Sonoro Gold hat am Wochenende wegweisende Daten für das Cerro-Caliche-Projekt in Mexiko veröffentlicht. Eine neue Wirtschaftlichkeitsstudie skizziert eine zehnjährige Minenlaufzeit mit robusten Ertragskennzahlen und einer effizienten Kostenstruktur. Doch wie profitabel lässt sich das Vorhaben angesichts der aktuellen Edelmetallpreise tatsächlich umsetzen?
Wirtschaftlichkeit im Fokus
Die aktualisierte Untersuchung (Preliminary Economic Assessment) zeigt eine bemerkenswerte Rentabilität für das geplante Vorhaben. In einem Basisszenario, das einen Goldpreis von 3.500 USD pro Unze unterstellt, erreicht das Projekt einen Barwert nach Steuern von 224 Millionen USD. Die interne Verzinsung wird in diesem Modell mit 50 Prozent angegeben.
Besonders dynamisch reagiert das Projekt auf das aktuelle Marktumfeld. Legt man Spotpreise von 5.186 USD für Gold und 88 USD für Silber zugrunde, springt der Barwert nach Steuern auf 525 Millionen USD. Die Verzinsung würde in diesem Fall auf 91 Prozent steigen, was die Hebelwirkung des Projekts auf steigende Edelmetallpreise unterstreicht.
Produktion und Kostenstruktur
Für die Gewinnung setzt Sonoro Gold auf ein Tagebauverfahren mit Haufenlaugung. Über die gesamte Lebensdauer der Mine sollen insgesamt 459.000 Unzen Goldäquivalent gefördert werden, was einem jährlichen Durchschnitt von 46.000 Unzen entspricht. Die initialen Investitionskosten für die Infrastruktur und die Verarbeitungsanlage beziffert das Unternehmen auf moderate 83 Millionen USD.
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Die Kostenkalkulation sieht Gesamtkosten (All-in Sustaining Costs) von 1.902 USD pro Unze Goldäquivalent vor. Dank der stabilen Margen wird eine kurze Amortisationszeit von lediglich 1,7 Jahren erwartet. Damit könnte das Projekt bereits in der frühen Phase signifikante Rückflüsse generieren, um die weiteren operativen Schritte zu finanzieren.
Gefestigte Ressourcenbasis
Grundlage dieser Berechnungen ist eine detaillierte Ressourcenbewertung durch unabhängige Experten. Die gemessenen und angezeigten Ressourcen umfassen demnach 51,75 Millionen Tonnen Material mit einem Goldgehalt von 644.000 Unzen Goldäquivalent. Zusätzliche 97.000 Unzen werden in der Kategorie der abgeleiteten Ressourcen geführt.
Die Aktie beendete den Handel am Freitag bei 0,18 Euro und liegt damit rund 12 Prozent unter ihrem aktuellen 52-Wochen-Hoch. Nachdem die technische und wirtschaftliche Machbarkeit nun detailliert untermauert wurde, liegt das Augenmerk der Marktteilnehmer in den kommenden Monaten auf der Sicherung der Finanzierung für die initialen Baukosten in Höhe von 83 Millionen USD.
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