Commerzbank Aktie: Hier brauch man sich keine Sorgen machen!



14:20 12.07.19

Relative Strength Index: Die technische Analyse betrachtet für Aktien auch das Verhältnis der Aufwärtsbewegungen und der Abwärtsbewegungen eines Kurses im Zeitablauf und zeichnet dies für einen Zeitraum von 7 Tagen im Relative Strength-Index auf. Anhand dieses sogenannten RSI ist die Commerzbank aktuell mit dem Wert 47,01 weder überkauft noch -verkauft. Daher gilt für dieses Signal die Einstufung „Hold“. Wird die relative Bewegung auf 25 Tage ausgedehnt (RSI25), ergibt sich für die Aktie ein Wert von 51.5. Dies gilt als Signal dafür, dass der Titel als weder überkauft noch -verkauft betrachtet wird. Dementsprechend lautet die Einstufung auf dieser Basis „Hold“. Insgesamt resuliert daraus für die RSI die Einstufung „Hold“.

Fundamental: Je niedriger das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) einer Aktie ist, desto preisgünstiger erscheint sie auf den ersten Blick. Wachstumsaktien weisen meist ein höheres KGV auf. Commerzbank liegt mit einem Wert von 10,73 unter dem Durchschnitt der Vergleichsbranche. Der genaue Abstand beträgt aktuell 16 Prozent bei einem durchschnittlichen KGV der Branche „Handelsbanken“ von 12.82. Durch das verhältnismäßig niedrige KGV kann die Aktie als „günstig“ bezeichnet werden und erhält daher auf der Basis fundamentaler Kritierien ein „Buy“.

Analysteneinschätzung: Von Analysten wird die Commerzbank-Aktie aktuell mit „Hold“ bewertet. Dieses Rating setzt sich aus 5 „Buy“-, 14 „Hold“- und 1 „Sell“-Bewertungen zusammen, welche in den letzten zwölf Monaten abgegeben wurden. Auf kurzfristiger Basis, bezogen auf die vorliegenden Studien des vergangenen Monats, gilt die Aktie als „Buy“. In diesem Zeitraum stuften 3 Analysten den Titel als Buy ein, 3 als Hold und 0 als Sell. Legt man die durchschnittliche Kursprognose der Analysten zugrunde (8,77 EUR) hat das Wertpapier ein Aufwärtspotential von 36,73 Prozent (ausgehend vom letzten Schlusskurs, 6,417 EUR), was einer „Buy“-Empfehlung entspricht. Alles in allem erhält Commerzbank eine „Buy“-Bewertung für diesen Abschnitt der Analyse.

Anleger: Aktienkurse lassen sich neben den harten Faktoren wie Bilanzdaten auch durch weiche Faktoren wie die Stimmung einschätzen. Unsere Analysten haben Commerzbank auf sozialen Plattformen betrachtet und gemessen, dass die Kommentare bzw. Befunde überwiegend negativ gewesen sind. Zudem haben die Nutzer der sozialen Medien rund um Commerzbank in den vergangenen zwei Tagen vor allem negative Themen aufgegriffen. Damit erhält die Aktie für diese Betrachtung die Einstufung „Sell“. Damit kommt die Redaktion zu dem Befund, dass Commerzbank hinsichtlich der Stimmung als „Sell“ eingestuft werden muss.

Branchenvergleich Aktienkurs: Im Vergleich zur durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor („Finanzen“) liegt Commerzbank mit einer Rendite von -23.02 Prozent mehr als 28 Prozent darunter. Die „Handelsbanken“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den vergangenen 12 Monaten von -3.12 Prozent. Auch hier liegt Commerzbank mit 19,9 Prozent deutlich darunter. Diese Entwicklung der Aktie im vergangenen Jahr führt zu einem „Sell“-Rating in dieser Kategorie.



Sentiment und Buzz: Während der letzten Wochen war keine eindeutige Veränderung in der Kommunikation über Commerzbank in Social Media zu beobachten. Es gab keine grundlegende Verschiebung hin zu übermäßig positiven oder negativen Diskussionen. Die Aktie erhält von der Redaktion deshalb eine „Hold“-Bewertung. Die Intensität bzw. vereinfacht ausgedrückt die Häufigkeit der Beiträge zu einer Aktie liefert Anzeichen dafür, ob das Unternehmen aktuell viel oder wenig im Fokus der Anleger steht. Über Commerzbank wurde unwesentlich mehr oder weniger diskutiert als normal. Dies führt zu einem „Hold“-Rating. Insgesamt bekommt die Aktie dadurch ein „Hold“-Rating.

Dividende: Das Verhältnis zwischen der Dividende und dem aktuellen Aktienkurs wird üblicherweise als Dividendenrendite angegeben. Der Wert kann börsentäglichen Schwankungen unterliegen und ist somit eine sich dynamische verändernde Kennzahl. Commerzbank liegt mit einer Dividendenrendite von 3,13 Prozent aktuell nur leicht über dem Branchendurchschnitt. Die „Handelsbanken“-Branche hat einen Wert von 2,79, wodurch sich eine Differenz von +0.34 Prozent zur Commerzbank-Aktie ergibt. Auf der Basis dieses Resultats bekommt die Aktie von der Redaktion eine „Hold“-Einschätzung für ihre Dividendenpolitik.

Technische Analyse: Eine Betrachtung der charttechnischen Entwicklung einer Aktie mithilfe des gleitenden Durchschnitts kann dazu genutzt werden, den aktuellen Trend des Wertpapiers zu ermitteln. Schauen wir uns den gleitenden Durchschnitt des Schlusskurses der Commerzbank-Aktie aus den letzten 200 Handelstagen an. Dieser Wert beträgt aktuell 7,25 EUR. Damit liegt der letzte Schlusskurs (6,417 EUR) deutlich darunter (Unterschied -11.49 Prozent). Wir bewerten die Aktie auf dieser Basis damit als „Sell“ Wie sieht diese Rechnung aus, wenn man den gleitenden Durchschnitt auf Basis der letzten 50 Handelstage bestimmt? Dieser beträgt aktuell 6,75 EUR, daher liegt der letzte Schlusskurs auf ähnlicher Höhe (-4.93 Prozent). Dies bedeutet, dass sich auf dieser kurzfristigeren Analysebasis ein anderes Rating für Commerzbank ergibt, die Aktie erhält eine „Hold“-Bewertung. Die Commerzbank-Aktie wird für die einfache Charttechnik in Summe somit mit einem „Hold“-Rating versehen.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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