Auch das Erreichen der eigenen Ziele hilft derzeit nicht weiter. Obwohl der Softwareanbieter vorläufige Zahlen für 2025 vorlegte, die im Rahmen der Erwartungen lagen, verweigern Anleger dem Titel weiterhin die Gefolgschaft. Der Fokus des Marktes liegt offensichtlich auf dem verhaltenen Umsatzwachstum am unteren Ende der Spanne, was operative Fortschritte in den Hintergrund drängt.
Die wichtigsten Fakten zur Lage:
* Kursentwicklung: Die Aktie schloss gestern bei 5,84 € und notiert damit in Schlagdistanz zum 52-Wochen-Tief (5,42 €).
* Langzeittrend: Auf Jahressicht summieren sich die Verluste mittlerweile auf 44,67 %.
* Operative Entwicklung: Das Enterprise-Segment und die Integration von 1E laufen positiv, werden vom Markt aber ignoriert.
* Auslöser: Die Umsatzerlöse für 2025 landeten lediglich am unteren Ende der prognostizierten Spanne.
Zahlen im Rahmen, Stimmung im Keller
Die Reaktion auf die vorläufigen Geschäftszahlen verdeutlicht die tiefe Verunsicherung der Investoren. Dass TeamViewer die Prognosen erfüllte, reichte nicht aus, um eine Trendwende einzuleiten. Stattdessen sorgte die Tatsache, dass das Umsatzwachstum eher schleppend verläuft, für Ernüchterung. Marktbeobachter werten dies als Zeichen, dass die Wachstumsdynamik im Kerngeschäft noch immer Fragen aufwirft.
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Diese Skepsis spiegelt sich deutlich im Chart wider. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt beträgt inzwischen rund 30 %, was den massiven Abwärtsdruck unterstreicht. Selbst positive Signale aus dem wichtigen Enterprise-Geschäft, das sich laut Unternehmensangaben dynamisch entwickelt, können gegen diesen negativen Sog aktuell nichts ausrichten.
Hoffnungsträger Februar
Technisch betrachtet wirkt der Titel angeschlagen. Mit einem RSI von 27,6 ist die Aktie zwar überverkauft, doch fehlt es an Impulsen für eine Gegenbewegung. Anleger warten nun auf konkrete Details zur Strategie und zum neuen Ausblick.
Die Entscheidung über die mittelfristige Richtung dürfte am 10. Februar 2026 fallen. An diesem Tag veröffentlicht TeamViewer die vollständigen Geschäftszahlen und, noch wichtiger, die Prognose für das laufende Jahr. Nur ein überzeugender Ausblick könnte das Vertrauen zurückbringen und verhindern, dass die Unterstützung bei 5,42 € erneut getestet wird.
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