Deutsche Bank: Was kann IHREM Vermögen passieren?



07:47 14.07.19

Lieber Leser,

die „Krise“ der Deutschen Bank nimmt Fahrt auf. Der Aktienkurs legte in den vergangenen Tagen zwar wieder zu, es bleibt aber ein enormes Risiko: Niemand weiß, ob der Umbau der Deutschen Bank gelingt. Wir sitzen an den Finanzmärkten auf einer gigantischen Bombe, die auch Ihr Vermögen betreffen kann.

Die „Bombe“ der Deutschen Bank

Die Deutsche Bank hat über die Medien lediglich verlauten lassen, dass sie das Investmentbanking nicht mehr pflegen werde. Sie wolle sich auf das Kerngeschäft für Unternehmen und Private konzentrieren, letztlich die „Finanzierung“.

Tatsächlich aber hat die Deutsche Bank ein ganz anderes Problem. Noch immer stehen mögliche Forderungen der US-Justiz gegen die Deutsche Bank im Raum. Dabei geht es um „Hypothekengeschäfte“ der Bank im Vorfeld der Finanzkrise 2008, zu der die „Deutsche“ entsprechend einen Beitrag geleistet haben sollte. In teuren Vergleichen versucht die Bank, sich diesem Morast zu entziehen.

Vor allem aber gilt die Bank als „Derivate-Bombe“. Der Bestand an „Derivaten“ belief sich noch 2018 auf mehr als 45 Billionen Dollar. Da Derivate zweiseitig sind, heben sich viele Forderungen aus den Verträgen zwar gegenseitig auf, genau dies jedoch lässt weitere Rätsel zurück: Niemand – zumindest außerhalb der Bank – sieht genau, wie sich die Verhältnisse entwickeln.

Die Kontrakte sind nicht in den Bilanzen erfasst und damit vollkommen unsichtbar. Experten allerdings rechnen vor: Wenn 3 % oder gar 5 % der Derivate ungedeckt „platzen“ sollten, könnte dies der gesamten Bank den Boden unter den Füßen entziehen. Wenn also die Bank beispielsweise Wetten auf den Fall „A“ abgeschlossen hat, für die es keinen Gegenpart gibt, der im Fall „B“ einspringt.

Das Volumen der Derivate-Geschäfte jedenfalls ist weit größer als das Bruttoinlandsprodukt der gesamten Volkswirtschaft Deutschlands jährlich umfasst – und sogar größer als das BIP der Euro-Zone. Das Problem könnte also sehr groß werden…



Die „Deutsche Bank“ sollte also tunlichst nicht in die Insolvenz geschickt werden, weil der Derivatemarkt damit wohl außer Kontrolle geriete. Doch wenn dies passiert, dann dürfte am Ende der Staat oder ein Staatenverbund, also Steuerzahler in der gesamten Euro-Zone, einspringen. Aufgrund der neuen Haftungsbedingungen träfe eine solche Insolvenz allerdings zunächst die Anteilseigner, also Aktionäre, die Anleihe-Gläubiger (Zertifikate-Inhaber, die etwa ganz harmlose Discount-Zertifikate oder Index-Zertifikat gekauft haben) und am Ende auch die Konto-Inhaber. Spätestens dann, wenn Sie über 100.000 Euro auf den Konten der Deutschen Bank haben, dann sollten Sie diese Position überdenken. Ob am Ende die Gesamtheit aller Banken dann tatsächlich 100.000 Euro als Haftungsmasse übernimmt, steht noch auf einem anderen Blatt.

Die „Einlagensicherung“ ist ein Sicherungssystem der Banken, das gesetzlich vorgeschrieben ist. Keinesfalls tritt der Staat in die Haftung ein, auch wenn es so aussieht, als handele es sich um eine „gesetzliche Einlagensicherung“.

Deshalb: Wer sicher gehen möchte, sollte Zertifikate des Instituts meiden, Aktien dieses und anderer Geldhäuser meiden und möglichst wenig Geld oder auch bei anderen europäischen Banken auf den Konten halten.

Ich hoffe für uns alle, dass der „Big Bang“ ausbleibt.

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Über den Autor
 
Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

Erfolgsstrategien für Groß- und Kleinanleger Den gelernten Ingenieur interessieren als Grundlage seiner Bewertungen und Empfehlungen vor allem harte Fakten, solide Daten und seriös überprüfte Zahlen.
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