Anleger von Ocugen blicken auf eine turbulente Handelswoche zurück. Das Biotech-Unternehmen lieferte endlich die lang erwarteten klinischen Daten für seine Gentherapie-Pipeline. Während die wissenschaftlichen Ergebnisse überzeugen konnten, reagierte der Aktienkurs zunächst volatil, bevor zum Wochenausklang eine Stabilisierung einsetzte.
Überzeugende Phase-2-Daten
Der zentrale Treibstoff für die jüngsten Bewegungen war die Veröffentlichung der Ergebnisse aus der Phase-2-Studie ArMaDa am Donnerstag. Hierbei wurde der Kandidat OCU410 zur Behandlung der geografischen Atrophie (GA), einer fortgeschrittenen Form der altersbedingten Makuladegeneration, untersucht.
Die klinischen Daten fielen positiv aus: Über alle Behandlungsgruppen hinweg zeigte sich eine Reduktion des Läsionswachstums um 46 Prozent im Vergleich zur Kontrollgruppe. Besonders hervorzuheben ist die mittlere Dosierung, die sogar eine Reduktion von 54 Prozent erzielte. Wichtig für die weitere Entwicklung ist zudem das Sicherheitsprofil: Es wurden keine schwerwiegenden Nebenwirkungen gemeldet. Da GA allein in den USA und Europa Millionen Menschen betrifft, adressiert Ocugen hier einen erheblichen medizinischen Bedarf.
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Volatilität und Stabilisierung
Trotz der vielversprechenden Datenlage kam es am Markt zunächst zu einer klassischen „Sell-the-News“-Reaktion. Nachdem die Aktie im Vorfeld der Veröffentlichung bis auf 1,96 USD geklettert war, setzten nach der Bekanntgabe Gewinnmitnahmen ein.
Zum Wochenschluss am Freitag zeigten sich die Käufer jedoch wieder präsent. Der Kurs erholte sich um 4,3 Prozent auf 1,69 USD. Diese Gegenbewegung deutet darauf hin, dass Marktteilnehmer den langfristigen Wert der klinischen Validierung erkennen und Rücksetzer zum Einstieg nutzen. Unterstützt wurde diese Stimmung durch weitere positive Nachrichten zu Wochenbeginn: Auch für den Kandidaten OCU410ST zur Behandlung der Stargardt-Krankheit wurden in einer Fachpublikation starke Wirkungsdaten veröffentlicht, was die Technologieplattform des Unternehmens zusätzlich untermauert.
Fokus auf Phase 3
Mit der wissenschaftlichen Bestätigung im Rücken richtet sich der Blick nun auf die Umsetzung. Ocugen hat einen klaren Fahrplan vorgelegt: Noch im Jahr 2026 soll die entscheidende Phase-3-Studie für das OCU410-Programm starten. Ein Zulassungsantrag (BLA) wird für das Jahr 2028 angestrebt. Für Anleger verschiebt sich der Fokus damit von der reinen Wirksamkeitsfrage hin zur Finanzierung und operativen Durchführung dieser groß angelegten Studienphasen.
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