TeamViewer Aktie: Undichte Stellen?

TeamViewer erwartet für 2026 nur noch minimales Umsatzwachstum und eine sinkende EBITDA-Marge. Analysten reagieren mit drastischen Kurszielsenkungen auf die enttäuschende Prognose.

Kurz zusammengefasst:
  • Wachstumsprognose für 2026 deutlich abgeschwächt
  • EBITDA-Marge droht auf rund 43 Prozent zu fallen
  • Analysten senken Kursziele erheblich
  • Aktie steuert auf historische Tiefststände zu

Der Software-Spezialist TeamViewer hat mit seinem Ausblick für 2026 die Anleger auf dem falschen Fuß erwischt. Statt Wachstumsdynamik präsentiert das Management eine ernüchternde Prognose: Das währungsbereinigte Umsatzplus soll nur noch 0 bis 3 Prozent betragen – nach 5 Prozent im Vorjahr. Gleichzeitig droht die bereinigte EBITDA-Marge von 44,3 auf rund 43 Prozent zu schrumpfen. Die Aktie reagierte prompt und steuerte auf historische Tiefstände zu.

Die Eckdaten zur Prognose:

TeamViewer

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  • Umsatzwachstum 2026: 0-3% (währungsbereinigt)
  • EBITDA-Marge 2026: ca. 43% (Vorjahr: 44,3%)
  • Begründung: Schwankungsanfälliges Marktumfeld
  • Wachstum 2025: 5% (Pro-forma-Basis)

Wachstumsbremse trifft auf Margendruck

Die Zahlen offenbaren eine doppelte Belastung: TeamViewer verliert nicht nur an Wachstumstempo, sondern büßt auch bei der Profitabilität ein. Ein Umsatzwachstum von maximal 3 Prozent bedeutet faktisch Stagnation – zu wenig für ein Technologieunternehmen, das eigentlich von der zunehmenden Digitalisierung profitieren sollte. Das Management verweist auf ein herausforderndes Marktumfeld, doch diese Begründung reichte den Investoren nicht aus.

Besonders brisant: Die soliden Ergebnisse des abgelaufenen Geschäftsjahres 2025 verpufften völlig. Statt Erleichterung über erfüllte Ziele dominiert die Sorge über die Zukunft die Stimmung.

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Analysten ziehen Konsequenzen

Die Finanzbranche reagierte umgehend. Die Deutsche Bank Research senkte ihr Kursziel mit Verweis auf die schwache Prognose. Am deutlichsten fiel die Reaktion von Morningstar aus: Analyst Rob Hales reduzierte den fairen Wert der Aktie um satte 30 Prozent. Seine Begründung wiegt schwer – er sieht bedenkliche Tendenzen bei der Kundenabwanderung, ein Warnsignal für das Geschäftsmodell.

Die Konsensschätzungen dürften in den kommenden Wochen weiter nach unten angepasst werden. Mehrere Analysehäuser haben bereits Überprüfungen ihrer Modelle angekündigt.

Kursentwicklung unter Druck

Nach Bekanntgabe der Prognose setzte eine Verkaufswelle ein. Die Aktie näherte sich gefährlich ihren historischen Tiefständen und signalisiert damit das schwindende Vertrauen der Investoren. Die Kombination aus stagnierendem Wachstum und schrumpfender Marge erschwert jede Neubewertung nach oben. Bis das Unternehmen wieder überzeugende Wachstumsimpulse liefert, dürfte die Aktie volatil bleiben.

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