Meta Platforms Aktie: Neue Hürden

Meta sieht sich mit einer behördlichen Prüfung seiner KI-Übernahme in China konfrontiert und muss den internationalen Rollout seiner KI-Brille verschieben, was zu Marktzurückhaltung führt.

Kurz zusammengefasst:
  • China prüft Übernahme des KI-Startups Manus
  • Neuer Chefjurist soll Regulierungsdruck managen
  • Internationaler Start der Ray-Ban AI Brille verzögert
  • Aktie testet wichtige charttechnische Unterstützung

Meta Platforms navigiert aktuell durch unruhiges Fahrwasser. Während der Tech-Gigant mit C.J. Mahoney einen prominenten neuen Chefjuristen installiert, droht Ungemach aus China: Die geplante Übernahme des KI-Startups Manus wird dort behördlich geprüft. Gleichzeitig müssen sich Kunden außerhalb der USA gedulden, denn der internationale Rollout des wichtigsten Hardware-Produkts verzögert sich aufgrund von Lieferengpässen.

Regulatorischer Druck und Personalrochade

Die strategisch wichtigste Nachricht betrifft den wachsenden Gegenwind bei Akquisitionen. Das chinesische Handelsministerium hat eine Überprüfung der geplanten 2-Milliarden-Dollar-Übernahme des KI-Startups Manus eingeleitet. Im Kern geht es um mögliche Verstöße gegen Exportkontrollen, insbesondere beim Transfer von Mitarbeitern und Technologie nach Singapur. Diese Untersuchung gefährdet einen zentralen Baustein in Metas Strategie, die eigenen KI-Kapazitäten auszubauen.

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Passend zu diesem komplexen Umfeld stellt sich Meta personell neu auf. C.J. Mahoney übernimmt mit sofortiger Wirkung den Posten des Chief Legal Officer und berichtet direkt an CEO Mark Zuckerberg. Der ehemalige Microsoft-Manager und stellvertretende US-Handelsbeauftragte soll das Unternehmen durch die zunehmend schwierige globale Regulierungslandschaft führen. Er ersetzt Jennifer Newstead, die zu Apple wechselt.

Lieferengpässe beim Hoffnungsträger

Auch im operativen Geschäft läuft nicht alles nach Plan. Meta bestätigte eine Verzögerung beim internationalen Start der Ray-Ban Display AI Brillen. Ursprünglich für Anfang 2026 geplant, verschiebt sich die Einführung in Schlüsselmärkten wie Großbritannien, Frankreich, Italien und Kanada.

Der Grund für die Verzögerung ist ambivalent: Einerseits übersteigt die Nachfrage in den USA die Erwartungen deutlich, was für die Attraktivität des Produkts spricht. Andererseits führen die daraus resultierenden „extrem begrenzten Lagerbestände“ dazu, dass internationale Umsatzpotenziale vorerst ungenutzt bleiben. Das Unternehmen priorisiert aktuell die Bedienung des US-Marktes.

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Marktreaktion und Charttechnik

Die Mischung aus regulatorischen Risiken und logistischen Problemen sorgt für Zurückhaltung am Markt. Berichten zufolge hat sich Altimeter Capital aus seiner Position bei Meta zurückgezogen, was auf Skepsis hinsichtlich der Bewertung oder der strategischen Umsetzung hindeuten könnte.

Aktuell notiert die Aktie bei rund 660 USD und testet damit eine wichtige charttechnische Zone. Der Bereich zwischen 655 und 660 USD gilt als Unterstützung. Ein Rutsch unter diese Marke könnte weiteren Verkaufsdruck auslösen, solange keine Entwarnung bei der Manus-Übernahme in Sicht ist.

Ausblick

Der Fokus der Anleger richtet sich in den kommenden Wochen auf den Ausgang der chinesischen Prüfung zur Manus-Übernahme. Sollte sich die Untersuchung hinziehen oder den Deal blockieren, müsste Meta seine KI-Strategie anpassen. Parallel dazu wird die Fähigkeit des Konzerns, die Lieferkettenprobleme bei den Ray-Ban-Brillen zügig zu lösen, als Gradmesser für die Reife der Hardware-Sparte dienen.

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