iShares MSCI World ETF: Neue Index-Regeln

Der MSCI World Index wird am 10. Februar mit angepassten Regeln neu gewichtet. Besondere Restriktionen gelten für Firmen mit hohen Krypto-Beständen, während die Tech-Dominanz im ETF bestehen bleibt.

Kurz zusammengefasst:
  • Begrenztes Rebalancing mit Schwellenwert am 10. Februar
  • Neue Beschränkungen für kryptolastige Unternehmen
  • Starke Konzentration auf US-Technologiewerte
  • Umfassendere Index-Überarbeitung für Mai geplant

Für Anleger des iShares MSCI World ETF wird der 10. Februar zum Pflichttermin. Der Indexanbieter MSCI kündigt an diesem Tag nicht nur die quartalsweise Neuzusammensetzung an, sondern setzt auch spezifische methodische Anpassungen um. Was bedeutet das für das Portfolio, das zuletzt von einer massiven Tech-Dominanz getrieben wurde?

Eingeschränktes Rebalancing im Februar

Die kommende Überprüfung des Weltindex folgt einem angepassten Regelwerk. Wie MSCI bereits Ende Januar mitteilte, werden bei dieser Runde nur signifikante Änderungen beim Streubesitz (Free Float) berücksichtigt – konkret solche, die einen absoluten Schwellenwert von 0,15 beim Inklusionsfaktor erreichen. Die Änderungen treten zum Handelsschluss am 2. März in Kraft.

MSCI World ETF

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Dieser begrenzte Umfang dient als Vorbereitungsmaßnahme für eine weitaus umfassendere methodische Überarbeitung, die für Mai 2026 geplant ist.

Strenge Vorgaben für Krypto-Holdings

Ein wichtiges Detail betrifft sogenannte „Digital Asset Treasury Companies“ (DATs) – Unternehmen, deren Vermögen zu mindestens 50 Prozent aus Kryptowährungen besteht. MSCI bestätigte, dass diese Titel zwar im Index verbleiben, aber neuen Restriktionen unterliegen. Gewichtungserhöhungen sind für diese Firmen aktuell ausgeschlossen, und auch Neuaufnahmen oder Segmentwechsel in diesem Bereich wurden vorerst auf Eis gelegt.

US-Tech gibt den Ton an

Blickt man auf die aktuelle Struktur des ETFs, zeigt sich eine enorme Konzentration. Zum Jahreswechsel machten allein die Top-10-Positionen über 27 Prozent des Fondsvolumens aus. Angeführt wird die Liste von Nvidia (5,45 %), Apple (4,85 %) und Microsoft (4,11 %). Der IT-Sektor dominiert die Allokation mit rund 27 Prozent, gefolgt von Finanztiteln (ca. 17 %).

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Geografisch bleibt der ETF stark US-lastig: Amerikanische Aktien stellen fast 72 Prozent des Portfolios, während Japan mit rund 5,4 Prozent weit abgeschlagen auf dem zweiten Platz folgt.

Sportliche Bewertung nach starkem Lauf

Die Fokussierung auf Technologie-Werte zahlte sich zuletzt aus. Nach einem Zuwachs von über 21 Prozent im Jahr 2025 notiert der ETF nahe seinen Rekordständen. Auch das laufende Jahr startete mit einem Plus von knapp 3 Prozent positiv. Diese Performance spiegelt sich jedoch in der Bewertung wider: Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) des Portfolios liegt laut BlackRock-Daten bei ambitionierten 26,10.

Der 10. Februar bringt nun Klarheit über die kurzfristigen Anpassungen im Weltindex. Anleger sollten jedoch bereits den Mai 2026 im Blick haben, wenn die umfassendere methodische Umstellung greift. Kurzfristig bleibt die Kursentwicklung des ETFs aber primär von den Quartalszahlen und Ausblicken der hoch gewichteten Tech-Giganten abhängig.

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