Die Deutsche Telekom steuert auf ein Finale furioso zu. Nach gleich drei Prognoseanhebungen im vergangenen Geschäftsjahr liegt die Messlatte für den kommenden Donnerstag extrem hoch. Wenn der Bonner Konzern seine Bücher öffnet, stellen sich Investoren vor allem eine Frage: Kann der Telekommunikationsriese den starken Lauf des Jahres 2025 mit konkreten Zahlen untermauern oder folgt auf die Vorschusslorbeeren die Ernüchterung?
Die Erwartungen sind riesig
Am Donnerstagmorgen um 7:00 Uhr wird sich zeigen, ob die Strategie von CEO Tim Höttges aufgegangen ist. Der Konzern selbst hat die Erwartungshaltung massiv befeuert: Zuletzt stellte das Management ein bereinigtes EBITDA AL von rund 45,3 Milliarden Euro sowie einen Free Cashflow von gut 20 Milliarden Euro in Aussicht.
Analysten haben diese Vorlagen dankbar aufgenommen. Der Konsensus rechnet für das Gesamtjahr 2025 mit einem Umsatz von 118,7 Milliarden Euro und einem bereinigten Gewinn je Aktie von 2,02 Euro. Angesichts einer Performance von über 17 Prozent seit Jahresanfang spiegelt der aktuelle Kurs von 32,66 Euro bereits viel Optimismus wider. Ein Verfehlen dieser Marken würde vom Markt wohl kaum verziehen werden.
US-Geschäft als Stabilitätsanker
Ein entscheidender Treiber für die positive Stimmung bleibt die US-Tochter T-Mobile US. Die Amerikaner haben ihre Hausaufgaben bereits gemacht und am 11. Februar starke Zahlen sowie eine angehobene Mehrjahresprognose präsentiert. Für die Muttergesellschaft in Bonn ist das ein wichtiges Signal, zumal die Telekom weiterhin 52,8 Prozent der Anteile hält.
Spekulationen über einen möglichen Verkauf von US-Anteilen erteilte das Management eine klare Absage: Für das Jahr 2026 sind keine Verkäufe geplant. Damit profitiert die T-Aktie auch in Zukunft direkt von der Ertragskraft des US-Geschäfts, das für 2026 Service-Umsätze von rund 77 Milliarden Dollar anpeilt.
Geldregen für Aktionäre
Neben dem operativen Geschäft stützt die aggressive Ausschüttungspolitik den Kurs. Das laufende Aktienrückkaufprogramm über bis zu 2 Milliarden Euro läuft auf Hochtouren; allein in der Woche bis zum 13. Februar kaufte der Konzern über 1,2 Millionen eigene Anteile vom Markt.
Zusätzlich winkt den Anlegern eine Dividendenanhebung. Der Vorschlag von 1,00 Euro je Aktie für das Jahr 2025 markiert eine neue Rekordmarke. Zusammen mit dem Rückkaufprogramm schnürt die Telekom damit ein beachtliches Renditepaket, das den Titel besonders für defensiv orientierte Investoren attraktiv hält.
Auch technologisch will der Konzern punkten: Kurz vor den Zahlen meldete die Telekom einen Erfolg bei der Quantenteleportation im Berliner Glasfasernetz – ein Indiz dafür, dass man auch jenseits reiner Infrastruktur die technologische Marktführerschaft beansprucht.
Der kommende Donnerstag wird die Richtung vorgeben. Entscheidend dürfte neben den nackten Zahlen vor allem der Ausblick auf 2026 sein. Investoren erwarten hier eine Guidance für das bereinigte EBITDA von etwa 46,5 Milliarden Euro. Bestätigt der Vorstand diese Ziele, könnte der jüngste Aufwärtstrend neue Nahrung erhalten.
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