Der Quantentechnologie-Spezialist Infleqtion hat die Fusion mit der Mantelgesellschaft Churchill Capital X gestern offiziell abgeschlossen. Im Gegensatz zu vielen anderen SPAC-Transaktionen der jüngeren Vergangenheit stieß der Zusammenschluss auf eine außergewöhnlich hohe Akzeptanz unter den Anlegern. Wie wird das Unternehmen das frisch gewonnene Kapitalpolster nun für seine Wachstumsstrategie einsetzen?
- Fusionsabschluss: Gestern (Freitag, 13. Februar 2026)
- Kapitalzufluss: Über 550 Millionen US-Dollar (Brutto)
- Rückgabequote: Extrem niedrige 0,09 %
- Handelsstart an der NYSE: Dienstag, 17. Februar 2026
- Neues Tickersymbol: INFQ
Rekordverdächtige Kapitalbindung
Ein zentraler Erfolgsfaktor der Transaktion ist die minimale Rückgabequote der Aktionäre. Während bei SPAC-Fusionen oft ein Großteil der Investoren sein Kapital vor Abschluss abzieht, entschieden sich im Fall von Churchill Capital X fast alle Anleger für den Verbleib im Unternehmen. Lediglich rund 37.800 Aktien wurden zurückgegeben.
Dadurch fließen Infleqtion Bruttoerlöse von über 550 Millionen US-Dollar zu. Diese Summe setzt sich aus dem nahezu vollständig erhaltenen Treuhandvermögen und einer zusätzlichen PIPE-Finanzierung von über 125 Millionen US-Dollar zusammen. Die breite Unterstützung der Aktionäre spiegelte sich auch im Abstimmungsergebnis wider, das bei über 90 Prozent lag.
Fokus auf Quantensensorik und Computing
Infleqtion positioniert sich als das erste börsennotierte Unternehmen, das konsequent auf die sogenannte Neutral-Atom-Technologie setzt. Das Geschäftsmodell basiert auf zwei Säulen: der Entwicklung skalierbarer Quantencomputer sowie der Bereitstellung hochpräziser Quantensensorik. Letztere kommt vor allem bei der Navigation und Zeitmessung zum Einsatz.
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Dass diese Technologie marktfähig ist, unterstreichen die bestehenden Partnerschaften. Neben der NASA und NVIDIA arbeitet das Unternehmen bereits mit Regierungsbehörden in den USA und Großbritannien zusammen. Ein konkretes Projekt umfasst die KI-gestützte Navigation für die U.S. Army, für die bereits Verträge gesichert wurden.
Wechsel an die NYSE
Mit dem Vollzug der Fusion endet die Notierung an der Nasdaq. Die Stammaktien werden ab dem kommenden Dienstag unter dem neuen Tickersymbol „INFQ“ an der New York Stock Exchange (NYSE) gehandelt. Der Markt reagierte gestern bereits positiv auf die Nachricht: Die Aktie beendete den Handel mit einem Plus von 3,37 Prozent bei 13,66 US-Dollar.
Die hohe Liquidität aus der Fusion soll nun direkt in die Beschleunigung der operativen Projekte fließen. Mit dem Handelsstart am Dienstag wird sich zeigen, wie der breite Markt die Bewertung des ersten spezialisierten Neutral-Atom-Players im regulären Handel langfristig einstuft.
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