Mutares Aktie: Erfolgsfaktoren bestätigt!

Die Aktie der Beteiligungsgesellschaft verliert trotz Milliarden-Deals wie dem SABIC-Zukauf und erfolgreichen Exits deutlich an Wert. Analysten sehen eine massive Unterbewertung und hohes Aufwärtspotenzial.

Kurz zusammengefasst:
  • Kursverlust von fast 10 Prozent in einer Woche
  • Milliarden-Deal mit SABIC bringt 2,5 Mrd. USD Umsatz
  • Warburg Research sieht Kursziel bei 46 Euro
  • Erwartete Dividendenrendite von über 7 Prozent

Während die Münchner Beteiligungsgesellschaft operativ eine der aggressivsten Wachstumsphasen ihrer Geschichte durchläuft, reagiert der Börsenkurs mit deutlicher Schwäche. Trotz Milliarden-Deals und erfolgreicher Exits fiel die Aktie zuletzt massiv zurück. Anleger stehen vor einem Rätsel: Preist der Markt hier reale Risiken ein oder ignoriert er die fundamentalen Fakten?

Die Lage auf einen Blick:
* Aktueller Kurs: 31,30 Euro (Schlusskurs Dienstag)
* Negativ-Trend: -9,93 % in den letzten 7 Tagen
* Wachstumstreiber: SABIC-Deal bringt ca. 2,5 Mrd. USD Umsatzvolumen
* Analysten-Ziel: Warburg sieht fairen Wert bei 46,00 Euro
* Dividende: Rendite von über 7 % erwartet

Mutares

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Kursrutsch trotz Rekord-Deal

Der Blick auf den Chart wirkt ernüchternd: Mit einem Schlusskurs von 31,30 Euro hat sich das Papier weit vom 52-Wochen-Hoch bei 46,00 Euro entfernt. Die Diskrepanz zum operativen Newsflow ist frappierend. Verantwortlich für den jüngsten Abverkauf dürfte vor allem das allgemein schwache Umfeld im SDAX sein, doch die Aktie verlor allein in der letzten Woche fast 10 Prozent an Wert – deutlich mehr als der Markt.

Aggressive Expansion trifft auf Skepsis

Fundamental schaltet das Management dagegen mehrere Gänge hoch. Der Anfang Januar verkündete Kauf des Geschäftsbereichs für technische Thermoplaste von SABIC sprengt bisherige Dimensionen. Für einen Kaufpreis von rund 450 Millionen US-Dollar sichert sich Mutares ein zusätzliches Umsatzvolumen von circa 2,5 Milliarden US-Dollar.

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Dass das Geschäftsmodell auch auf der Verkaufsseite funktioniert, bewies das Unternehmen am 14. Januar: Der Exit der Mehrheitsbeteiligung an LiBCycle wurde erfolgreich abgeschlossen. Auch das verbindliche Angebot für das Pigmentgeschäft von Venator unterstreicht die hohe Schlagzahl bei M&A-Aktivitäten. Der Markt scheint derzeit jedoch die Integrationsrisiken dieser enormen Zukäufe stärker zu gewichten als das langfristige Ertragspotenzial.

Analysten sehen massive Unterbewertung

Marktbeobachter werten die aktuelle Kursschwäche zunehmend als Übertreibung. Warburg Research bestätigte erst am 9. Januar die Kaufempfehlung und setzte das Kursziel auf 46 Euro fest. Dies impliziert vom aktuellen Niveau aus ein Aufwärtspotenzial von rund 47 Prozent. Gestützt wird diese Einschätzung durch eine erwartete Dividendenrendite von über 7 Prozent, die den Kurs nach unten absichern sollte.

Fazit

Die Bewertungslücke zwischen dem aktuellen Börsenkurs und den fundamentalen Daten ist auf ein seltenes Niveau angewachsen. Während der Markt kurzfristig Risiken scheut, schafft das Management durch den SABIC-Deal Fakten für 2026. Gelingt der für die zweite Jahreshälfte geplante Abschluss der Transaktion reibungslos, dürfte die aktuelle Bewertung im Rückblick als Einstiegsgelegenheit erscheinen. Bis dahin fungiert der Bereich um 30 Euro als kritische Unterstützung.

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