TKMS Aktie: Beeindruckende Resultate erzielt
Der Marinebauer TKMS steht als alleiniger Bieter für ein indisches U-Boot-Programm und erwartet in Kanada eine Milliarden-Entscheidung. Der Auftragsbestand übersteigt 20 Milliarden Euro.
Kurz zusammengefasst
- Alleiniger Bewerber für indisches U-Boot-Projekt
- Milliardenentscheidung in Kanada Ende April
- Auftragsbestand über 20 Milliarden Euro
- Aktienkurs mit fast 29 Prozent im Plus
Morgen blickt die Rüstungsbranche nach Berlin. Die bilateralen Verteidigungsgespräche mit Indien gehen in die nächste Runde. Für den Kieler Marinebauer TKMS steht dabei ein U-Boot-Programm im Wert von rund sieben Milliarden Euro auf dem Spiel.
Alleiniger Bewerber in Indien
Das indische Beschaffungsprogramm „Project 75I“ sieht den Bau von sechs hochmodernen U-Booten vor. Die Fertigung soll direkt vor Ort in Mumbai stattfinden. Nachdem die spanische Konkurrenz ausschied, wartet TKMS nun als alleiniger Bewerber auf den Zuschlag. Der deutsche Antrieb überzeugte in den Feldversuchen der indischen Marine als einziges System vollumfänglich.
Parallel dazu rückt die Entscheidung bei einem weiteren Großprojekt näher. Die kanadische Regierung fordert bis Ende April überarbeitete Angebote für zwölf konventionelle U-Boote. Hier winken bis zu 37 Milliarden Euro Auftragsvolumen. TKMS tritt mit einem arktistauglichen Modell gegen den südkoreanischen Konkurrenten Hanwha Ocean an und plant eine Teilfertigung am Standort Wismar.
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Starke Zahlen stützen den Kurs
Operativ liefert das Unternehmen eine solide Basis für diese Expansion. Der Auftragsbestand überschritt nach einem neuen Deal in Norwegen zuletzt die Marke von 20 Milliarden Euro. Das Management reagierte auf die hohe Auslastung und hob die Jahresprognose an. An der Börse notiert das Papier aktuell bei 89,10 Euro. Seit Jahresbeginn beläuft sich das Plus für Aktionäre damit auf fast 29 Prozent.
Auf dem deutschen Heimatmarkt wartet indes das nächste Vorhaben. TKMS positioniert sich als einziger verbliebener Bieter für das Luftverteidigungsfregattenprogramm der Bundeswehr. Die parlamentarische Haushaltsentscheidung über die veranschlagten 26 Milliarden Euro fällt im Juni. Ein Risiko bleibt das parallel laufende F126-Projekt. Rheinmetall prüft derzeit eine Übernahme der Generalunternehmerschaft, was den Bedarf an der Kieler Fregattenlösung senken könnte.
Am 11. Mai legt der Vorstand die Zahlen für das abgelaufene Quartal vor. Dann wird der Markt prüfen, wie profitabel der gewaltige Auftragsbestand tatsächlich abgearbeitet wird. Sichern sich die Kieler im laufenden Quartal die Milliarden-Zuschläge aus Indien oder Kanada, erhält der Aktienkurs ein massives fundamentalistisches Fundament für den Ausbruch über das bisherige Jahreshoch.
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