Cavotec blickt auf ein zweigeteiltes Geschäftsjahr 2025 zurück. Während das Schlussquartal mit einem starken Cashflow und Umsatzwachstum überzeugte, sorgte das Gesamtjahr für einen Nettoverlust. Wie will das Management um CEO David Pagels die Profitabilität nun dauerhaft sichern?
Gestern präsentierte das Unternehmen die Zahlen für das vierte Quartal. Der Umsatz stieg um 9,1 Prozent auf 49,5 Millionen Euro. Besonders deutlich fiel die Verbesserung der Liquidität aus: Der operative Cashflow legte um 161 Prozent auf 6,0 Millionen Euro zu. Trotz dieses Aufschwungs gab es einen Dämpfer beim Auftragseingang, der im Quartalsvergleich um 22,1 Prozent auf 47,9 Millionen Euro sank.
Herausforderungen im Gesamtjahr
Die Bilanz für das komplette Jahr 2025 verdeutlicht die Auswirkungen eines zurückhaltenden Marktumfelds und verzögerter Infrastrukturinvestitionen. Der Jahresumsatz sank um 8,7 Prozent auf 159,7 Millionen Euro. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen einen Nettoverlust von 1,4 Millionen Euro, während das operative Ergebnis (EBIT) um 71 Prozent auf 3,2 Millionen Euro einbrach.
Als Reaktion auf diese Entwicklung kündigte CEO David Pagels für 2026 weitere strukturelle Sparmaßnahmen an. Diese sollen die Profitabilität in den Bereichen maritime Elektrifizierung und Industrie stabilisieren. Eine Dividende wird für das abgelaufene Jahr nicht ausgeschüttet. Parallel dazu wurde der Unternehmenssitz bereits von der Schweiz zurück nach Schweden verlegt.
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Insiderkauf und Auftragsbestand
Trotz der schwierigen Jahreszahlen setzt das Management ein Signal des Vertrauens. Erik Lyrvall, Chief Strategy & M&A Officer, erwarb gestern 16.313 Aktien über die Börse in Stockholm zu einem Preis von 12,97 SEK pro Stück.
Operativ stützt sich das Unternehmen auf einen Auftragsbestand von 124,2 Millionen Euro. Zu den jüngsten Erfolgen zählen Landstromprojekte im Wert von 9,4 Millionen Euro für eine globale Containerlinie sowie automatisierte Mooring-Systeme in Dänemark für rund 2 Millionen Euro. Die Nettoverschuldung konnte bereits auf 8,8 Millionen Euro gesenkt werden, was einem Verschuldungsgrad (Leverage) von 0,96x entspricht.
Konkrete Details zum geplanten Kostensenkungsprogramm wird Cavotec im nächsten Quartalsbericht am 24. April 2026 vorstellen. Anleger werden dann prüfen, wie effektiv die Maßnahmen die Ergebnissituation stabilisieren.
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