Airbus Aktie: Eine Erfolgsstory

Airbus hat trotz Produktionsschwierigkeiten sein Auslieferungsziel für 2025 erreicht und einen Rekordauftragsbestand aufgebaut, was die Aktie auf ein neues Hoch treibt.

Kurz zusammengefasst:
  • 793 Flugzeuge trotz Lieferkettenproblemen ausgeliefert
  • Auftragsbestand erreicht Rekordwert von 8.754 Jets
  • Aktienkurs steigt auf neues Allzeithoch von 217,90 Euro
  • Führungswechsel bei der Hubschraubersparte angekündigt

Der europäische Flugzeugbauer hat sein Auslieferungsziel für 2025 erreicht – trotz erheblicher Produktionsprobleme. 793 Maschinen fanden den Weg zu ihren Kunden, vier Prozent mehr als im Vorjahr. Die Börse belohnt diese Leistung: Die Aktie kletterte am Dienstagmorgen um 0,8 Prozent auf ein neues Allzeithoch von 217,90 Euro.

Dabei lief nicht alles nach Plan. Konzernchef Guillaume Faury musste sein ursprüngliches Ziel von rund 820 Jets Anfang Dezember auf etwa 790 Maschinen zusammenstreichen. Der Grund: mangelhafte Rumpfverkleidungen eines Zulieferers machten aufwendige Nacharbeiten an hunderten Flugzeugen erforderlich.

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Triebwerke bleiben Engpass

Auch die Zulieferer von Triebwerken bereiteten weiter Kopfzerbrechen. Viele Turbinen trafen erst spät im Jahr ein, wie Christian Scherer, der bisherige Chef der Verkehrsflugzeugsparte, erklärte. Allerdings warteten zum Jahresende nur noch wenige fertige Flugzeuge auf ihre Triebwerke – ein positives Zeichen für die kommenden Monate.

Den Löwenanteil der ausgelieferten Jets machten 607 Maschinen der A320neo-Familie aus, inklusive der Langstreckenversion A321XLR. Hinzu kamen 57 Großraumjets vom Typ A350, 36 A330neo und 93 Exemplare des kleinsten Modells A220.

Auftragsbestand auf Rekordniveau

Was die Zukunft angeht, herrscht bei Airbus kein Mangel an Arbeit. 2025 holte der Konzern Bestellungen über 1.000 Passagier- und Frachtjets herein. Nach Abzug von Stornierungen blieben netto 889 neue Orders. Der Auftragsbestand kletterte damit auf 8.754 Maschinen – so hoch wie nie zuvor zum Ende eines Jahres.

Rechnerisch reicht dieser Berg an Bestellungen für die nächsten elf Jahre Produktion. Faury will die Fertigung allerdings deutlich hochfahren und peilt für 2027 weiterhin den Bau von monatlich 75 Maschinen der A320neo-Familie an.

Personalwechsel bei Helicopters

Parallel zu den Auslieferungszahlen gab Airbus am Montag einen Führungswechsel bekannt. Matthieu Louvot übernimmt ab 1. April als neuer CEO die Hubschraubersparte. Der bisherige Strategiechef des Konzerns tritt die Nachfolge von Bruno Even an, der das Unternehmen aus persönlichen Gründen verlässt. Louvot kam 2010 zu Airbus Helicopters und durchlief dort verschiedene Führungspositionen.

An der Börse zeigt sich das Vertrauen der Anleger deutlich: Mit einem Plus von knapp zehn Prozent seit Jahresbeginn und einem Börsenwert von 170 Milliarden Euro zählt Airbus zu den Schwergewichten am deutschen und europäischen Aktienmarkt. Seit dem Corona-Tief hat sich der Kurs mehr als vervierfacht – ein beeindruckender Höhenflug.

Die detaillierten Finanzzahlen mit Umsatz und Gewinn will der Konzern am 19. Februar vorlegen. Dann dürfte auch klar werden, wie viele Flugzeuge Airbus 2026 ausliefern will.

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