IREN treibt den Ausbau seiner KI-Rechenzentren mit voller Kraft voran. Das Unternehmen hat verbindliche Kaufverträge für mehr als 50.000 NVIDIA B300-Prozessoren unterzeichnet – ein Schritt, der die Gesamtkapazität auf 150.000 Einheiten katapultiert. Gleichzeitig öffnet IREN die Tür für ein Aktienangebot über bis zu 6 Milliarden Dollar. Dahinter steht eine klare Strategie: Hardwarebeschaffung im großen Stil und aggressive Expansion in einem zunehmend angespannten Markt für KI-Infrastruktur.
Flotte wächst schneller als geplant
Die neuen Prozessoren werden in der zweiten Jahreshälfte 2026 schrittweise in Betrieb genommen. Als erste Standorte dienen die luftgekühlten Rechenzentren in Mackenzie, British Columbia, und Childress, Texas. Mit der erweiterten Kapazität hebt IREN die bisherige Prognose von 140.000 GPUs deutlich an. Das Management rechnet damit, bis Ende 2026 einen annualisierten Umsatz aus dem KI-Cloud-Geschäft von über 3,7 Milliarden Dollar zu erreichen – eine Steigerung gegenüber dem im November 2025 kommunizierten Ziel von 3,4 Milliarden Dollar.
Die Finanzierung dieser Hardware-Offensive erfordert erhebliche Mittel. Für die zweite Hälfte 2026 sind rund 3,5 Milliarden Dollar an zusätzlichen Investitionen eingeplant. Das Kapital fließt nicht nur in die Prozessoren selbst, sondern auch in Server, Speichersysteme, Netzwerkkomponenten und Zusatzausrüstung. Zahlung erfolgt nach Lieferung – ein Ansatz, der das Working Capital schonen soll. In den vergangenen acht Monaten sicherte sich IREN bereits 9,3 Milliarden Dollar durch Kundenvorauszahlungen, Wandelanleihen, Leasing und Direktfinanzierungen.
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Aktienemission über 6 Milliarden Dollar
Parallel zur Hardware-Order hat IREN seine Eigenkapitalbasis ausgebaut. Das Unternehmen reichte einen neuen Prospekt ein, der künftige Aktienverkäufe im Volumen von bis zu 6 Milliarden Dollar ermöglicht. Damit ersetzt IREN ein früheres Programm über 1 Milliarde Dollar aus dem August 2025, das nach der Ausgabe von über 66,7 Millionen Aktien ausgeschöpft war. Als Vertriebspartner fungieren internationale Banken wie Goldman Sachs, J.P. Morgan, Citigroup und Macquarie Capital.
Die frühe Beschaffung von Hardware verschafft IREN in einem angespannten Lieferumfeld einen Zeitvorteil. Wer schneller Kapazitäten aufbaut, kann Kundenverträge zügiger bedienen – ein kritischer Faktor im rasant wachsenden KI-Cloud-Markt. Die Auslieferung der Prozessoren wird sich weiterhin an kommerziellen Meilensteinen und der laufenden Kapitalverfügbarkeit orientieren.
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