US Foods Aktie: Optimum ausgereizt

Der Lebensmitteldistributor erhält einen großen Regierungsvertrag und meldet für 2025 ein starkes Umsatz- und Gewinnwachstum trotz schwieriger Wirtschaftslage.

Kurz zusammengefasst:
  • Fünf-Jahres-Vertrag mit US-Verteidigungsministerium
  • Bereinigtes EBITDA erreicht Rekordwert
  • Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe umgesetzt
  • Optimistische Prognose für das Jahr 2026

US Foods hat heute bekannt gegeben, dass die Tochtergesellschaft US Foods-Lexington einen bedeutenden Auftrag vom US-Verteidigungsministerium erhalten hat. Der Vertrag über 603 Millionen Dollar läuft über fünf Jahre bis Februar 2031 und umfasst die Belieferung von Army, Air Force, Marine Corps und Air National Guard mit Lebensmitteln und Getränken. Die Defense Logistics Agency Troop Support in Philadelphia vergab den Festpreisvertrag mit wirtschaftlichen Preisanpassungsklauseln nach einem Wettbewerbsverfahren mit drei Bietern.

Parallel dazu legte der Foodservice-Distributor seine Zahlen für das vierte Quartal und das Gesamtjahr 2025 vor. Das bereinigte Ergebnis je Aktie von 1,04 Dollar übertraf die Analystenschätzung von 1,01 Dollar. Der Umsatz von 9,8 Milliarden Dollar verfehlte allerdings die Erwartungen von 9,94 Milliarden Dollar leicht. Die Aktie zeigte sich davon nahezu unbeeindruckt und notierte im vorbörslichen Handel bei 89,82 Dollar.

US Foods

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Starkes Jahresergebnis trotz schwächerer Wirtschaftslage

Für das Gesamtjahr 2025 meldete US Foods einen Umsatz von 39,4 Milliarden Dollar – ein Plus von 4,1 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders beeindruckend fiel die Entwicklung beim bereinigten EBITDA aus, das um 11 Prozent auf den Rekordwert von 1,93 Milliarden Dollar kletterte. Das bereinigte Ergebnis je Aktie sprang um 26,3 Prozent auf 3,98 Dollar nach oben.

CEO Dave Flitman betonte, das Unternehmen habe diese Resultate in einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld erzielt, indem man sich auf kontrollierbare Faktoren konzentriert habe. Die EBITDA-Marge expandierte um 30 Basispunkte auf 4,9 Prozent. Der operative Cashflow erreichte 1,4 Milliarden Dollar, was US Foods für ein aggressives Aktienrückkaufprogramm nutzte.

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Milliarden für Aktienrückkäufe

Im vierten Quartal kaufte US Foods 4,2 Millionen eigene Aktien für 327 Millionen Dollar zurück. Über das gesamte Jahr 2025 summierte sich das Rückkaufvolumen auf 934 Millionen Dollar bei 11,9 Millionen Aktien. Zusammen mit 131 Millionen Dollar für zwei kleinere Übernahmen investierte das Unternehmen erhebliche Mittel in die eigene Entwicklung. Die Nettoverschuldung sank dabei auf das 2,7-fache des EBITDA.

Die Rendite auf das investierte Kapital verbesserte sich von 23 Prozent im Jahr 2022 kontinuierlich auf 33 Prozent in 2025. Das Wachstum konzentrierte sich auf attraktive Kundensegmente: Das Volumen bei unabhängigen Restaurants stieg um 4,1 Prozent, im Gesundheitswesen um 2,9 Prozent und im Gastgewerbe um 3,1 Prozent.

Für das laufende Jahr 2026 stellte US Foods ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent in Aussicht. Das bereinigte EBITDA soll um 9 bis 13 Prozent zulegen, während das Ergebnis je Aktie um 18 bis 24 Prozent steigen dürfte. Das 53-wöchige Geschäftsjahr 2026 wird etwa einen Prozentpunkt zum Wachstum beisteuern. Flitman zeigte sich selbstbewusst: Man erwarte, sehr lange Zeit ein Unternehmen mit zweistelligem Gewinnwachstum zu bleiben.

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