Die Meta-Aktie erlebt nach den Quartalszahlen vom 28. Januar 2026 eine regelrechte Euphorie unter Analysten. Innerhalb kürzester Zeit hagelte es Kurszielanhebungen: Canaccord Genuity schraubte das Ziel auf 930 Dollar, KeyBanc auf 855 Dollar, Stifel auf 820 Dollar und RBC bestätigte 810 Dollar. Die Aktie selbst schoss nachbörslich zeitweise um bis zu 10 Prozent nach oben.
Der Grund für die Begeisterung? Meta legte Zahlen vor, die selbst optimistische Erwartungen übertrafen. Mit einem Gewinn je Aktie von 8,88 Dollar lag das Unternehmen deutlich über den prognostizierten 8,19 Dollar. Der Umsatz erreichte 59,9 Milliarden Dollar und übertraf damit die Schätzungen von 58,35 Milliarden Dollar. Das Werbegeschäft wuchs im Jahresvergleich um 23 Prozent – trotz schwieriger politischer Vergleichszeiträume.
KI als Wachstumsturbo
Besonders beeindruckend: die konkreten Erfolge durch Künstliche Intelligenz. Das Engagement bei Reels sprang in den USA um über 30 Prozent nach oben. Neue Machine-Learning-Modelle steigerten die Klickraten bei Facebook-Anzeigen um 3,5 Prozent, während Instagram-Conversions um mehr als 1 Prozent zulegten. Diese Verbesserungen schlugen sich direkt im Return on Investment nieder – Marktanalysen sprechen von den größten ROIC-Zuwächsen im vierten Quartal.
Auch intern macht sich KI bezahlt. Meta meldete für 2025 eine Produktivitätssteigerung der Ingenieure um 30 Prozent dank neuer Coding-Tools. Die Nutzerbasis wächst trotz ihrer enormen Größe weiterhin um 7 Prozent jährlich.
Massive Investitionen voraus
Doch die Erfolge haben ihren Preis. Meta kündigte deutlich erhöhte Investitionen an – sowohl bei den operativen Ausgaben als auch bei den Kapitalausgaben. KeyBanc rechnet mit zusätzlichen Umsätzen von über 90 Milliarden Dollar zwischen 2025 und 2027. Die höheren Kosten werden voraussichtlich die operative Marge drücken, besonders im Family-of-Apps-Segment.
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Gründer Mark Zuckerberg skizzierte eine ambitionierte Vision: Beim Öffnen der Meta-Apps sollen Nutzer künftig auf eine KI treffen, „die einen versteht“ und einzigartige persönliche Ziele erkennt. Video sei nicht das Endformat, so Zuckerberg. Die Roadmap für 2026 umfasst erweiterte Trainingsdaten, tieferes Content-Verständnis durch Large Language Models und den Einsatz der Meta Superintelligence Labs.
Ist das nachhaltig?
Brad Erickson von RBC hebt besonders den Ausblick auf das erste Quartal 2026 hervor, der klar über den Erwartungen liegt. Allerdings warnt der Analyst vor einer möglichen Umsatzdelle nach dem ersten Quartal und stärkerem Margendruck. Stifel betont, dass die erhöhten Ausgaben nicht ausschließlich der Werbung dienen – neue Produkte auf der Roadmap klingen „weitaus breiter gefasst“, dürften aber erst in Jahren skalieren.
Mit einer Bewertung von 1,69 Billionen Dollar und einem KGV von 29,65 ist Meta nicht gerade günstig. KeyBanc rechtfertigt sein Kursziel von 855 Dollar mit dem 25-fachen des geschätzten 2027er-KGVs. Die Bruttomarge liegt bei beeindruckenden 82 Prozent, die Eigenkapitalrendite bei 33 Prozent.
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