Aixtron Aktie: Jefferies bleibt optimistisch
Trotz schwacher Umsatzprognose und Überkapazitäten im SiC-Geschäft hält Jefferies an der Kaufempfehlung für Aixtron fest und sieht in der Optoelektronik Wachstumspotenzial.

Kurz zusammengefasst
- Jefferies senkt Kursziel, behält aber Kaufempfehlung
- Aktie erreicht neues 52-Wochen-Hoch trotz Umsatzschwäche
- Optoelektronik als neuer Wachstumstreiber identifiziert
- Neue Produktionsstätte in Malaysia ab 2027 geplant
Jefferies hat das Kursziel für Aixtron leicht auf 35,00 Euro gesenkt — und hält dennoch an der Kaufempfehlung fest. Analyst Janardan Menon führt den Titel sogar als persönlichen „Top Pick“ im europäischen Halbleitersektor. Eine bemerkenswerte Haltung angesichts einer operativen Lage, die kaum Anlass zur Euphorie bietet.
Der Kontrast ist frappierend: Während Aixtron für das erste Quartal 2026 nur rund 65 Millionen Euro Umsatz in Aussicht stellt — Analysten hatten im Schnitt 111 Millionen Euro erwartet —, erreichte die Aktie am 8. April ein neues 52-Wochen-Hoch. Seit Oktober 2025 hat der Kurs knapp 183 Prozent zugelegt. Der Grund für die anhaltende Umsatzschwäche: Überkapazitäten bei Siliziumkarbid-Anlagen (SiC) drücken weiter auf die Nachfrage.
Optoelektronik und Malaysia als Wachstumshoffnung
Trotz des schwachen SiC-Geschäfts gibt es strukturelle Lichtblicke. Der Auftragseingang stieg im vierten Quartal 2025 auf 169,6 Millionen Euro — ein Plus von acht Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders die Optoelektronik soll künftig Wachstum liefern, während GaN-Leistungselektronik moderater zulegen dürfte.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Aixtron?
Langfristig setzt Aixtron auf Asien: Eine neue Produktionsstätte in Malaysia soll ab Frühjahr 2027 in Betrieb gehen, erste Lieferungen werden im zweiten Halbjahr 2027 erwartet. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 40 Millionen Euro, verteilt auf 2026 und 2027.
Q1-Bericht als nächster Prüfstein
Am 30. April legt Aixtron den Q1-Bericht vor. Entscheidend werden die Auftragseingänge sein — sie zeigen, ob hinter dem ambitionierten Kursanstieg bereits konkrete Nachfragebelebung steht. Für das Gesamtjahr 2026 erwartet das Management einen weiteren Umsatzrückgang auf rund 520 Millionen Euro, nach bereits schwachen 556,6 Millionen Euro im Jahr 2025 (minus 12 Prozent). Wer Jefferies‘ Optimismus teilt, bekommt am 30. April erste Antworten.
Aixtron-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Aixtron-Analyse vom 10. April liefert die Antwort:
Die neusten Aixtron-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Aixtron-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Aixtron: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...