firstfive Newsletter vom 31.07.2019



12:07 31.07.19

das Finanzmarktwort der Woche hieß: Symmetrie. Der EZB-Rat sprach das Wort am Donnerstag der Berichtswoche in einer Mitteilung aus, und Draghi verwendete es auch in der anschließenden Pressekonferenz.

Bei Draghi hieß es (deutsche Übersetzung gemäß EZB), dass bei Zurückbleiben der mittelfristigen Inflationsaussichten hinter dem Ziel von 2 Prozent oder knapp darunter der EZB-Rat entschlossen sei, "im Einklang mit seiner Verpflichtung auf die Symmetrie des Inflationsziels zu handeln. Er ist daher bereit, all seine Instrumente gegebenenfalls anzupassen, um sicherzustellen, dass sich die Inflation auf nachhaltige Weise auf sein Ziel zubewegt."

Das mit der "Anpassung aller Instrumente", wurde bereits vor Wochen ausgesprochen, damit spielte man auf die Gesamtheit der Mittel und die weitere Ausschöpfung ihrer Potentiale durch zielgerechte Veränderungen an. Den Mitteln folgte nun in der Berichtswoche deren Zweck - die Preisstabilität:

Abweichungen des Ist-Zustands vom 2-Prozent-Soll "nach unten" haben, so die Bekräftigung durch den Rat, für die Geldpolitik dieselbe Gewichtung wie Abweichungen "nach oben". Symmetrie besagt also anders formuliert, dass der Kampf gegen zu geringe Inflation (gemeinhin Tauben) nichts anderes ist als der Kampf gegen zu hohe Inflation (Falken). Dann sollten in der gegenwärtigen Lage alle wahren Falken echte Tauben sein - so könnte man das Symmetrieargument metaphorisch zusammenfassen.

Was aber ist, wenn der geldpolitische Wille keinen Weg findet?  Wenn der "Symmetrie des Inflationsziels" eine Asymmetrie der erforderlichen Mittel und Kräfte entspricht?

Wenn der Versuch einer Anhebung der Inflation bzw. der daran gebundenen Erwartungen auf Zielniveau eine Arbeit für Sisyphos bleibt? Japan kämpft damit seit bald 30 Jahren.

Märkte und Favoriten

Überall Umsätze - Schaubild täuscht rundungsbedingt

Das Umsatzvolumen in der hier zu besprechenden 30. Woche 2019 in Höhe von 11,89 Mio. Euro verteilte sich auf Käufe im Wert von 2,64 Mio. Euro und auf Verkäufe mit einem Volumen von 9,26 Mio. Euro.

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Umsätze und Quoten

Wieder höhere Umsätze

Das für den Newsletter gemeldete Depotvolumen lag mit knapp 578 Mio. Euro wieder im langfristigen Durchschnittsbereich und somit auch deutlich über den Werten der beiden Vorwochen, in denen der Meldeeifer sich wohl den Außentemperaturen angepasst hatte.

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Käufe
Top-Käufe

nach Umsatzgröße WKN
1. 1% Italien 19/22 A2RZBX
2. 1,4% Spanien 18-28 A19VKR
3. 1,625% Rci Banque 18/26 A1905P
4. 1,125% Heidfinllux 19/27 A2R37Q
5. Nokia Oyj 870737

Die Käufe der Berichtswoche in Höhe von 2,64 Mio. Euro verteilten sich auf Anleihen (2,11 Mio. Euro), Aktien (0,26 Mio. Euro), Fonds (0,26 Mio. Euro) und Derivate (0,001965 Mio. Euro).

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Verkäufe
Top-Verkäufe

nach Umsatzgröße WKN
1. 3,125% Thyssenkrupp 14/19 A1R041
2. 1,6% Spanien 15-25 A1ZVCP
3. 3,125% Vonovia Finance 13/19 A1HNW5
4. 1% Polen 19/29 A2RYWG
5. 1,5% Heidel.Cement 16/25 A2BPCS

Das in der 30. Berichtswoche bewegte Verkaufsvolumen in Höhe von 9,26 Mio. Euro verteilte sich auf Anleihen (9,04 Mio. Euro), Fonds (0,20 Mio. Euro), Aktien (0,006180 - gerundet also: 0,01 Mio. Euro) und Derivate (0,012358 - gerundet: 0,01 Mio. Euro).

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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Lampe Jürgen Lampe,
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