ImmunityBio hat bei seiner entscheidenden Phase-2-Studie zur Blasenkrebs-Therapie einen wichtigen Schritt erreicht: Die Rekrutierung ist abgeschlossen – und das schneller als geplant. Gleichzeitig rückt das Unternehmen mit anstehenden Finanzzahlen und Medienauftritten des Gründers stärker in den Blick. Doch was steckt hinter dem klinischen Update – und welche nächsten Termine sind für Anleger konkret relevant?
Phase-2-Studie: Rekrutierung abgeschlossen, Zwischenanalyse überzeugt
Gestern bestätigte ImmunityBio den Abschluss der Patientenaufnahme für die Phase-2-Studie QUILT 2.005. Insgesamt umfasst die Studie 366 Patienten. Getestet wird die Kombination aus Anktiva und Bacillus Calmette-Guérin (BCG) gegen den bisherigen Standard BCG allein – bei nicht muskelinvasivem Blasenkrebs (NMIBC).
Eine von der US-Arzneimittelbehörde FDA angeforderte Zwischenanalyse fiel positiv aus: Nach sechs Monaten hielten 85% der Patienten unter Anktiva plus BCG eine vollständige Remission („Complete Response“), gegenüber 57% im BCG-Alleinarm. Auch nach neun Monaten blieb der Effekt laut Daten stabil: 84% in der Kombinationsgruppe waren weiter in kompletter Remission, im Vergleich zu 52% unter BCG allein.
Auf Basis dieser Zwischenresultate plant ImmunityBio, bis zum vierten Quartal 2026 einen Biologics License Application (BLA)-Antrag bei der FDA für Anktiva in dieser Indikation einzureichen.
Termine: Medienauftritte und Jahreszahlen im Fokus
Für heute sind Medienauftritte von Gründer Patrick Soon-Shiong angekündigt. Laut Bericht hat das unter Privatanlegern Spekulationen über mögliche neue Ankündigungen ausgelöst, teils auch mit Blick auf eine potenzielle Finanzierung.
Der nächste klare Fixpunkt folgt am Dienstag: Dann will das Unternehmen in einer Telefonkonferenz die Ergebnisse für das Geschäftsjahr 2025 (Stichtag 31. Dezember 2025) erläutern. Geplant sind zudem ein Business-Update sowie ein Überblick über Fortschritte in der klinischen Pipeline.
Kurs und Eigentümerstruktur
Die Aktie liegt seit Jahresbeginn laut Artikel mehr als 380% im Plus. Als Treiber nennt der Text die gestiegene Zuversicht in klinische und kommerzielle Fortschritte sowie einen deutlichen Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahr, vor allem durch Anktiva-Verkäufe.
Gründer Dr. Patrick Soon-Shiong hält weiterhin eine kontrollierende Beteiligung von 66,3%.
Zum Wochenstart liefert die Telefonkonferenz am Dienstag den nächsten konkreten Informationsblock: Neben den vollständigen Jahreszahlen sollen dort auch der operative Zwischenstand und die Pipeline-Updates auf den Tisch kommen.
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