Lufthansa-Aktie: Wo geht die Reise hin?



15:30 19.07.19

Die Aktie der Deutschen Lufthansa ist in den vergangenen Wochen tief gefallen. Mitte Juni musste der Luftfahrtkonzern seine Jahresziele nach unten anpassen und gab die Aktie damit zum Abschuss frei. Es kam zu einem weiteren Kurseinbruch. Am 25. Juni wurde ein neues 2-Jahres-Tief bei 14,33 Euro markiert. Seitdem konnte sich das Papier wieder etwas stabilisieren, ohne jedoch große Aufwärtsdynamik zu versprühen. Aktuell notiert die Aktie bei 14,94 Euro. Das Chartbild ist bärisch einzuschätzen, da der Kurs unterhalb der 50-Tagelinie (EMA50) verläuft und der Supertrend eine bärische Marktphase anzeigt. Aus charttechnischer Sicht ergibt sich damit ein Verkaufssignal.

Inzwischen notiert die Aktie auf das Jahr gesehen (Year-to-Date) mit über 24 Prozent im Minus. Im historischen Vergleich bedeutet dies eine starke Underperformance, da sich bei Berücksichtigung aller Renditepaare seit 1998 (laut Renditedreieck) eine durchschnittliche jährliche Rendite von 5,08 Prozent ergibt. Statistisch gesehen könnte es für die Aktie also wieder deutlich nach oben gehen und die Rendite am Ende des Jahres fast 30 Prozentpunkte höher ausfallen. Dies führt zu einem Kaufsignal.

So denken die Analysten

Momentan gibt es 23 Analysten, die die Lufthansa-Aktie regelmäßig beobachten. Das mittlere Kursziel befindet sich bei 17,97 Euro und liegt damit gut 20 Prozent über dem aktuellen Kursniveau. Es gibt 6 Buy-, 15 Hold- und 2 Sell-Einstufungen. Dies führt trotz des höheren durchschnittlichen Kursziels zu einem neutralen Signal.



Unter dem Strich erhält die Lufthansa-Aktie 1,5 von 3 Punkten und ist damit insgesamt neutral einzuschätzen. Solange sich das Chartbild nicht aufhellt oder es eine Neubewertung seitens der Analysten gibt, drängt sich ein Investment unserer Ansicht nach nicht auf.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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