Meta Platforms steuert auf die Quartalszahlen Ende Januar zu, begleitet von einer brisanten Mischung aus starkem Umsatzwachstum und internen Spannungen. Während CEO Mark Zuckerberg Milliarden in die KI-Infrastruktur pumpt, berichten Insider von Machtkämpfen in der entscheidenden Entwicklungsabteilung. Die zentrale Frage für Anleger lautet nun: Rechtfertigen die künftigen Erträge diese massiven Investitionen und die Unruhe im Management?
Unruhe in der Chefetage
Berichte über Reibereien im KI-Team sorgen derzeit für Aufsehen. Offenbar gibt es strategische Meinungsverschiedenheiten zwischen Mark Zuckerberg, dem KI-Leiter Alexandr Wang und langjährigen Führungskräften wie CTO Andrew Bosworth. Quellen zufolge fühlt sich Wang durch Zuckerbergs engmaschige Führung eingeengt, während intern Zweifel an Wangs Ansatz laut werden.
Diese Dissonanzen treffen das Unternehmen in einer kritischen Phase der Expansion. Mit „Project Prometheus“ soll 2026 ein gewaltiger KI-Supercomputer ans Netz gehen. Um den enormen Energiehunger dieser und weiterer Rechenzentren zu stillen, hat der Konzern bereits umfangreiche Lieferverträge abgeschlossen, die sogar die Nutzung von Atomenergie einschließen.
Explodierende Kosten
Fundamental betrachtet steht der Konzern solide da, mit einem Umsatzplus von 26 Prozent in den ersten neun Monaten 2025. Doch der Fokus der Wall Street liegt mittlerweile fast ausschließlich auf der Ausgabenseite. Nach geschätzten 71 Milliarden US-Dollar im Jahr 2025 könnten die Investitionsausgaben (Capex) im laufenden Jahr die Marke von 100 Milliarden US-Dollar durchbrechen.
Nahezu dieses gesamte Budget fließt in die KI-Infrastruktur. Nach dem jüngsten Kursrückgang von rund 5 Prozent auf Wochensicht müssen Anleger abwägen, ob die Monetarisierung der neuen KI-Funktionen mit diesem historischen Kapitalbedarf Schritt halten kann.
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Insider-Verkäufe und Expertenmeinung
Zuletzt sorgten Insider-Verkäufe im Volumen von rund 25 Millionen US-Dollar für Gesprächsstoff, unter anderem durch CFO Susan Li und CTO Andrew Bosworth. Marktbeobachter ordnen dies jedoch sachlich ein: Die Transaktionen basierten auf vorab festgelegten Handelsplänen (Rule 10b5-1) und dienen primär der persönlichen Diversifizierung, weshalb sie kaum als Misstrauensvotum der Führungsetage zu werten sind.
Analysten bleiben indes mehrheitlich optimistisch. Häuser wie Rosenblatt und TD Cowen bestätigten kürzlich ihre Kaufempfehlungen. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei etwa 834 US-Dollar, was angesichts des aktuellen Kursniveaus von gut 620 US-Dollar ein deutliches Potenzial impliziert.
Am 28. Januar 2026 wird Meta seine Bücher öffnen. Entscheidend für die Marktreaktion dürfte weniger der reine Gewinn sein, sondern die konkrete Prognose zu den Investitionskosten für 2026. Sollte die Guidance die Befürchtungen einer Kostenexplosion ohne klaren Ertragspfad bestätigen, könnte die Bewertung der Aktie weiter unter Druck geraten.
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