Arafura Aktie: Aktualisierte Marktanalysen

Gerüchte über fehlenden US-Preisboden für Seltene Erden drücken Arafuras Aktienkurs, obwohl das Unternehmen seine Finanzierung gestärkt hat und die Investitionsentscheidung für 2026 plant.

Kurz zusammengefasst:
  • Spekulationen über US-Preispolitik belasten Aktienkurs
  • Unternehmensliquidität nach Kapitalerhöhung deutlich gestiegen
  • Finale Investitionsentscheidung für Nolans-Projekt 2026 geplant
  • Exportkontrollen Chinas stützen Nachfrage nach Alternativen

Gerüchte aus Washington haben die Stimmung im australischen Seltene-Erden-Sektor gestern abrupt gedreht. Im Raum steht, dass die US-Regierung den diskutierten Preisboden für Neodym-Praseodym (NdPr) möglicherweise doch nicht einführt – ein Instrument, das viele Marktteilnehmer als Sicherheitsnetz für westliche, nicht-chinesische Produzenten sehen. Entsprechend schnell gerieten auch Papiere wie Arafura, Lynas Rare Earths und Iluka unter Verkaufsdruck.

Wichtige Punkte aus der Meldelage:
– Spekulation: Rückzug der USA vom kolportierten NdPr-Preisniveau von 110 US-Dollar je Kilogramm
– Arafura meldet deutlich höhere Liquidität nach Kapitalmaßnahme
– Ziel bleibt: Final Investment Decision (FID) im 2. Quartal 2026

Arafura

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Kapital aufgenommen, Bilanz gestärkt

Unterm Strich überlagerte die politische Schlagzeile die operativ eher positiven Signale von Arafura. Im Quartalsupdate für den Zeitraum bis 31. Dezember 2025 weist das Unternehmen einen klar veränderten Kassenstand aus: rund 570 Mio. A$ – nach 90 Mio. A$ im Vorquartal.

Der Sprung hängt mit der Abwicklung einer Platzierung über 475 Mio. A$ im Dezember zusammen. Geschäftsführer Darryl Cuzzubbo erklärte, der „Public-Markets“-Teil der Finanzierungsstrategie sei damit erledigt. Als Nächstes will Arafura die verbleibende Fremdfinanzierung sowie Vereinbarungen mit Ankerinvestoren abschließen.

FID bleibt das Nadelöhr

Das Management bestätigte erneut das Ziel, die FID im 2. Quartal 2026 zu erreichen. Parallel zur Finanzierung läuft die Vorbereitung auf Umsetzung und Bau. Laut Update passen Engineering- und Bau-Strategie weiterhin zum Zeitplan.

Doch woran hängt am Ende das „Go“ für Nolans? Am Schließen der restlichen Finanzierungslücken – inklusive finaler Kreditdokumente mit den Geldgebern.

Rückenwind und Gegenwind aus China und dem NdPr-Markt

Während die Debatte um einen möglichen US-Preisboden diese Woche auf die Kurse drückte, bleibt das übergeordnete Thema Versorgungssicherheit präsent. China hat am 6. Januar die Exportkontrollen für Dual-Use-Güter nach Japan verschärft und dabei insbesondere schwere Seltene Erden adressiert. Das stützt die Argumentation, warum nicht-chinesische Lieferketten strategisch wichtiger werden.

Auch die NdPr-Preise zeigten zuletzt Stärke: Auf einigen Indizes ging es Anfang Januar über 100 US-Dollar je Kilogramm. Arafura verwies in einer Investoren-Telefonkonferenz zudem darauf, dass unabhängige Prognosen mittelfristig von einem funktionierenden Marktpreisindex im Bereich von 140 bis 160 US-Dollar je Kilogramm ausgehen.

Der nächste konkrete Meilenstein für Arafura bleibt damit unverändert: Bis zum 2. Quartal 2026 sollen die offenen Finanzierungsbausteine so weit stehen, dass die endgültige Investitionsentscheidung für das Nolans-Projekt getroffen werden kann.

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