Die Aktie von Primary Health Properties (PHP) kletterte am vergangenen Freitag auf ein neues 52-Wochen-Hoch. Getrieben wird das Anlegerinteresse durch die Kombination aus einer stabilen Dividendenhistorie und den Fortschritten bei der Integration des Konkurrenten Assura. Kann der Real Estate Investment Trust (REIT) dieses Momentum nachhaltig beibehalten?
- Marktkapitalisierung: ca. 2,76 Milliarden GBP
- Dividende 2026: 7,3 Pence (annualisiert)
- Ziel-Verschuldungsgrad: 40 % bis 50 %
Drei Jahrzehnte Dividendenwachstum
Mit der Ankündigung der ersten Quartalsdividende für 2026 unterstreicht das Unternehmen seine verlässliche Ausschüttungspolitik. Die Zahlung von 1,825 Pence pro Aktie summiert sich auf das Jahr gerechnet auf 7,3 Pence. Damit steigert der REIT seine Dividende das 30. Jahr in Folge – ein Qualitätsmerkmal, das am Markt honoriert wird. Die Auszahlung erfolgt am 13. März an die zum 30. Januar registrierten Aktionäre. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) lag zum Zeitpunkt des neuen Hochs bei moderaten 14,75.
Synergien und Schuldenabbau im Fokus
Operativ liegt der Schwerpunkt derzeit auf der Integration des im vergangenen Oktober übernommenen Anbieters Assura. Das Management berichtet von guten Fortschritten und ersten realisierten Kostensynergien. Parallel dazu arbeitet das Unternehmen daran, die Bilanz zu stärken. Durch Portfolio-Überprüfungen, potenzielle Verkäufe und neue Joint Ventures soll der Verschuldungsgrad gezielt in den Bereich von 40 % bis 50 % gesenkt werden.
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Flankiert wird diese Strategie durch den 10-Jahres-Plan des britischen Gesundheitssystems NHS. Dieser sieht eine umfassende Modernisierung lokaler Versorgungszentren vor und stützt damit das Geschäftsmodell von PHP, das auf essenzielle Gesundheitsimmobilien spezialisiert ist.
Die Kombination aus strukturellem Rückenwind durch den NHS-Modernisierungskurs und der fortschreitenden Assura-Integration bildet das Fundament für den aktuellen Kursanstieg. Anleger richten ihr Augenmerk nun auf den 13. März, wenn die Dividendenauszahlung erfolgt, sowie auf die kommenden Zwischenberichte zum Fortschritt beim geplanten Schuldenabbau.
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