Netflix steuert in einer heiklen Phase: Eine Frist im Übernahmeprozess rund um Warner Bros. Discovery (WBD) ist abgelaufen, damit rückt die bestehende Fusionsvereinbarung wieder in den Mittelpunkt. Gleichzeitig kam am Montag zusätzlicher Gegenwind aus dem Markt – ausgelöst durch einen Research-Bericht, der das Abo-Modell im KI-Zeitalter grundsätzlich infrage stellt.
WBD-Frist abgelaufen – Entscheidung rückt näher
Am Montag endete eine zentrale Frist im Bieterverfahren. Netflix hatte WBD zuvor eine siebentägige Ausnahme eingeräumt, um mit Paramount Skydance über ein konkurrierendes Angebot sprechen zu können. Diese Phase ist nun vorbei.
Damit richtet sich der Blick wieder auf den bereits vereinbarten Deal zwischen Netflix und WBD. Der WBD-Vorstand empfiehlt den Zusammenschluss weiterhin einstimmig. Die Aktionäre sollen am 20. März in einer außerordentlichen Hauptversammlung über die Transaktion abstimmen. In den dazu eingereichten Unterlagen bekräftigte das Board die Empfehlung, dem Netflix-Deal zuzustimmen.
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KI-Report belastet die Stimmung
Neben dem Deal-Thema bekam die Aktie am Montag auch von der Marktseite Gegenwind. Ein Bericht von Citrini Research spekulierte, dass der Aufstieg von KI-Agenten abonnementbasierte Geschäftsmodelle unter Druck setzen könnte. Die Autoren argumentieren, KI könne die „Reibung“ für Abo-Dienste erhöhen und damit etablierte Modelle stören – ein Punkt, der auch die Stimmung im Tech-Sektor insgesamt belastete.
Nebenmeldung aus Großbritannien
Abseits der M&A-Schlagzeilen kündigte Netflix am Montag zudem eine Spende von 1 Mio. Pfund an die britische National Film and Television School (NFTS) an. Das Geld soll einen neuen „Creativity Hub“ finanzieren und ist Teil des Engagements zur Förderung von Talenten und Kompetenzen in der britischen Kreativbranche.
Der nächste konkrete Termin im Prozess ist die WBD-Abstimmung am 20. März – sie dürfte zum entscheidenden Taktgeber für die weitere Dynamik rund um die geplante Transaktion werden.
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