Volatus Aerospace startet mit Rückenwind in die Woche. Nach mehreren operativen Fortschritten legte die Aktie rund 12 % zu und stabilisierte sich über 0,60 CAD. Im Fokus stehen eine wichtige Technologieintegration, der Abschluss einer Übernahmeintegration im Verteidigungsbereich und eine gestärkte Bilanz.
Trimble-Technologie für Präzisionsflüge
Volatus hat das Trimble PX-1 RTX Positionierungssystem in seinen kommerziellen Lieferdrohnen-Dienst integriert. Die Lösung liefert zentimetergenaue Positionsdaten und ist Voraussetzung für Flüge außerhalb der Sichtweite (BVLOS) am Flughafen Edmonton.
Konkret geht es um tägliche medizinische Lieferflüge vom Flughafen Edmonton zur Montana First Nations Clinic. Die Drohnen kreuzen dabei unter einem aktiven Gleitpfad für ankommende Flugzeuge in nur etwa 15 Metern Höhe. Transport Canada und Nav Canada haben diese Flugroute unter strengen Vorgaben zu Luftraumzugang, Flughöhe und Remote-Identifikation genehmigt.
Laut COO Greg Colacitti ist die Einbindung der PX-1 RTX-Technologie in das Canary-Lieferdrohnensystem ein „Game Changer“. Die höhere Positionsgenauigkeit in eng definierten Lieferzonen erhöhe die Sicherheit und unterstütze Zuverlässigkeit und Skalierbarkeit des Dienstes. Trimble sieht in dem Einsatz einen wichtigen Meilenstein für das Unternehmen und die Drohnen-Lieferbranche.
Verteidigungsakquisition vollständig integriert
Volatus meldet zudem den Abschluss der Integration der im Oktober 2025 vom britischen Caliburn Holdings LLP übernommenen RPAS-Vermögenswerte in das eigene Kernportfolio. Die Akquisition brachte Schwerlastdrohnen mit Missionsdauern von bis zu sieben Tagen sowie eine inländische „Made-in-Canada“-Fertigungskapazität.
Diese Plattformen ergänzen einen Verteidigungsvertrag im Volumen von 9 Mio. CAD, der Ende Dezember 2025 für ISR-Trainingslösungen an einen NATO-nahen Partner vergeben wurde. Der zweijährige Vertrag umfasst eine erste Tranche von rund 4,5 Mio. CAD mit Auslieferung im ersten Quartal 2026; eine zweite Tranche kann bis 2027 gezogen werden.
Bilanz durch Kapitalerhöhung gestärkt
Die Finanzbasis wurde im November 2025 durch ein Bought-Deal-Offering über 26,4 Mio. CAD deutlich gestärkt. Das Management sieht die Kapitalmaßnahme als Grundlage, um zentrale Projekte zu beschleunigen, ohne die kurzfristige Liquidität zu belasten. Die Mittel sollen vor allem die Integration neuer Vermögenswerte und den Einsatz fortschrittlicher Technologien finanzieren.
In Q3 2025 erzielte Volatus einen Rekordquartalsumsatz von 10,6 Mio. CAD, ein Plus von 60 % im Jahresvergleich. Auf Sicht der ersten neun Monate 2025 stieg der Umsatz auf 26,9 Mio. CAD, 32 % mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Anteil der Ausrüstungsverkäufe am Gesamtumsatz kletterte von 16 % auf 53 %. Gleichzeitig verbesserte sich der bereinigte EBITDA-Verlust um 52 % auf 660.000 CAD.
Ausblick und kommende Trigger
Die Doppelstrategie, Erlöse aus Verteidigungsverträgen zum Ausbau des kommerziellen Drohnengeschäfts zu nutzen, geht Anfang 2026 in eine entscheidende Umsetzungsphase. Wichtige kurzfristige Katalysatoren sind:
- Q1 2026: Erste Lieferung aus dem 9-Millionen-CAD-ISR-Trainingsvertrag mit dem NATO-Partner
- Februar–März 2026: Erwarteter Produktionsstart im erweiterten Werk in Mirabel
- Frühjahr 2026: Mögliche neue Verteidigungsausschreibungen unter Nutzung der integrierten Plattformen
Der Analystenkonsens sieht das 12-Monats-Kursziel im Mittel bei 0,97 CAD, was einem Potenzial von rund 53 % gegenüber dem aktuellen Kursniveau entspricht. Drei Analysten bewerten die Aktie mit „Kaufen“. Das Unternehmen peilt den Break-even bei einem Quartalsumsatz von 30 bis 40 Mio. CAD an und stellt für die Geschäftsjahre 2026 und 2027 einen positiven EPS-Trend in Aussicht.
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