Der Quantencomputing-Spezialist D-Wave Quantum sorgt an der Wall Street für Aufsehen. Nach der Ankündigung einer 550 Millionen Dollar schweren Akquisition und dem Einstieg weiterer Großinvestoren kennt der Kurs derzeit nur eine Richtung. Die Aktie baut ihre jüngste Dynamik weiter aus, doch Anleger müssen nun genau hinschauen: Kann die neue Hybrid-Strategie die hohen Bewertungsaufschläge langfristig rechtfertigen?
Strategischer 550-Millionen-Deal
Haupttreiber für den Kursanstieg von über 10 Prozent im Januar 2026 ist die endgültige Vereinbarung zur Übernahme von Quantum Circuits Inc. Der Deal setzt sich aus 300 Millionen Dollar in D-Wave-Aktien und 250 Millionen Dollar in bar zusammen. Strategisch zielt dieser Schritt darauf ab, D-Waves Marktführerschaft im Bereich Quanten-Annealing mit der Gate-Model-Technologie von Quantum Circuits zu verschmelzen. Das erklärte Ziel der Fusion ist die beschleunigte Entwicklung eines vollständig fehlerkorrigierten Quantencomputersystems.
Analysten und Großanleger optimistisch
Das Vertrauen in die Expansionspläne spiegelt sich auch in der Aktionärsstruktur wider. Neue Daten vom 12. Januar zeigen, dass institutionelle Anleger mittlerweile rund 42,5 Prozent der Anteile halten. Besonders auffällig agierte SG Americas Securities, die eine neue Position von fast einer Million Aktien aufbauten. Finanziell ist der Zukauf abgesichert: Die Bilanz weist Barmittel von über 830 Millionen Dollar aus, was genügend Spielraum für die Integration lässt.
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Auch Analysten bewerten die Lage positiv. Rosenblatt Securities bestätigte das „Buy“-Rating und hob das Kursziel von 40 auf 43 Dollar an. Zuvor hatten bereits Mizuho und Jefferies Kaufempfehlungen ausgesprochen. Der Konsens an der Wall Street deutet darauf hin, dass die Wachstumsperspektiven eine höhere Bewertung zulassen, selbst nach der Rallye von über 200 Prozent im vergangenen Jahr.
Solide Basis trotz roter Zahlen
Im Vergleich zu Wettbewerbern wie IonQ, das aktuell mit rund 17,5 Milliarden Dollar bewertet wird, kommt D-Wave auf eine Marktkapitalisierung von gut 10 Milliarden Dollar. Die Geschäftszahlen zeigen das typische Bild der Branche: Der Quartalsumsatz verdoppelte sich zwar auf 3,7 Millionen Dollar, dem steht jedoch ein GAAP-Verlust von rund 140 Millionen Dollar gegenüber. Dieser ist allerdings größtenteils auf nicht zahlungswirksame Bewertungseffekte bei Optionsscheinen zurückzuführen.
Technisch hat sich die Aktie nach hoher Volatilität im Vorjahr im Bereich von 28 Dollar stabilisiert. Entscheidend für den weiteren Kursverlauf wird der Abschluss der Integration von Quantum Circuits sein, der für Ende Januar 2026 erwartet wird. Im weiteren Jahresverlauf plant das Unternehmen zudem die Vorstellung eines Prototypen seines neuen dualen Systems.
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