Während andere Chiphersteller um Marktanteile kämpfen, zementiert ein Unternehmen seine absolute Vormachtstellung. Die neuesten Daten für das abgelaufene Jahr zeigen eine beispiellose Dominanz in der Halbleiterfertigung, getrieben vom unstillbaren Hunger nach Rechenleistung. Für die Rivalen rückt die Spitze damit in immer weitere Ferne.
Verantwortlich für diese Entwicklung ist der taiwanische Auftragsfertiger TSMC. Mit einem weltweiten Marktanteil von 69,9 Prozent im Jahr 2025 baute der Konzern seine Führungsposition weiter aus. Zum Vergleich: Der engste Verfolger Samsung kam im selben Zeitraum auf lediglich 7,2 Prozent und verzeichnete sogar rückläufige Umsätze. TSMC hingegen steigerte die Erlöse um über 36 Prozent auf 122,54 Milliarden US-Dollar.
KI-Chips sorgen für Engpässe
Der Haupttreiber hinter diesem rasanten Wachstum ist klar definiert: Hochleistungsrechnen und Künstliche Intelligenz machen mittlerweile 58 Prozent der Gesamterlöse aus. Da Tech-Giganten wie Nvidia, Google, Amazon und AMD ihre Hardware zeitgleich auf den fortschrittlichen 3-Nanometer-Prozess (N3) umstellen, zeichnet sich bereits der nächste Flaschenhals ab.
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Marktbeobachter gehen davon aus, dass die Auslastung dieser Produktionslinien in der zweiten Jahreshälfte 2026 die Marke von 100 Prozent überschreiten wird. Bis 2027 sollen rund 86 Prozent der gesamten N3-Kapazitäten exklusiv für KI-Beschleuniger reserviert sein. Schwächen im klassischen Smartphone-Sektor fallen angesichts dieses Ansturms kaum ins Gewicht, da frei werdende Ressourcen sofort absorbiert werden.
Starke Basis trotz Marktturbulenzen
Auch der Start in das laufende Jahr untermauert die operative Stärke. In den ersten beiden Monaten 2026 kletterten die Umsätze im Jahresvergleich um knapp 30 Prozent nach oben. Diese fundamentale Entwicklung spiegelt sich im Kursverlauf wider: Auf Sicht von zwölf Monaten verzeichnet das Papier ein Plus von 87,03 Prozent und ging am Freitag bei 295,50 Euro aus dem Handel. Große institutionelle Investoren wie Advisory Research und Invesco haben ihre Positionen zuletzt weiter aufgestockt, wobei TSMC bei Ersteren mittlerweile die größte Depotposition darstellt.
Kurzfristige Kursrücksetzer, wie sie Mitte März aufgrund geopolitischer Spannungen im Nahen Osten und steigender Ölpreise auftraten, ändern wenig an der grundlegenden Dynamik. Solange der Bedarf an fortschrittlichen Fertigungskapazitäten das Angebot derart deutlich übersteigt, bleibt die hohe Anlagenauslastung des Unternehmens auf absehbare Zeit gesichert.
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