Die Brennstoffzellen-Spezialisten aus Brunnthal schließen das Jahr mit einem wichtigen Erfolg ab. Ein Rahmenvertrag über 1,5 Millionen Euro mit dem polnischen Partner Linc Polska bringt frischen Wind in die gebeutelte Aktie. Der Deal zeigt: Die Nachfrage nach autarken Stromlösungen im Sicherheitssektor bleibt robust.
Sicherheitsmarkt als verlässliche Stütze
Der neue Rahmenvertrag läuft über das gesamte Jahr 2026 und verlängert die bereits bestehende Partnerschaft mit Linc Polska. Das polnische Unternehmen setzt die Brennstoffzellen von SFC Energy in mobilen Überwachungseinheiten ein – dort, wo Stromnetz-Anschlüsse fehlen oder aus Sicherheitsgründen nicht infrage kommen.
Die Eckdaten des Deals:
- Auftragsvolumen: 1,5 Millionen Euro
- Laufzeit: Geschäftsjahr 2026
- Einsatzgebiet: Mobile CCTV-Überwachungssysteme
- Partner: Langjähriger Kunde Linc Polska
Die Vereinbarung belegt einen klaren Trend: Europäische Sicherheitsbehörden und private Dienstleister ersetzen zunehmend lärmende Dieselgeneratoren durch saubere Brennstoffzellen-Technik. Gerade in sensiblen oder abgelegenen Einsatzgebieten bieten die Systeme einen entscheidenden Vorteil.
Kurs erholt sich vom Jahrestief
Die Börse reagierte umgehend. Am Freitag legte die Aktie um über vier Prozent auf 13,82 Euro zu. Seit dem November-Tief bei 11,88 Euro hat sich der Titel damit um mehr als 16 Prozent erholt.
Die kurzfristige Dynamik stimmt: Innerhalb der vergangenen 30 Tage summiert sich das Plus auf über zwölf Prozent. Allerdings zeigt der Blick auf die Jahresfrist das Ausmaß der vorangegangenen Schwäche – hier steht immer noch ein Minus von 19 Prozent zu Buche.
Bodenbildung noch nicht abgeschlossen
Charttechnisch kämpft die Aktie weiterhin mit der Etablierung eines tragfähigen Bodens. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt noch über 22 Prozent, was auf einen intakten Abwärtstrend hindeutet. Immerhin: Der 50-Tage-Durchschnitt wurde zurückerobert, was kurzfristig für Stabilisierung sorgt.
Das 52-Wochen-Hoch bei 26,35 Euro aus dem Mai wirkt aktuell weit entfernt. Der aktuelle Kurs markiert einen Abschlag von knapp 48 Prozent zu diesem Niveau.
Am Montag dürfte sich zeigen, ob der Auftrag aus Polen ausreicht, um weiteres Kapital anzuziehen. Die operative Substanz im Clean-Energy-Segment scheint jedenfalls intakt – nun müssen weitere Vertragsabschlüsse folgen, um das Momentum zu verstetigen.
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