Lange mussten Anleger auf ein so deutliches Lebenszeichen warten, doch die aktuellen Halbjahreszahlen von Lynas Rare Earths sprechen eine klare Sprache. Der Produzent seltener Erden hat seinen Nettogewinn vervielfacht und profitiert massiv von gestiegenen Preisen sowie stabilisierten Lieferketten. Die Reaktion an der Börse fiel entsprechend euphorisch aus, da das Unternehmen nun auch operativ wieder in ruhigerem Fahrwasser steuert.
Finanzkennzahlen explodieren
Der Blick in die Bücher für das Halbjahr bis Ende Dezember 2025 zeigt eine drastische Verbesserung der Profitabilität. Lynas meldete einen Nettogewinn von 80,2 Millionen australischen Dollar (AUD). Zum Vergleich: Im Vorjahreszeitraum standen hier lediglich 5,9 Millionen AUD zu Buche. Dieser Gewinnsprung wurde durch einen Umsatzanstieg von 62 Prozent auf 413,7 Millionen AUD untermauert.
Verantwortlich für diese Dynamik waren vor allem externe Marktfaktoren und eine bessere Produktmischung. Der durchschnittliche Verkaufspreis legte um 49 Prozent zu, getrieben durch höhere Prämien und einen gestiegenen Absatz der besonders gefragten Elemente Neodym und Praseodym. Das operative Ergebnis (EBITDA) kletterte in der Folge von 38,1 auf 152,4 Millionen AUD.
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Operative Stabilität kehrt zurück
Trotz der Erfolge lief nicht alles reibungslos. Die Produktionskosten stiegen auf 220 Millionen AUD, was das Management sowohl mit den höheren Volumina als auch mit temporären Stromausfällen begründete. Dennoch gelang es, die Gesamtproduktion auf 6.375 Tonnen Seltene-Erden-Oxid zu steigern.
Strategisch drückt Lynas weiter aufs Tempo. Die Verarbeitungsanlage in Kalgoorlie läuft nach Prozessanpassungen und der Behebung von Stromversorgungsproblemen seit Dezember wieder stabil. Dies sichert den Nachschub für das Werk in Malaysia. Zudem lieferte das Unternehmen erstmals schwere Seltene Erden aus und plant bereits den Ausbau der entsprechenden Trennanlage, um die Lieferketten unabhängiger von chinesischen Importen zu gestalten.
Kursrallye setzt sich fort
Die Kombination aus starken Zahlen und dem erfolgreichen Hochfahren der Erweiterungsprojekte sorgte für Kauflaune am Markt. Die Aktie kletterte am heutigen Freitag um 9,90 Prozent auf 11,15 Euro. Damit bestätigt das Papier seinen langfristigen Aufwärtstrend eindrucksvoll: Auf Sicht von zwölf Monaten steht mittlerweile ein Plus von über 170 Prozent zu Buche, was das hohe Vertrauen der Investoren in die Wachstumsstrategie widerspiegelt.
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