ABB Aktie: Analysten gespalten
Die ABB-Aktie verliert deutlich, während Analysten von Bernstein und der Deutschen Bank gegensätzliche Einschätzungen und Kursziele abgeben. Die Quartalszahlen Ende April werden zum Prüfstein.

Kurz zusammengefasst
- Aktie notiert deutlich unter 50-Tage-Durchschnitt
- Bernstein sieht neutrale Perspektive mit Ziel 65 CHF
- Deutsche Bank hält an Verkaufsempfehlung fest
- Quartalsergebnis Ende April als nächster Katalysator
ABB schloss den Freitag als einer der schwächeren Werte im SMI — und der Blick auf die Analysten erklärt, warum die Unsicherheit nicht grundlos ist. Zwei führende Häuser haben ihre Einschätzungen zuletzt präzisiert und kommen dabei zu sehr unterschiedlichen Schlüssen.
Kursziele weit auseinander
Bernstein Research bestätigte die neutrale Einstufung „Market-Perform“ mit einem Kursziel von 65 CHF. Die Analysten rechnen damit, dass ABB Ende April solide Quartalszahlen vorlegen wird — sehen aber offenbar keinen ausreichenden Aufwärtsspielraum für eine Kaufempfehlung.
Deutlich kritischer positioniert sich die Deutsche Bank. Analyst Gael de-Bray hält an seiner Verkaufsempfehlung fest und setzt das Kursziel auf 58 CHF — ein Niveau, das spürbar unter dem aktuellen Kurs von 67,94 Euro liegt. Die Aktie hat in den vergangenen 30 Tagen bereits rund 13 Prozent verloren und notiert damit klar unterhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts von 72,65 Euro.
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Quartalszahlen als nächster Prüfstein
Zum allgemeinen Druck trug am Freitag auch das schwächere Marktumfeld bei. Geopolitische Unsicherheiten und volatile Energiepreise belasteten europäische Industriewerte, ABB reihte sich dabei neben Holcim und Logitech unter den Tagesverlierern ein.
Mit der Quartalsveröffentlichung Ende April steht nun ein konkreter Termin an, der die divergierenden Analystenurteile auf den Prüfstand stellen wird. Bestätigt ABB die von Bernstein erwartete operative Stärke, dürfte das den aktuellen Abwärtstrend zumindest bremsen. Fällt das Ergebnis schwächer aus, gewinnt das Kursziel der Deutschen Bank an Relevanz.
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