Nike Aktie: Dividende bestätigt

Der Sportartikelhersteller schüttet 0,41 US-Dollar je Aktie aus, obwohl der Nettogewinn um 32 Prozent sank. Der Umbau des Konzerns und Schwächen im China-Geschäft belasten die operative Entwicklung.

Kurz zusammengefasst:
  • Dividende von 0,41 US-Dollar je Aktie beschlossen
  • Nettogewinn im Quartal um 32 Prozent gesunken
  • Umsatzwachstum stagniert bei nur einem Prozent
  • Schwache Entwicklung im wichtigen China-Markt

Nike hält an seiner Dividendenpolitik fest, obwohl der Konzern operativ weiter an mehreren Baustellen arbeitet. Der Vorstand hat eine Quartalsdividende von 0,41 US-Dollar je Aktie beschlossen. Die Zahlung fällt in eine Phase, in der das Management den Umbau vorantreibt und zugleich mit Gegenwind in wichtigen Märkten kämpft.

Wichtige Eckdaten zur Dividende:
Dividende: 0,41 US-Dollar je Aktie (Class A und Class B)
Stichtag (Record Date): 2. März
Zahltag: 1. April
Beschluss: am Freitag
Serie: Dividende seit 22 Jahren in Folge erhöht

Nike

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Umbau läuft – China bleibt Bremsklotz

Die Dividendenentscheidung kommt parallel zu den laufenden Maßnahmen unter CEO Elliott Hill. Im Mittelpunkt stehen laut Unternehmen der Wiederaufbau der Beziehungen zu Großhandelspartnern sowie eine Anpassung der Organisationsstruktur.

Gleichzeitig bleibt der Druck aus dem operativen Umfeld sichtbar. Besonders der Markt Greater China entwickelte sich schwach: Dort gingen die Erlöse im zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 deutlich zurück. Genau solche regionalen Schwächen erschweren es, die Wachstumsstory schnell wieder zu beschleunigen.

Zahlen: Umsatz stabil, Gewinn deutlich schwächer

Im jüngsten Bericht zum zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026 (Quartalsende: 30. November 2025) legte der Umsatz nur leicht zu. Unterm Strich zeigte sich aber ein klarer Rückgang bei Ergebniskennzahlen.

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  • Umsatz: 12,4 Mrd. US-Dollar (+1%)
  • Nettogewinn: 0,8 Mrd. US-Dollar (-32%)
  • Verwässertes EPS: 0,53 US-Dollar (-32%)

Als Belastungsfaktor nennt das Management anhaltenden Margendruck, unter anderem durch höhere Produktkosten. Die Dividende wirkt damit auch wie ein Signal: Trotz sinkender Gewinne will Nike die Ausschüttungslinie nicht abbrechen.

Converse: Einschnitte bei Corporate-Rollen

Zum Umbau gehört auch eine Restrukturierung bei der hundertprozentigen Tochter Converse. Dort streicht Nike Corporate-Positionen, um das Betriebsmodell enger an das der Mutter anzulehnen. Das ist Teil eines größeren Programms, das Kosten senken und die Effizienz erhöhen soll.

Am 2. März entscheidet sich, wer die Dividende erhält; ausgezahlt wird sie am 1. April. Operativ bleibt der Fokus bis auf Weiteres darauf gerichtet, Margen zu stabilisieren und die Schwäche in Greater China abzufedern.

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