Iris Energy steht im Zentrum ungewöhnlicher Marktaktivität. Am Montag schnellte das Volumen bei Call-Optionen auf das 1,6-fache des üblichen Niveaus – ein Signal, das auf kurzfristige Bewegung hindeutet. Zeitgleich kletterte die implizite Volatilität auf über 106 Prozent. Was steckt hinter dieser Entwicklung?
Optionsmarkt im Fokus
Am 23. Februar wechselten 51.329 Call-Kontrakte den Besitzer, während Put-Optionen deutlich weniger gefragt waren. Das Put/Call-Verhältnis von 0,23 zeigt: Anleger setzen mehrheitlich auf steigende Kurse. Besonders aktiv waren wöchentliche Calls mit Fälligkeit am 27. Februar – ein Hinweis auf kurzfristige Spekulation rund um ein konkretes Ereignis.
Die gestiegene implizite Volatilität deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer größere Kursbewegungen erwarten. Solche Muster treten häufig vor wichtigen Unternehmensnachrichten oder Indexaufnahmen auf.
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Strategischer Umbau läuft
Iris Energy befindet sich mitten in einer Neuausrichtung: Weg vom reinen Bitcoin-Mining, hin zum skalierten Anbieter von KI-Cloud-Diensten. Im zweiten Geschäftsquartal 2026 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 184,7 Millionen Dollar, verbuchte jedoch einen Nettoverlust von 155,4 Millionen Dollar.
Parallel dazu sicherte sich Iris Energy eine GPU-Finanzierung über 3,6 Milliarden Dollar für einen Microsoft-Vertrag. Der geplante Ausbau auf 140.000 GPUs soll bis Ende 2026 erhebliche wiederkehrende Erlöse generieren.
Index-Aufnahme als Katalysator
Am 27. Februar wird Iris Energy nach Handelsschluss in den MSCI USA Index aufgenommen. Solche Ereignisse ziehen oft institutionelle Käufe nach sich, da passive Fonds ihre Portfolios entsprechend anpassen müssen. Die zeitliche Nähe zum Optionsverfallstermin ist kaum Zufall – Spekulanten positionieren sich für mögliche Kursimpulse durch die Index-Aufnahme.
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