BASF: Jetzt kaufen?



10:00 21.07.19

Liebe Leser,

wie es derzeit bei BASF aussieht, berichteten unsere Autoren letzte Woche in ihren Analysen. Folgendes haben sie herausgefunden:

Der Stand! Nach einer Gewinnwarnung ging es für die BASF-Aktie zunächst bis auf 57,85 Euro nach unten, doch ein Absinken unter das 7-Jahres-Tief bei 57 Euro konnte verhindert werden. Die Entwicklung! Der Kurs verläuft unter dem EMA50 und der Supertrend zeigt eine bärische Marktphase an – das ist ein Verkaufssignal. Der Chart! Im Stochastik Indikator gab es kürzlich ein Kaufsignal, der MACD steht kurz davor und laut des RSI ist noch genug Luft für Anstiege gen Norden. Ein Doppelboden könnte als bestätigt gelten, sobald das Verlaufshoch bei 65,36 Euro und damit auch die 100 und 200-Tage-Linien durchbrochen werden. Der Tageschart! Laut der Gleitenden Durchschnitte gibt es einen Aufwärtstrend, auch wenn der Kurs noch unter der 200- und 100-Tage-Linie liegt. Auch der Donchian-Channel mit Periode 30 weist zurzeit einen Aufwärtstrend auf und das obere und das untere Band ist steigend. Der MACD Indikator ist unter der Nulllinie und die Signallinie ist unter der Triggerlinie – das ist bärisch. Der RSI Indikator ist im neutralen Bereich und der Stochastic Indikator liegt in der neutralen Zone – das ist ein Kaufsignal. Die Analystenmeinungen!

Morgan Stanley sieht zehn Prozent Potenzial und hat die Einstufung für die BASF-Aktie auf „Equal-weight“ und das Kursziel auf 67 Euro belassen. Institutionelle Analysten erwarten im Durchschnitt aus 21 Analysen aktuell 68,83 Euro von den BASF-Papieren. Die meisten wollen den Wert halten und sieben Analysten raten derzeit zum Kauf. Die französische Investmentbank Exane BNP Paribas hat BASF zuletzt mit „Outperform“ und einem Kursziel von 100 Euro in die Bewertung aufgenommen. Von Analysten gab es 9 „Buy“-, 13 „Hold“- und 0 „Sell“-Bewertungen in den letzten zwölf Monaten und im letzten Monat gab es 4 Buy, 10 Hold und 0 Sell-Einstufungen. Laut der durchschnittlichen Kursprognose der Analysten von 72,4 EUR hat das Wertpapier ein Aufwärtspotential von 20,23 Prozent, ausgehend vom letzten Schlusskurs, 60,22 EUR. Die Stimmung! In den letzten zwei Wochen wurde die Aktie in den sozialen Medien als besonders negativ bewertet und es wurden überwiegend negative Themen angesprochen. BASF liegt mit einer Rendite von -22.46 Prozent mehr als 13 Prozent unter der durchschnittlichen Jahresperformance von Aktien aus dem gleichen Sektor. Die „Chemikalien“-Branche kommt auf eine mittlere Rendite in den letzten 12 Monaten von -9.92 Prozent und BASF liegt mit 12,53 Prozent deutlich darunter. Hinsichtlich der Anzahl der Wortbeiträge und der Rate der Stimmungsänderung gab es nur wenig Aktivität – die Diskussionsintensität ist also unterdurchschnittlich. Die Dividende! Mit 5,36 % schüttet BASF höhere Dividenden aus als der Durchschnitt der Branche Chemikalien mit 2,66 %. Der Unterschied beträgt 2,7 Prozentpunkte. Der Ausblick! Es muss sich nun zeigen, wie es insgesamt mit BASF weitergeht, so dass es auch weiterhin spannend bleibt.

Wie wird es mit dem Unternehmen und mit dessen Aktie nun weitergehen? Wir halten Sie informiert.



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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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