Der Hype um Künstliche Intelligenz kennt keine Pause, und im Zentrum dieses Sturms steht der südkoreanische Speicherchip-Hersteller SK Hynix. Angesichts des unersättlichen Hungers globaler Tech-Giganten nach Rechenleistung fährt das Unternehmen seine Produktion massiv hoch. Doch die ambitionierten Wachstumspläne stoßen auf physische Grenzen, die den Konzern zu ungewöhnlichen Maßnahmen bei der Energieversorgung zwingen.
Massive Investitionen treffen auf Angebotknappheit
Auf einer Konferenz in Washington bestätigte der SK-Group-Vorsitzende Chey Tae-won die Pläne zur signifikanten Kapazitätserweiterung. Der Fokus liegt klar auf High-Bandwidth Memory (HBM), jenen spezialisierten Speicherchips, die für moderne KI-Beschleuniger und Hardware-Entwickler wie Nvidia unerlässlich sind.
Treibende Kraft hinter dieser Expansion sind gigantische Investitionen aus den USA: Große Technologiekonzerne planen laut Berichten allein in diesem Jahr Ausgaben von rund 650 Milliarden US-Dollar für ihre KI-Infrastruktur. Dieser massive Kapitalzufluss führt aktuell zu einer globalen Knappheit bei spezialisierten Speicherkomponenten, die SK Hynix durch den Ausbau der Fertigung adressieren will.
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Analysten heben Gewinnerwartungen drastisch an
Diese Marktdynamik spiegelt sich deutlich in den Erwartungen der Finanzwelt wider. Analysten haben ihre Prognosen für den operativen Gewinn des Halbleiterherstellers im Jahr 2026 deutlich nach oben korrigiert. Während ursprünglich mit etwa 50 Milliarden US-Dollar gerechnet wurde, liegt der Konsens nun bei durchschnittlich 70 Milliarden US-Dollar. Optimistischere Schätzungen gehen sogar von über 100 Milliarden US-Dollar aus. Dieser Optimismus trieb die Aktie heute auf ein neues 52-Wochen-Hoch von 951.000 KRW.
Infrastruktur als Flaschenhals
Trotz der Euphorie mahnt die Unternehmensführung zur Vorsicht. Chey Tae-won betonte, dass schnelle technologische Verschiebungen die Wettbewerbslandschaft rasch verändern könnten. Ein konkretes Hindernis ist die Energieversorgung: Um den enormen Strombedarf der Rechenzentren zu decken, prüft der Mutterkonzern laut Bloomberg sogar den Bau eigener Kraftwerke direkt neben den KI-Datenzentren.
Mit der strategischen Ausweitung der HBM-Produktion adressiert SK Hynix direkt die bestehenden Lieferengpässe im Wettbewerb mit Samsung und Micron. Der langfristige Erfolg dieser Strategie wird maßgeblich davon abhängen, ob es dem Konzern gelingt, die Produktionskapazitäten schnell genug zu skalieren und gleichzeitig die komplexen Anforderungen an die Energieinfrastruktur zu lösen.
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