Klöckner Aktie: Hürde gesenkt

Worthington Steel reduziert die Mindestannahme für die Klöckner-Übernahme auf 57,5 Prozent. Parallel zeigt der Stahlhändler eine deutliche operative Verbesserung im Geschäftsjahr 2025.

Kurz zusammengefasst:
  • Mindestannahme für Übernahme auf 57,5 Prozent gesenkt
  • Operatives Ergebnis (EBITDA) 2025 deutlich gestiegen
  • Nettoverlust im Vergleich zum Vorjahr stark reduziert
  • Entscheidende Frist für Aktionäre endet am 26. März

Der US-Konzern Worthington Steel greift nach Klöckner & Co, doch die Aktionäre zögerten zuletzt. Nun senkt der Bieter kurz vor Fristende die Annahmeschwelle für die Übernahme. Reicht dieser strategische Zug, um den Deal endgültig über die Ziellinie zu bringen? Gleichzeitig liefert der Stahlhändler frische Geschäftszahlen, die eine klare operative Verbesserung zeigen.

Ursprünglich wollte Worthington Steel 65 Prozent der Klöckner-Anteile einsammeln. Doch bis zum 9. März hatten sich die Amerikaner erst rund 56,9 Prozent des Grundkapitals gesichert. Um den Erfolg der Transaktion zu sichern, senkte die Bieterin die Mindestannahmeschwelle nun auf 57,5 Prozent. Damit fehlt nur noch ein Bruchteil zum Ziel. Den Angebotspreis von 11,00 Euro je Aktie wird Worthington dabei definitiv nicht erhöhen. Dass der aktuelle Kurs mit 11,56 Euro sogar leicht über dieser Marke notiert, spiegelt die Marktdynamik rund um den Deal wider – seit Jahresbeginn hat das Papier bereits gut 41 Prozent zugelegt. Anleger haben durch die Fristverlängerung nun bis zum 26. März Zeit, das Angebot anzunehmen. Vorstand und Aufsichtsrat von Klöckner unterstützen den Zusammenschluss weiterhin ausdrücklich.

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Klöckner

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Operatives Geschäft zieht an

Passend zum Übernahmepoker präsentierte das Unternehmen heute seine Ergebnisse für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025. Trotz eines preis- und währungsbedingten Umsatzrückgangs auf 6,4 Milliarden Euro verbesserte sich das operative Ergebnis (EBITDA) deutlich von 136 Millionen auf 171 Millionen Euro. Auch unter dem Strich grenzte der Konzern seinen Verlust spürbar von 176 Millionen auf 53 Millionen Euro ein. Ein konsequentes Management des Arbeitskapitals sorgte zudem für einen positiven Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit. Aktionäre sollen eine stabile Dividende von 0,20 Euro je Anteilsschein erhalten.

Für das laufende Jahr 2026 gibt sich das Management zuversichtlich und stellt ein deutlich steigendes operatives Ergebnis in Aussicht. Allein im ersten Quartal soll das EBITDA zwischen 20 und 60 Millionen Euro liegen. Der entscheidende Fokus liegt nun jedoch auf dem 26. März. Überspringt Worthington Steel die gesenkte Schwelle von 57,5 Prozent, entsteht durch den Zusammenschluss ein Akteur mit deutlich ausgebauter Marktpräsenz in Europa und Nordamerika.

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