Realty Income Aktie: Apollo-Kapital zu günstigen Konditionen
Realty Income gründet mit Apollo ein Milliarden-Joint-Venture für Einzelhandelsimmobilien. Die Finanzierung gilt als kostengünstiger als Eigenkapitalemissionen und stärkt die Bilanz.
Kurz zusammengefasst
- Apollo investiert eine Milliarde Dollar für 49 Prozent
- Portfolio mit 500 US-Einzelhandelsimmobilien
- Vereinbarung mit gedeckelten langfristigen Kapitalkosten
- Deal stärkt Kreditprofil durch Eigenkapitalbewertung
Realty Income hat sein Kapitalmanagement neu justiert. Mit einem strukturierten Joint Venture gemeinsam mit Apollo Global Management erschließt der REIT eine Finanzierungsquelle, die laut Unternehmensführung günstiger ist als klassische Eigenkapitalemissionen am Kapitalmarkt.
Die Struktur des Deals
Apollo-Fonds übernehmen für eine Milliarde US-Dollar eine 49-prozentige Beteiligung an einem neu gegründeten Gemeinschaftsunternehmen, das rund 500 US-Einzelhandelsimmobilien umfasst. Realty Income hält die Mehrheit von 51 Prozent und behält die Verwaltung der Objekte. Der Abschluss ist für den 31. März 2026 geplant.
Das Portfolio erzielt jährliche Mieteinnahmen von rund 140 Millionen US-Dollar bei einer gewichteten Restlaufzeit der Mietverträge von 9,1 Jahren. Etwa 28 Prozent der Mieterträge stammen von Mietern mit Investment-Grade-Rating. Die größten Sektoren im Portfolio sind Dollar-Stores, Fast Food, Drogerien, Lebensmitteleinzelhandel und Fitnessstudios.
Kalkulierter Rückkauf und Kreditrating
Ein zentrales Element der Vereinbarung ist eine Kaufoption: Zwischen dem siebten und fünfzehnten Jahr kann Realty Income Apollos Anteil zurückerwerben — bei einem für Apollo gedeckelten internen Zinsfuß von 6,875 Prozent. Das begrenzt die langfristigen Kapitalkosten.
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Hinzu kommt ein bilanzieller Vorteil: Sowohl Moody’s als auch S&P sollen das eingebrachte Kapital als dauerhaftes Eigenkapital werten, was das Kreditprofil des Unternehmens stützt. Goldman Sachs beriet Realty Income, Wells Fargo stand Apollo zur Seite.
Marktreaktion bleibt verhalten
Trotz der Ankündigung gab die Aktie am 19. März leicht nach. Auch das Handelsvolumen fiel deutlich. Das deutet weniger auf Skepsis gegenüber dem Deal hin als auf eine bereits eingepreiste Erwartungshaltung — zumal ähnliche Transaktionen im REIT-Sektor zuletzt häufiger wurden. Prologis etwa schloss jüngst ein vergleichbares Industrieimmobilien-Gemeinschaftsunternehmen mit GIC über 1,6 Milliarden US-Dollar ab.
Mit dem Apollo-Deal setzt Realty Income seine Strategie fort, Wachstum zunehmend über private Kapitalpartnerschaften zu finanzieren, statt ausschließlich auf öffentliche Märkte zu setzen.
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