Die DocMorris-Aktie schließt eine turbulente Woche mit deutlichem Abstand zum Wettbewerb ab. Während der Marktführer Redcare Pharmacy mit einem Umsatzsprung im E-Rezept-Geschäft beeindruckte, steht die Schweizer Versandapotheke unter Zugzwang. Die Aktie notierte am Freitag mit Verlusten bei rund 6,15 CHF.
Analysten uneins über Potenzial
Die vergangene Woche brachte zwei gegensätzliche Analystenstimmen:
* Die Deutsche Bank bestätigte ihr „Hold“-Rating mit einem Kursziel von 7,00 CHF und erwartet ein solides Umsatzwachstum von etwa 11 Prozent für Q4.
* Jefferies bleibt mit „Buy“ und einem Kursziel von 12,00 CHF deutlich optimistischer und setzt auf die Turnaround-Story.
Der eigentliche Belastungsfaktor war jedoch die operative Stärke des Wettbewerbers. Redcare Pharmacy steigerte seinen Umsatz mit verschreibungspflichtigen Medikamenten in Deutschland im Jahr 2025 um 98 Prozent auf 503 Millionen Euro. Diese Zahlen setzen DocMorris unter Druck, ähnliche Erfolge beim E-Rezept nachzuweisen.
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Entscheidendes Update steht bevor
Die Spannung vor den eigenen Zahlen von DocMorris ist spürbar. Am 20. Januar 2026 wird das Unternehmen sein vorläufiges Trading Update veröffentlichen. Diese Zahlen werden zeigen, ob es gelungen ist, die Lücke zum Marktführer zu verringern oder ob sich der Abstand weiter vergrößert hat.
Technisch bleibt die Situation angespannt. Die Marke von 6,00 CHF gilt als wichtige psychologische Unterstützung. Für eine Entspannung müsste die Aktie nachhaltig über die 7,00 CHF-Marke steigen. Bis zur Veröffentlichung am 20. Januar ist mit anhaltender Volatilität zu rechnen.
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