Während Aktienanleger angesichts drohender US-Zölle den Rückzug antreten, kennt der Silberpreis aktuell nur eine Richtung: steil nach oben. Das weiße Edelmetall markierte zum Wochenstart einen historischen Rekordstand und lässt Risiko-Assets weit hinter sich. Doch neben der geopolitischen Angst stützen auch massive fundamentale Engpässe die Rallye.
Die Marktstimmung ist eindeutig in zwei Lager gespalten: Risiko raus, Sicherheit rein. Während der DAX auf 25.010 Punkte zurückfiel und besonders Auto-Werte wie BMW (-4,08 Prozent) unter die Räder kamen, erreichte Silber mit 94,08 US-Dollar ein neues Allzeithoch. Investoren honorieren derzeit die doppelte Eigenschaft des Metalls: Einerseits dient es als sicherer Hafen, andererseits trifft eine hohe industrielle Nachfrage aus der Solar- und E-Mobilitätsbranche auf ein ohnehin knappes Angebot.
Handelskrieg treibt die Kurse
Treibstoff für die jüngste Preisexplosion liefert die politische Eskalation zwischen der EU und den USA. Die Europäische Union bereitet konkrete Vergeltungsmaßnahmen auf die angedrohten US-Zölle vor, was die Unsicherheit an den Märkten massiv erhöht. EU-Ratspräsident António Costa hat bereits einen Sondergipfel einberufen, um eine geschlossene Reaktion zu koordinieren.
Im Zentrum der Diskussionen steht das „Anti-Coercion Instrument“ (ACI). Dieses Instrument würde der EU erlauben, mit Vergeltungszöllen hart auf den wirtschaftlichen Druck aus Washington zu reagieren. Für Anleger ist dieses Säbelrasseln das Startsignal zur Flucht aus Fiat-Währungen und zyklischen Aktien hin zu Sachwerten. Solange das Szenario eines ausgewachsenen Handelskrieges im Raum steht, bleibt der Kaufdruck auf Edelmetalle hoch.
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Gold zieht mit nach oben
Die Flucht in Sicherheit beschränkt sich nicht auf Silber. Auch der „große Bruder“ Gold erreichte im asiatischen Handel ein neues Allzeithoch von 4.689 US-Dollar und notiert aktuell nur knapp darunter bei 4.670 US-Dollar (+1,6 Prozent).
Analysten sehen hier eine Bestätigung des langfristigen Aufwärtstrends. Das Gemisch aus der „Grönland-Krise“, Zinssenkungsfantasien in den USA und den ungelösten Spannungen im Nahen Osten bildet den idealen Nährboden für diese Entwicklung.
Die weitere Preisentwicklung bei Gold und Silber hängt nun maßgeblich von der politischen Reaktion der EU ab. Sollte der angekündigte Sondergipfel konkrete Vergeltungszölle beschließen, dürfte dies die Risikoaufschläge an den Märkten weiter in die Höhe treiben und den Edelmetall-Sektor stützen.
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