Der Uran-Riese legt an der Börse eine kurze Atempause ein. Während der Kurs am Donnerstag leicht nachgab, glänzte das Unternehmen zuletzt mit operativen Zahlen, die die Erwartungen deutlich übertrafen. Angesichts massiver Investitionen von Großanlegern stellt sich die Frage: Ist die aktuelle Volatilität nur ein Luftholen vor dem nächsten Anstieg?
Quartalszahlen übertreffen Prognosen
Die jüngste Bilanzvorlage vom 13. Februar wirkt noch immer positiv nach. Cameco meldete für das vierte Quartal einen Gewinn von 0,36 Dollar pro Aktie und schlug damit die Analystenschätzungen von 0,29 Dollar deutlich. Auch der Umsatz lag mit rund 875 Millionen Dollar weit über den Erwartungen.
Besonders bemerkenswert ist die Entwicklung auf Jahressicht: Der Nettogewinn sprang von gut 172 Millionen im Vorjahr auf fast 590 Millionen kanadische Dollar im Jahr 2025. Interessant ist hierbei die Dynamik: Dieser Gewinnsprung gelang trotz eines Rückgangs der jährlichen Uranproduktion. Das Unternehmen profitierte massiv von seiner Preismacht; die realisierten Uranpreise stiegen um neun Prozent. Zudem erwies sich die 49-prozentige Beteiligung an Westinghouse als Goldgrube, deren bereinigtes operatives Ergebnis (EBITDA) um 61 Prozent zulegte.
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Management signalisiert Stärke
Auf der BMO-Konferenz in Florida bestätigte die Führungsebene den positiven Trend. Das Jahr 2026 habe mit „sehr starker“ Vertragsaktivität begonnen, wobei die Preiskurven weiter nach oben zeigen. Als kritischen Engpass im nuklearen Brennstoffkreislauf identifizierte das Unternehmen die Konversionskapazitäten am Standort Port Hope, was die strategische Bedeutung der eigenen Anlagen unterstreicht.
Diese Zuversicht teilen offenbar auch institutionelle Investoren. Im vierten Quartal bauten Schwergewichte wie die Norges Bank und TD Asset Management ihre Positionen massiv aus. Marshall Wace LLP erhöhte seinen Anteil sogar um über 7.000 Prozent, was auf eine langfristige Überzeugung der Profi-Anleger hindeutet.
Ausblick
Trotz des leichten Rücksetzers am Donnerstag auf 118,15 Dollar liegt die Aktie seit Jahresbeginn rund 23 Prozent im Plus und schlägt damit den breiteren Energiesektor deutlich. Der nächste wichtige Termin steht bereits am 2. März an, wenn sich das Management auf der Raymond James Institutional Investors Conference in Orlando präsentiert. Strukturelle Faktoren wie die Abkehr von russischen Lieferanten und der steigende Energiebedarf durch KI-Rechenzentren stützen weiterhin das Geschäftsmodell des westlichen Uran-Produzenten. Die nächsten Quartalszahlen folgen am 5. Mai 2026.
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