Der Windanlagenbauer Nordex hat heute einen Auftrag über 56 Megawatt von Qualitas Energy Deutschland erhalten. Das Besondere an dem Deal: Der Kunde hat gleich eine 20-jährige Premium-Vollwartung mitgebucht – und das ist für die Hamburger mehr als nur eine nette Zusatzoption.
Acht Turbinen für Hessen
Geliefert werden acht Turbinen vom Typ N163/6.X auf 164 Meter hohen Hybridtürmen für den Windpark Wippershainer Höhe in Hessen, nahe Bad Hersfeld. Die erste Installation ist für Sommer 2027 geplant, die Inbetriebnahme soll Ende 2027 erfolgen. Auftraggeber ist die deutsche Tochter der spanischen Qualitas Energy Gruppe.
Der Zeitplan wirkt ambitioniert, aber machbar. Interessanter ist jedoch ein anderer Aspekt des Deals: der langfristige Servicevertrag über zwei Jahrzehnte.
Wartung bringt planbare Erträge
Bei Windanlagen-Herstellern wie Nordex ist das Projektgeschäft oft margenschwach und volatil. Der Wettbewerb drückt die Preise, die Auftragslage schwankt. Langfristige Serviceverträge hingegen bringen planbare, margenstärkere Erlöse – und genau das macht diesen Auftrag für die Hamburger wertvoll.
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Die 20-jährige Vollwartung bedeutet wiederkehrende Einnahmen über einen langen Zeitraum. Das stabilisiert das Geschäftsmodell und macht Nordex weniger abhängig vom reinen Turbinenverkauf.
Die Nordex-Aktie zeigte sich von der Nachricht allerdings unbeeindruckt. Im vorbörslichen Tradegate-Handel notierte der Titel 0,51 Prozent tiefer bei 43,04 Euro, im XETRA-Handel ging es zeitweise um 0,79 Prozent auf 42,82 Euro abwärts. Der Auftrag selbst ist zwar positiv, aber mit 56 Megawatt schlicht zu klein, um den Kurs zu bewegen.
Für die langfristige Entwicklung bleibt die Frage entscheidend, wie viele solcher Aufträge mit langfristigen Serviceverträgen Nordex in den kommenden Quartalen einsammeln kann. Denn genau diese Art von Geschäft könnte das Profil des Unternehmens nachhaltig verbessern.
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