Origin Materials zieht die Notbremse. Um die Liquidität zu sichern und die Markteinführung seiner nachhaltigen PET-Verschlüsse zu beschleunigen, setzt das Unternehmen auf eine strikte Kostendisziplin und eine organisatorische Neuausrichtung. Angesichts des massiven Wertverlusts im vergangenen Jahr soll dieser verschärfte Fokus nun die finanzielle Stabilität und den Weg zur Profitabilität ebnen.
Fokus auf das Kerngeschäft
Das Unternehmen plant, seine Betriebskosten um etwa 25 Prozent zu senken. Dieser Schritt umfasst nicht nur einen Personalabbau, der einmalige Restrukturierungskosten von rund 0,9 Millionen US-Dollar verursacht, sondern auch eine deutliche Priorisierung der Produktpalette. Die Entwicklung von Verschlusslösungen außerhalb des Getränkesegments wird bis 2027 zurückgestellt, um alle verfügbaren Ressourcen auf die Kommerzialisierung der PET-Druckwasserkappen zu konzentrieren.
Im laufenden ersten Quartal 2026 steht dabei ein entscheidender Meilenstein an: Die Auslieferung der „1881 PET“-Verschlüsse für Akzeptanztests durch mehrere globale Getränkemarken. Nachdem bereits im August 2025 erste Produkte in Kalifornien marktreif waren und Großkunden wie Berlin Packaging Aufträge platziert haben, geht es nun um die industrielle Skalierung. Wird die Konzentration auf dieses spezifische Segment ausreichen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen?
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Finanzieller Spielraum und Ausblick
Trotz der operativen Einschnitte verfügt das Unternehmen weiterhin über eine Kreditlinie in Höhe von 100 Millionen US-Dollar, die den nötigen Puffer für die kommenden Monate bietet. Die finanzielle Lage bleibt dennoch angespannt. Die Aktie markierte am vergangenen Freitag mit 0,13 Euro ein neues 52-Wochen-Tief und hat innerhalb der letzten zwölf Monate über 86 Prozent an Wert verloren.
Das Management bekräftigt trotz der Sparmaßnahmen das Ziel, bis zum Jahr 2027 die Gewinnschwelle beim bereinigten EBITDA zu erreichen. Der Erfolg dieser Strategie hängt nun maßgeblich davon ab, ob die laufenden Kundentests im ersten Quartal in feste Großaufträge münden und die Installation der sechs geplanten Produktionslinien bis zum Jahresende 2026 wie vorgesehen abgeschlossen wird.
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