Nach einem volatilen Start in den Februar kehrt bei XRP allmählich Ruhe ein. Ripple Labs nutzt diese Phase der Stabilisierung für ein signifikantes technisches Upgrade, das weit über die bisherige Funktion als reines Zahlungsnetzwerk hinausgeht. Mit neuen Features zielt das Projekt nun aggressiv auf den Sektor der institutionellen Finanzprodukte ab, was die Frage aufwirft: Kann diese strategische Neuausrichtung die Nachfrage nachhaltig ankurbeln?
Fokus auf institutionelle Anleger
Im Kern der aktuellen Entwicklung steht das „February Ledger Update“. Ripple richtet den Fokus damit klar auf professionelle Marktteilnehmer und führt sogenannte Multi-Purpose Tokens (MPTs) ein. Diese neuen Standards ermöglichen es, komplexe Finanzinstrumente wie Anleihen oder Fonds direkt auf der Blockchain abzubilden, ohne auf komplizierte Smart Contracts angewiesen zu sein. Das Ziel ist es, das XRP Ledger als technisches Rückgrat für „Institutional DeFi“ zu positionieren und Banken sowie Vermögensverwaltern den Einstieg zu erleichtern.
Zusätzlich zu den MPTs umfasst die Roadmap ein natives Kreditprotokoll, dessen Einführung noch für das erste Quartal 2026 geplant ist. Dieses soll unbesicherte Kredite mit festen Tilgungsplänen ermöglichen und damit eine funktionale Lücke im Ökosystem schließen. Begleitet werden diese Maßnahmen von neuen Analyse-Tools wie dem „Livenet Explorer“, der Institutionen eine bessere Überwachung der Token-Flüsse in Echtzeit erlaubt.
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Stabilisierung nach der Korrektur
Der Markt reagiert mit vorsichtigem Optimismus auf die technologische Weiterentwicklung. Nachdem der Kurs im bisherigen Monatsverlauf unter Druck geraten war und laut aktuellen Daten ein 52-Wochen-Tief bei 1,22 US-Dollar markierte, konnte sich XRP zuletzt wieder im Bereich von 1,49 US-Dollar stabilisieren. Analysten sehen in dieser Erholung ein Zeichen technischer Stärke, unterstützt durch die Klarheit im regulatorischen Umfeld seit der Beilegung des SEC-Rechtsstreits im August 2025.
Ein wesentlicher Faktor für die Bodenbildung ist das Interesse über börsengehandelte Produkte. Die im November 2025 in den USA gestarteten Spot-ETFs verzeichneten Zuflüsse von rund 1,3 Milliarden US-Dollar. Diese institutionelle Nachfrage fungiert als wichtiges Gegengewicht zur allgemeinen Marktvolatilität und schafft eine neue Unterstützungsebene für das Asset.
Mit den rechtlichen Hürden im Rückspiegel und den neuen technischen Werkzeugen in der Hand liegt der Fokus nun vollständig auf der praktischen Anwendung. Der Erfolg der aktuellen Strategie hängt davon ab, wie zügig institutionelle Akteure die neuen DeFi-Funktionen tatsächlich in ihre Portfolios und Produkte integrieren.
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