Der große Ausverkauf – geht es jetzt los?



10:25 15.08.19

Liebe Leser,

gestern ereignete sich in den letzten Handelsstunden der US-Börse(n) ein historisches Spektakel. Der Dow Jones gab wie auch der S&P 500 fast 3 % nach. Dies war der schlimmste – oder zumindest der größte – Tagesverlust im laufenden Jahr. Geht jetzt der Ausverkauf los? Sie sollten sich zumindest darauf einstellen. Es gibt ein großes Anzeichen dafür, dass die Stimmung jetzt am Boden ist.

Das Zinsproblem

Ich spreche vom „Zinsproblem“ und meine in diesem Fall die sogenannte Zinskurve der Anleihen des Staates. Die Kurse ist, wie Fachleute es nennen, „invers“. Dies ist das Zeichen dafür, dass bald schon ein Abschwung bevorsteht, wie Börsenexperten es so oft gesehen haben.

Die „Zinskurve“ zeigt, wie hoch die Zinsen für Anleihen in Abhängigkeit von ihrer Laufzeit ist. Für jede Laufzeit wird ein Zinspunkt abgetragen. Die Punkte werden miteinander verbunden, sodass eine Kurve entsteht. „Invers“ ist die Kurve nun, weil die langfristigen Zinsen niedriger sind als die kurzfristigen. Das ist ungewöhnlich, da Gläubiger in der Regel bei längerfristigen Krediten eine größere Entschädigung haben möchten als bei kürzerfristigen. „Inverse“ Zinskurven sind oftmals Vorboten einer Rezession gewesen.

Warum? Längerfristig niedrigere Zinsen deuten an, dass Investoren dem Geld in der ferneren Zukunft noch weniger Bedeutung beimessen als in der näherliegenden. Diese Investoren stellen sich also – vereinfacht gesagt – vor, dass die Wirtschaft längerfristig ohnehin brach liegt. Die Nachfrage bricht zusammen, und damit die Wirtschaftstätigkeit insgesamt und also auch der Zins.

Kurzfristig werden die Zinsen dabei zwar höher, aber in der Regel nicht hoch eingeschätzt. Die Rezession folgt dieser inversen Zinskurve meistens recht schnell. Damit aber haben wir jetzt fast schon Gewissheit: Die US-Wirtschaft schwenkt in eine Rezession, d. h. einen Abschwung um. Daher sind auch die Aktienkurse gefallen. Ich denke, genau dieses Zeichen sollten wir ernst nehmen.



Da die Zinskurse invers ist, rechne ich kürzerfristig zumindest bei höherer Wahrscheinlichkeit mit fallenden (!) Aktienkursen. Auch in einer solchen Situation jedoch bleibe ich dabei, dass Sie langfristig Geduld aufbringen sollten. Die Unternehmen verdienen meist stabiles Geld und schütten dies auch in Form von Dividenden später aus. Nur der Markt glaubt nicht an eine langfristige Wachstumsstory mehr.

Wenn Sie schwankende Kurse verkraften, dann können Sie auch jetzt noch investiert bleiben. Die Reaktion auf die Zinssignale ist sehr heftig ausgefallen. Wollen Sie jedoch nichts riskieren, dann ziehen Sie sich nach und nach von den Aktienmärkten zurück. Denn jetzt könnte es wild werden. Wer Sachanlagen sucht, wird weiterhin eher im Gold fällig. Das wiederum zeigte sich gestern unbeeindruckt und legte wieder zu.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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