Platz eins auf dem TSX Venture 50 — mit einer Kursperformance von 1.103 Prozent im Jahr 2025. Santacruz Silver Mining hat eine der bemerkenswertesten Erholungsgeschichten im kanadischen Juniorbergbau geschrieben. Rückenwind liefert dabei ein Silberpreis, der seit einem Jahr um mehr als 150 Prozent gestiegen ist.
Operatives Comeback nach Überflutung
Das Jahr 2025 verlief für Santacruz nicht ohne Rückschläge. Eine Überflutung der Bolívar-Mine in Bolivien im Mai legte Teile des Betriebs lahm und drückte die Jahresproduktion auf 14,4 Millionen Silberäquivalenzunzen — elf Prozent unter dem Vorjahreswert.
Im vierten Quartal zeigte sich jedoch eine klare Trendwende. Die Gesamtproduktion stieg gegenüber dem Vorquartal um neun Prozent auf 3,74 Millionen Unzen. Allein Bolívar legte dabei um 34 Prozent zu, gestützt durch verbesserte Zugangsbedingungen und höheren Durchsatz. Die übrigen Minen — Caballo Blanco, San Lucas und Zimapán — lieferten stabile bis leicht steigende Beiträge.
Die vollständige Wiederherstellung der Bolívar-Kapazität ist für das vierte Quartal 2026 geplant.
Solide Bilanz, neues Börsenparkett
Finanziell steht das Unternehmen auf festem Grund. Im dritten Quartal 2025 erzielte Santacruz einen Umsatz von 80 Millionen US-Dollar bei einem Nettogewinn von 16,34 Millionen US-Dollar. Das Working Capital belief sich zum gleichen Zeitpunkt auf 69,2 Millionen US-Dollar — nachdem sämtliche Verbindlichkeiten aus der Glencore-Akquisition vollständig getilgt wurden.
Seit dem 21. Januar 2026 sind die Aktien zusätzlich an der Nasdaq notiert. Das Unternehmen erschließt sich damit einen deutlich breiteren Investorenkreis.
Silbermarkt als Rückenwind
Der makroökonomische Rahmen begünstigt Santacruz erheblich. Silber notierte Anfang März 2026 bei 88,38 US-Dollar je Unze — ein Plus von mehr als 56 Dollar gegenüber dem Vorjahr. J.P. Morgan Research erwartet für 2026 einen durchschnittlichen Silberpreis von 81 US-Dollar je Unze und verweist auf industrielle Nachfrage sowie anhaltende Unsicherheiten rund um Zollregelungen als Preistreiber.
Trotz eines prognostizierten Produktionsanstiegs auf ein Zehn-Jahres-Hoch von 820 Millionen Unzen weltweit soll der Silbermarkt strukturell im Defizit bleiben — eine Konstellation, die Produzenten wie Santacruz historisch begünstigt.
Gelingt die vollständige Bolívar-Wiederherstellung wie geplant im Schlussquartal 2026, wäre der Weg für weiteres Produktionswachstum über das gesamte Portfolio frei.
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