EUR/PLN: Hochs aus 2018 im Fokus



13:10 19.08.19

In den letzten Handelstagen hat sich die Zloty-Schwäche dynamisch fortgesetzt und in dem Paar Euro (EUR) zum polnischen Zloty (PLN) einen vorläufigen Höhepunkt bei knapp 4,40 PLN erreicht. Das dürfte aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein!

Die letzten zwölf Monate über hielt sich das Paar EUR/PLN zwischen den Kursmarken von grob 4,25 und 4,3420 PLN auf der Oberseite in einer Seitwärtsphase auf. Diese wurde mit dem jüngsten Anstieg des Euro aus der vorherigen Handelsspanne in der abgelaufenen Woche aufgelöst und führte prompt auf ein vorläufiges Jahreshoch bei 4,3976 PLN aufwärts. Damit hat sich das Paar sichtlich an die Jahreshochs aus 2018 herangearbeitet, diese aber noch nicht getestet. In den letzten Handelsstunden kam es nach Ausbruch über 4,3420 PLN zu einem regelkonformen Pullback zurück auf das Ausbruchsniveau, der mit den heutigen Kursgewinnen von gut 0,68 Prozent allerdings schon wieder ein Ende gefunden haben könnte.

Bestehende Long-Positionen aus der letzten charttechnischen Besprechung vom 5. August 2019: „EUR/PLN: Rallye ja, aber…“ sollten nun mit einer merklichen Stopp-Anhebung versehen werden, aktuell bietet sich die Kursmarke von 4,3270 PLN gemessen am Basiswert an. Frische Long-Positionen können nach dem erfolgreichen Rücklauf zurück auf das Ausbruchsniveau von 4,3420 PLN aber trotzdem aufgebaut werden, Ziele lassen sich nun an den Jahreshochs aus 2018 bei 4,4142 PLN ableiten, darüber sogar an der runden Kursmarke von 4,45 PLN. Als Zugvehikel können sich interessierte Anleger beispielsweise das Open End Turbo Long Zertifikat WKN DDY7ZB etwas näher ansehen, investierten Investoren dürfte dieser Schein aus den letzten Beiträgen bekannt vorkommen. Ein Wiedereintritt in die vorherige Handelsspanne könnte allerdings Zweifel an einer Rallyefortsetzung aufkommen lassen, Abgaben auf 4,3143 PLN kämen dann nicht überraschend. Als weitere Unterstützung dürfte darunter der 200-Tage-Durchschnitt bei 4,2874 PLN (leicht steigend) in den Fokus geraten, tiefer als 4,2372 PLN sollte es nach Möglichkeit nicht mehr runtergehen. In diesem Fall würden nämlich größere Abgaben sogar bis an die Jahrestiefs aus Anfang 2018 bei 4,1301 PLN drohen.

EUR/PLN (Tageschart in PLN)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png

https://www.boerse-daily.de/files/boerse_daily/uploads/19082019_EUR-PLN.png

 

Wichtige Chartmarken

Widerstände:

4,3800 // 4,3842 // 4,3942 // 4,4142

Unterstützungen:

4,3655 // 4,3590 // 4,3420 // 4,3300

Fazit

 

Das Open End Turbo Long Zertifikat WKN DDY7ZB kann für ein fortgesetztes Long-Szenario weiter genutzt werden und bietet bei einem Test der Jahreshochs aus 2018 bei 4,4142 PLN aus dem Stand heraus noch eine Renditechance von weiteren 38 Prozent. Das Ziel des Scheins würde dann um 3,11 Euro herum liegen, eine Verlustbegrenzung sollte bei einem direkten Einstieg noch um 4,3270 PLN an, das entspricht im Zertifikat einem Ausstiegskurs von 1,12 Euro. Bestehende Long-Positionen auf EUR/PLN können mit selbigem Stopp abgesichert werden.

Strategie für steigende Kurse

https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png

WKN:

DDY7ZB

Typ:

Open End Turbo Long

akt. Kurs:

2,24 - 2,28 Euro

Emittent:

DZ Bank

Basispreis:

4,2808 PLN

Basiswert:

EUR/PLN

KO-Schwelle:

4,2808 PLN

akt. Kurs Basiswert:

4,37602 PLN

Laufzeit:

Open end

Kursziel:

3,11 Euro

Hebel:

44,08

Kurschance:

+ 38 Prozent

Quelle: DZ Bank

Bei Mini Future und Open End Turbo findet aufgrund der unbegrenzten Laufzeit eine ständige Anpassung von Basispreis und Barriere statt. Ebenso können sich Basispreis und Barriere beim Wechsel auf den nächstfälligen Future ändern. Weitere Informationen finden sich auf der Produktseite des Emittenten.

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur DZ Bank Aktiengesellschaft eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

 

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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Sterzbach Jürgen Sterzbach,
boerse-daily.de

Das Auf und Ab an den Finanzmärkten faszinierte Diplom-Volkswirt univ. Jürgen Sterzbach schon seit jeher. Mit der Charttechnik fand er ein geeignetes Instrument, die Veränderungen der Kurse erklären zu können. Fundamentale und volkswirtschaftliche Daten geben ihm dabei den passenden Analyserahmen. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der sich im Studium auf Geldpolitik und Ökonometrie fokussierte, schreibt als freier Journalist und ständiger Marktbeobachter seit mehreren Jahren über Aktien, Zertifikate, Hebelprodukte und weitere strukturierte Finanzanlagen. Analysen und Beobachtungen zur Wirtschaftslage und zum Börsengeschehen veröffentlicht er unter anderem im monatlich erscheinenden Finanz-Informationsdienst „Finanzen und Börse“ (www.finanzen-und-boerse.de). Sein Anliegen ist es, komplexe Sachverhalte einfach und für jedermann verständlich darzustellen. Mit Fachjargon Anschein zu schinden liegt ihm nicht – klare Worte dagegen umso mehr. Sein Wissen bringt er in den professionellen Trading-Diensten der Financial Services Group ein und veröffentlicht dort ebenso werthaltige Sonderpublikationen wie „Technische Analyse“ und „Schnellkurs Zertifikate“. Seine erfolgreichen Strategien zeigt er nun exklusiv im Expertenteam von Börse Daily im donnerstags erscheinenden Newsletter „Trends“, der unter anderem bereits von der australischen Investmentbank Macquarie an seine Kunden versendet wurde.

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