Dogecoin: Wale kapitulieren

Ein breiter Kryptomarkt-Abverkauf zwingt Dogecoin-Großanleger zu Zwangsliquidationen, was den Kurs unter kritische Unterstützungsniveaus drückt.

Kurz zusammengefasst:
  • Über 800 Mio. Dollar an Krypto-Positionen liquidiert
  • Großinvestor verliert 113 Millionen DOGE in Zwangsverkauf
  • Kurs kämpft um wichtige Marke von 0,127 Dollar
  • Angst-Index signalisiert pessimistische Marktstimmung

Der Wochenstart am Kryptomarkt gleicht einem Schlachtfeld für optimistische Anleger. Dogecoin gerät im Zuge eines breiten Markt-Abverkaufs massiv unter die Räder und verliert signifikant an Boden. Besonders alarmierend ist dabei nicht nur der Kursrutsch selbst, sondern die Tatsache, dass selbst vermögende Großinvestoren („Wale“) durch Zwangsliquidationen aus dem Markt gedrängt werden.

Liquidationswelle erfasst Großanleger

Verantwortlich für den heftigen Rücksetzer ist eine Kaskade von Zwangsverkäufen in einem durch den US-Feiertag (Martin Luther King Jr. Day) illiquiden Marktumfeld. Daten zeigen, dass im gesamten Kryptosektor Positionen im Wert von über 800 Millionen Dollar liquidiert wurden – fast ausschließlich auf der Long-Seite.

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Diesmal traf es auch die Schwergewichte des Marktes. On-Chain-Analysen enthüllten dramatische Szenen: Ein einzelner Großanleger (Wallet-Adresse 0x10ea) verlor seine gigantische Wette auf steigende Kurse. Eine Position von 113 Millionen DOGE musste zwangsweise glattgestellt werden, was zu einem realisierten Verlust von fast 2,7 Millionen Dollar führte. Auch weitere Großadressen kapitulierten, was den Verkaufsdruck lawinenartig verstärkte und den Kurs unter wichtige technische Marken drückte.

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Makro-Sorgen und Chart-Technik

Neben den internen Marktmechanismen belasten externe Faktoren die Stimmung. Wachsende geopolitische Spannungen bezüglich der Handelsbeziehungen zwischen den USA und der EU sowie schwindende Hoffnungen auf rasche Zinssenkungen der US-Notenbank sorgen für Zurückhaltung. Der „Fear & Greed Index“ für Dogecoin ist auf 39 gefallen und signalisiert damit wieder Angst unter den Marktteilnehmern.

Charttechnisch kämpft der Coin nun ums Überleben wichtiger Unterstützungszonen. Nachdem der Widerstandsbereich bei 0,137 Dollar unüberwindbar blieb, fiel der Kurs zurück auf die kritische Marke von rund 0,127 Dollar. Ein nachhaltiger Bruch dieser Unterstützung würde das Tor für tiefere Abverkäufe öffnen.

Ausblick

Die Situation bleibt aufgrund der dünnen Feiertagsliquidität äußerst fragil. Sollte die Marke von 0,127 Dollar im aktuellen Umfeld nicht halten, droht ein weiterer Rücksetzer in tiefere Liquiditätszonen. Eine Erholung ist kurzfristig nur denkbar, wenn sich auch der Bitcoin stabilisiert und die Panikverkäufe der Großanleger abebben.

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