichtssaison hat Amazon den Model Context Protocol (MCP) Server in die offene Beta gebracht. Die Technologie ermöglicht es Entwicklern, sogenannte „agentische KI“ zu bauen – Systeme, die eigenständig auf Basis natürlicher Sprache agieren können. Damit positioniert sich Amazon direkt gegen Microsoft und Google im Wettlauf um KI-gesteuerte Unternehmenslösungen.

Die Integration dieser Funktionen in das AWS-Ökosystem könnte ein wichtiger Hebel sein, um Kunden langfristig an die Plattform zu binden. Ob sich diese Strategie bereits in den Q4-Zahlen niederschlägt, bleibt abzuwarten. Der Fokus wird zudem auf dem Ausblick für das erste Quartal 2026 liegen – hier erwarten Analysten konkrete Aussagen zur weiteren Monetarisierung der KI-Infrastruktur.

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