Strategy Aktie: Milliarden-Minus ignoriert!
Trotz eines Buchverlusts von über 14 Milliarden US-Dollar setzt Strategy Inc. seine aggressive Krypto-Kaufstrategie fort und finanziert diese über neue Vorzugsaktien.
Kurz zusammengefasst
- Buchverlust von 14,46 Milliarden US-Dollar im Quartal
- Finanzierung durch variable Dividenden-Vorzugsaktien
- Weitere Bitcoin-Käufe trotz hoher Volatilität
- Aktienkurs deutlich unter Jahreshoch
Strategy Inc. sitzt auf einem gewaltigen Buchverlust von über 14 Milliarden US-Dollar. Anstatt die aggressive Krypto-Strategie zu drosseln, ändert das Unternehmen nun lediglich die Art der Finanzierung. Mit einer neuen Dividendenstruktur für Vorzugsaktien soll frisches Kapital für weitere Zukäufe beschafft werden, ohne die Altaktionäre zu stark zu verwässern.
Frisches Geld durch Vorzugsaktien
Um den ambitionierten Kapitalplan von 42 Milliarden US-Dollar bis 2027 zu stützen, setzt das Management zunehmend auf sogenannte „Stretch“-Vorzugsaktien. Für den April 2026 deklarierte das Unternehmen eine monatliche Bardividende von rund 0,96 US-Dollar je Anteilsschein dieser speziellen Serie. Dieser Mechanismus zielt darauf ab, direkte Verwässerungseffekte für Stammaktionäre zu minimieren und gleichzeitig die Liquidität für weitere Krypto-Investitionen zu sichern. Aktuell verfügt das Unternehmen noch über eine Kapazität von etwa 37 Milliarden US-Dollar in seinen verschiedenen Finanzierungsprogrammen.
Rote Zahlen und weitere Zukäufe
Trotz der hohen Volatilität am Kryptomarkt akkumuliert Strategy weiter. Allein in der ersten Aprilwoche erwarb das Unternehmen 4.871 Bitcoin für knapp 330 Millionen US-Dollar. Mit diesen Transaktionen steigt der Gesamtbestand auf 766.970 digitale Münzen.
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Bemerkenswert ist dieser Schritt vor dem Hintergrund der jüngsten Quartalszahlen. Für die ersten drei Monate des Jahres 2026 verzeichnete Strategy einen nicht realisierten Verlust von 14,46 Milliarden US-Dollar auf seine Bestände. Verantwortlich dafür war ein Preisrückgang des Bitcoins um 20 Prozent, der den Marktwert der Reserven unter den durchschnittlichen Kaufpreis von 75.694 US-Dollar drückte.
Kursentwicklung spiegelt Skepsis wider
Die massiven Buchverluste hinterlassen deutliche Spuren in der Bewertung des Unternehmens. Am Freitag ging das Papier bei 109,30 Euro aus dem Handel, was einem Rückgang von 18,55 Prozent seit Jahresbeginn entspricht. Vom 52-Wochen-Hoch bei 391,80 Euro aus dem vergangenen Sommer ist der Titel mittlerweile über 70 Prozent entfernt.
In der kommenden Handelswoche richtet sich das Augenmerk der Investoren auf die Akzeptanz der neuen Vorzugsaktien. Für das Fortbestehen der aggressiven Kaufstrategie ist ausschlaggebend, ob die variable Dividendenrendite von 11,25 Prozent ausreicht, um institutionelles Kapital anzuziehen. Während 13 Analysten weiterhin Kaufempfehlungen aussprechen und auf einen Hebeleffekt bei steigenden Kryptokursen verweisen, warnen konservative Marktteilnehmer vor den wachsenden Schuldenverpflichtungen des Unternehmens.
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