Die Papiere von Barrick Mining kennen derzeit nur eine Richtung: nach oben. Angetrieben von einem historischen Goldpreis-Boom erreichte der Titel im gestrigen Handel ein neues Jahreshoch. Doch ist diese Rallye kurz vor den wichtigen Quartalszahlen fundamental gerechtfertigt oder droht eine Überhitzung?
Goldpreis als Turbo
Gestern schloss die Aktie an der New York Stock Exchange bei 49,71 Dollar und markierte im Handelsverlauf bei 50,28 Dollar ein neues 52-Wochen-Hoch. Auch an der Heimatbörse in Toronto kletterten die Papiere auf fast 70 Kanada-Dollar.
Der wahre Motor dieser Entwicklung ist der Rohstoff selbst. Der Goldpreis erreichte am Dienstag neue Rekordstände zwischen 4.631 und 4.633 Dollar je Feinunze. Verantwortlich hierfür sind etwas kühler als erwartet ausgefallene US-Inflationsdaten, die neue Spekulationen über die Zinspolitik der Fed anheizen, sowie die anhaltende geopolitische Unsicherheit.
Analysten unter Zugzwang
Blicke richten sich nun auf den 5. Februar 2026. Dann präsentiert Barrick seine Ergebnisse für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025. Der Markt rechnet derzeit mit einem Gewinn je Aktie von 0,89 Dollar bei einem Umsatz von 5,15 Milliarden Dollar.
Interessant ist die aktuelle Bewertungssituation: Der Kurs hat das durchschnittliche Kursziel der Analysten von rund 46,08 Dollar bereits hinter sich gelassen. Zwar bestätigte etwa TD Cowen zuletzt das „Buy“-Rating und lobte die Strategie unter Interims-CEO Mark Hill, doch der Markt preist offensichtlich bereits dauerhaft höhere Goldnotierungen ein. Dies könnte Analysten bald zu Aufwärtsrevisionen zwingen.
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Operativer Hebel wirkt
Dass Barrick von diesem Umfeld profitiert, zeigten bereits die Drittquartalszahlen: Während der Umsatz um gut 23 Prozent stieg, sprang der Nettogewinn um fast 170 Prozent auf 1,30 Milliarden Dollar an. Dies verdeutlicht den enormen operativen Hebel des Unternehmens – steigende Goldpreise schlagen überproportional auf den Gewinn durch.
Im Sektorvergleich positioniert sich Barrick mit seinen massiven Reserven von 89 Millionen Unzen Gold und 18 Millionen Tonnen Kupfer als einer der Hauptprofiteure des aktuellen Rohstoff-Superzyklus. Auch Konkurrenten wie Newmont oder Agnico Eagle notieren auf Jahreshöchstständen.
Für Anleger bleibt nun die Marke von 4.600 Dollar beim Goldpreis der entscheidende Indikator. Hält sich das Edelmetall stabil über diesem Niveau, winkt Barrick ein massiver Free Cashflow. Die Quartalszahlen am 5. Februar werden die Richtung vorgeben und zeigen, ob der Konzern die hohen Erwartungen auch bei den Kostenprognosen für 2026 erfüllen kann.
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