Rocket Lab hat den Termin für seine Hauptversammlung 2026 festgelegt und setzt Investoren damit eine knappe Frist. Wer die strategische Ausrichtung des Raumfahrtunternehmens mitbestimmen will, muss sich beeilen. Das Zeitfenster schließt sich in einer Phase, in der das Management den Spagat zwischen rasantem Umsatzwachstum und der Verzögerung der wichtigen Neutron-Rakete meistern muss.
Kurzes Zeitfenster für Anträge
Gestern reichte das Unternehmen ein offizielles Dokument bei der US-Börsenaufsicht SEC ein. Die Hauptversammlung findet demnach am 20. Mai 2026 statt. Da dieser Termin mehr als 30 Tage vom Jahrestag des Vorjahrestreffens abweicht, greift eine harte regulatorische Frist. Bis zum 22. März müssen Aktionäre ihre Vorschläge oder Nominierungen für den Verwaltungsrat am Hauptsitz in Kalifornien einreichen. Institutionellen und privaten Anlegern bleibt somit nur wenig Zeit, um formellen Einfluss auf die Unternehmensführung für den kommenden Fiskalzyklus zu nehmen.
Volle Auftragsbücher, aber rote Zahlen
Die anstehende Versammlung folgt auf ein Jahr der operativen Gegensätze. Der Auftragsbestand wuchs im Jahresvergleich um 73 Prozent auf rund 1,85 Milliarden US-Dollar an. Etwa 37 Prozent dieser Summe sollen noch im laufenden Kalenderjahr in tatsächliche Umsätze umgewandelt werden. Auch der Gesamtumsatz für 2025 stieg deutlich auf knapp 602 Millionen US-Dollar.
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Trotz dieser Zuwächse und einer verbesserten Bruttomarge von 44,3 Prozent im Schlussquartal verbuchte Rocket Lab für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettoverlust von gut 198 Millionen US-Dollar. Operativ liegt der Fokus nun stark auf der Entwicklung der Neutron-Rakete. Nach einem Tankversagen während der Testphase bestätigte das Management kürzlich, dass sich der Erstflug dieses Modells auf das vierte Quartal 2026 verschiebt.
Vorgaben für das erste Quartal
Für das laufende erste Quartal 2026 peilt das Management einen Umsatz zwischen 185 und 200 Millionen US-Dollar an. Die erwartete Bruttomarge liegt dabei zwischen 39 und 41 Prozent. Das Raumfahrtsegment profitiert derzeit von einer erhöhten allgemeinen Aufmerksamkeit, nicht zuletzt durch die geplante bemannte NASA-Mondmission Artemis II im April. Gleichzeitig agiert Rocket Lab in einem komplexen makroökonomischen Umfeld. Steigende Ölpreise und geopolitische Spannungen belasten am heutigen Freitag die Terminmärkte und drücken auf die Bewertungen im breiteren Technologie- und Rüstungssektor.
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