Amazon steuert auf neue Höchststände zu. Die Aktie handelt bei 247,38 US-Dollar – nur knapp unter dem Allzeithoch von 258 US-Dollar aus dem November 2025. Am 29. Januar folgen die Zahlen für das Gesamtjahr 2025, und die werden zeigen, ob sich die massiven Investitionen in KI-Infrastruktur auszahlen. Denn genau darüber streiten sich derzeit die Marktteilnehmer.
Technisch stark aufgestellt
Charttechnisch präsentiert sich Amazon robust. Die Aktie hat ihren Abwärtstrend gebrochen und bewegt sich im oberen Bereich der 52-Wochen-Spanne zwischen 161,38 und 258,60 US-Dollar.
Entscheidende Marken im Überblick:
- Unterstützungszone: Zwischen 211 und 217 US-Dollar verläuft eine wichtige Auffangzone, definiert durch den 200-Tage-Durchschnitt und horizontale Kursmarken
- Trend-Absicherung: Eine dreijährige Trendlinie bietet zusätzlichen Rückhalt bei etwa 203 US-Dollar
- Widerstand: Das Allzeithoch bei 258 US-Dollar steht als nächste Hürde im Fokus
Gewinnmitnahmen versus Langfrist-Strategie
Die Investoren sind gespalten. Einige Portfolios nutzten den Jahreswechsel für Gewinnmitnahmen nach Kursgewinnen von rund 43 Prozent. Andere halten dagegen an ihren Positionen fest – mit Verweis auf die Dominanz im Cloud-Geschäft (AWS) und die langfristige Marktstellung.
Fundamentalanalysten empfehlen mehrheitlich „Kaufen“ oder „Halten“. Amazon gilt als Tech-Titel mit solidem Fünf-Jahres-Horizont, trotz hoher Investitionsausgaben.
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Die 120-Milliarden-Dollar-Frage
Der Knackpunkt: Amazon hat in den vergangenen zwölf Monaten etwa 120 Milliarden US-Dollar in KI-Infrastruktur und Rechenzentren investiert. Diese Ausgabenwelle drückt auf den freien Cashflow, der im dritten Quartal 2025 (TTM) auf 14,8 Milliarden US-Dollar zurückging – nach 47,7 Milliarden im Vorjahreszeitraum.
Doch die Prognosen bleiben optimistisch. Analysten erwarten für das Gesamtjahr 2025 einen freien Cashflow von rund 20 Milliarden US-Dollar. Bis 2029 soll dieser Wert dann auf 142 Milliarden US-Dollar steigen – eine durchschnittliche jährliche Wachstumsrate von 63 Prozent. Die Wette dahinter: Die heutigen Investitionen zahlen sich mittelfristig über höhere AWS-Umsätze aus. Das Cloud-Segment erlöste zuletzt 33 Milliarden US-Dollar pro Quartal bei einem operativen Gewinn von 11,4 Milliarden.
Entscheidung Ende Januar
Am 29. Januar legt Amazon die Bilanz für 2025 vor. Dann wird sich zeigen, ob die aggressive Investitionsstrategie bereits Früchte trägt oder ob die Ausgaben die Ergebnisse weiter belasten. Bis dahin bleibt die Aktie technisch gut unterstützt oberhalb der 211-Dollar-Marke, mit Blick auf das bisherige Rekordhoch bei 258 US-Dollar.
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