Rocket Lab Aktie: Hauptversammlung am 20. Mai
Rocket Lab lädt zur virtuellen Hauptversammlung ein, bei der eine Vereinfachung der Konzernstruktur zur Abstimmung steht. Das Unternehmen präsentiert zugleich ein starkes operatives Wachstum mit Rekordaufträgen.

Kurz zusammengefasst
- Abstimmung über Vereinfachung der Holding-Struktur
- Umsatzwachstum von 38 Prozent im Jahr 2025
- Auftragsbestand von 1,85 Milliarden US-Dollar
- Entwicklung der größeren Neutron-Rakete läuft
Am 6. April verschickte Rocket Lab die Proxy-Unterlagen für seine virtuelle Hauptversammlung — und die Tagesordnung hat es in sich. Neben der Abstimmung über Vorstandsvergütung steht eine Satzungsänderung auf dem Programm, die die Konzernstruktur spürbar vereinfachen würde.
Die wichtigsten Abstimmungspunkte
Aktionäre, die zum Stichtag 30. März 2026 Anteile hielten, stimmen am 20. Mai über fünf Punkte ab. Im Mittelpunkt steht dabei der sogenannte Tochtergesellschafts-Merger: Rocket Lab möchte eine Pass-Through-Voting-Klausel aus der Satzung seiner operativen Tochter streichen. Diese Klausel wurde im Zuge der Holdingstruktur-Reorganisation 2025 eingeführt und verlangt derzeit für bestimmte Entscheidungen die Zustimmung sowohl des Konzerns als auch der Aktionäre. Fällt sie weg, vereinfacht sich die Governance-Struktur erheblich.
Ebenfalls auf der Agenda: die Wiederwahl von Direktor Edward H. Frank, die Bestätigung von Deloitte & Touche als Wirtschaftsprüfer sowie eine nicht bindende Abstimmung über die Vergütung des Managements.
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Becks Gehalt und starke Auftragslage
CEO Peter Becks Grundgehalt bleibt bei 800.000 US-Dollar. Hinzu kommen RSUs im Zielwert von 8 Millionen Dollar. Die übrigen Führungskräfte erhielten 2025 weder Boni noch neue Aktienoptionen — bestehende unversteuerte Bestände wurden als Begründung angeführt. Die Say-on-Pay-Abstimmung ist nicht bindend, gilt aber als Stimmungsbarometer — zumal Becks freiwillige Gehaltskürzung Anfang 2026 breite Aufmerksamkeit erregt hatte.
Den Governance-Fragen steht eine beachtliche operative Bilanz gegenüber. Rocket Lab erzielte 2025 einen Umsatz von 602 Millionen Dollar, ein Plus von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Auftragsbestand beläuft sich auf 1,85 Milliarden Dollar. Jüngste Vertragsabschlüsse umfassen einen 816-Millionen-Dollar-Auftrag der Space Development Agency für den Satellitenbau sowie einen 190-Millionen-Dollar-Vertrag für Hyperschalltests. Im ersten Quartal 2026 verkaufte das Unternehmen bereits 28 Electron-Starts — annähernd so viele wie im gesamten Vorjahr.
Neutron als nächster Wachstumsschritt
Die kleine Electron-Rakete bringt pro Start zwischen 8,5 und 10 Millionen Dollar ein. Die in Entwicklung befindliche Neutron-Rakete soll künftig 50 bis 55 Millionen Dollar pro Mission erzielen — ein deutlicher Sprung. Allerdings verzögert sich das Programm weiterhin, und der Konzern schreibt nach wie vor rote Zahlen. Die Aktie notiert aktuell bei 67,67 Dollar, rund 30 Prozent unter dem Allzeithoch von 96,30 Dollar vom Januar. Das durchschnittliche Kursziel der 15 befragten Analysten liegt bei 69,92 Dollar — ein leichtes Aufwärtspotenzial gegenüber dem aktuellen Kurs.
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