Puma Aktie: China-Offensive

Der Sportartikelhersteller Puma gründet ein Forschungslabor in China für seine Laufschuh-Technologie, während das Unternehmen nach einem Nettoverlust von 643,6 Millionen Euro ein schwieriges Übergangsjahr einläutet.

Kurz zusammengefasst:
  • Neues Forschungslabor für NITRO-Schaumstoffe in Suzhou
  • Kooperation mit chinesischem Spezialisten Shincell New Materials
  • 2025 endete mit einem Nettoverlust von 643,6 Millionen Euro
  • 2026 als Übergangsjahr mit weiterem operativen Verlust prognostiziert

Puma intensiviert seine Technologie-Kooperation in Asien. Der Sportartikelhersteller gründet gemeinsam mit dem chinesischen Spezialisten Shincell New Materials ein Forschungslabor für Laufschuh-Materialien. Die Partnerschaft fällt in eine schwierige Unternehmensphase – 2025 endete mit einem Nettoverlust von 643,6 Millionen Euro.

Neues Labor in Suzhou

In Suzhou entsteht ein dediziertes Testlabor für die Weiterentwicklung der NITRO-Schaumstofftechnologie. Shincell bringt seine Expertise in nachhaltigen Schäumungsprozessen ein. Das Verfahren nutzt atmosphärische Gase, um Mikro- und Nanobläschen im Material zu erzeugen. Das Ergebnis: extrem leichte und reaktionsfreudige Schaumstoffe, die den Energieaufwand beim Laufen reduzieren sollen. Die ersten gemeinsam entwickelten Produkte sind für die kommenden Saisons geplant.

Puma

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Die NITRO-Technologie war Anfang 2021 eingeführt worden. Mit der chinesischen Kooperation verlagert Puma einen Teil seiner Materialforschung direkt in den asiatischen Markt. Die Entscheidung folgt auf den Einstieg von Anta Sports, der sich Ende Januar 29 Prozent der Anteile sicherte.

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Übergangsjahr mit hohen Verlusten

Das Management hat 2026 als Übergangsjahr ausgerufen. Die Prognose: ein operativer Verlust zwischen 50 und 150 Millionen Euro bei gleichzeitig sinkendem Umsatz im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Investitionen von rund 200 Millionen Euro sollen die technische Wettbewerbsfähigkeit langfristig sichern.

2025 sank die Bruttomarge auf 45,0 Prozent, belastet durch Rabattaktionen im Großhandel und Währungseffekte. Der währungsbereinigte Umsatz ging um 8,1 Prozent zurück. Die Dividende wurde vollständig gestrichen. Parallel läuft ein Restrukturierungsprogramm: 1.400 Stellen im administrativen Bereich fallen weg, margenschwache Vertriebskanäle werden geschlossen.

Die China-Kooperation fügt sich in die Strategie, Kernkategorien wie Running, Fußball und Training aufzuwerten. Ob die Materialoffensive ausreicht, um die Profitabilität mittelfristig wiederherzustellen, hängt vom Erfolg der Vertriebsbereinigung und der Kostensenkung ab.

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