Der BVB zerlegte Mainz mit 4:0 und klettert bis auf drei Punkte an Bayern heran. Doch der wahre Durchbruch gelang einem anderen: Serhou Guirassy beendete seine monatelange Flaute ausgerechnet zum perfekten Zeitpunkt. Denn jetzt steht das alles entscheidende Champions-League-Duell an.
Vor 81.365 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna Park zeigte Dortmund eine beeindruckende Vorstellung gegen die Mainzer. Guirassy traf gleich doppelt per Kopf und beendete damit eine Durststrecke, die seit Mitte September andauerte. In 26 Pflichtspielen hatte der Ghanaer zuvor nur vereinzelt getroffen, saß zeitweise sogar nur auf der Bank.
Standards als Dosenöffner
Alle vier Treffer resultierten aus Standardsituationen – und alle vier bereitete Julian Ryerson vor. Bereits in der 10. Minute nickte Guirassy nach einem Freistoß zur Führung ein, Maximilian Beier erhöhte fünf Minuten später. Kurz vor der Pause machte Guirassy mit seinem zweiten Kopfballtor alles klar.
Trainer Niko Kovac zeigte sich zufrieden: „Wir waren sehr effizient heute. Einfach mal vier Tore zu schießen und keines zu kassieren, tut gut.“ Die Standards hätten sich als echter Dosenöffner erwiesen, nachdem man in der Hinrunde hier noch Schwächen zeigte.
Bergamo als Nagelprobe
Mit 51 Punkten nach 23 Spieltagen steht Dortmund glänzend da. Doch die wahre Herausforderung wartet am Dienstag: Im Champions-League-Play-off gegen Atalanta Bergamo geht es um den Einzug ins Achtelfinale – und um elf Millionen Euro Prämie.
Die Statistik macht wenig Mut: In den letzten sieben Duellen gegen italienische Clubs gab es nur einen Sieg. Atalanta gewann zudem die letzten drei Europacup-Spiele gegen deutsche Teams jeweils zu null. Kovac bleibt dennoch zuversichtlich: „Es gibt nur Siegen oder Fliegen. Wir müssen eine Schippe drauflegen.“
Sportdirektor Sebastian Kehl sieht sein Team gerüstet: „Wir haben einen unheimlich guten Lauf, haben uns spielerisch weiterentwickelt, sind stabil.“ Die Serie von 15 Bundesliga-Spielen ohne Niederlage nährt die Hoffnung auf einen erfolgreichen Dreifach-Angriff in Liga, Pokal und Königsklasse.
Wechsel-Gerüchte überschatten Comeback
Allerdings trüben Spekulationen um Guirassys Zukunft die Freude. Nach Informationen der Bild-Zeitung soll der 29-Jährige trotz Vertrag bis 2028 mit einem Sommer-Wechsel liebäugeln. Bereits 2025 soll sein Bruder und Berater ihn bei Clubs in Saudi-Arabien angeboten haben.
Kovac stellte sich demonstrativ hinter seinen Stürmer: „Er hat einige Spiele draußen gesessen, aber die Reaktion ist sensationell gut. Wir brauchen seine Tore.“ Auch Kehl betonte: „Er musste zwischenzeitlich leiden. Wir brauchen einen sehr guten Serhou Guirassy, um am Ende erfolgreich zu sein.“
Die BVB-Aktie notierte im Xetra-Handel mit einem Plus von 0,92 Prozent bei 3,28 Euro.
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