Heidelberger Druckmaschinen-Aktie: Mit so guten Zahlen hat keiner gerechnet!



09:51 22.08.19

Relative Strength Index: Die technische Analyse betrachtet für Aktien auch das Verhältnis der Aufwärtsbewegungen und der Abwärtsbewegungen eines Kurses im Zeitablauf und zeichnet dies für einen Zeitraum von 7 Tagen im Relative Strength-Index auf. Anhand dieses sogenannten RSI ist die Heidelberger Druckmaschinen aktuell mit dem Wert 35,15 weder überkauft noch -verkauft. Daher gilt für dieses Signal die Einstufung „Hold“. Wird die relative Bewegung auf 25 Tage ausgedehnt (RSI25), ergibt sich für die Aktie ein Wert von 67,71. Dies gilt als Signal dafür, dass der Titel als weder überkauft noch -verkauft betrachtet wird. Dementsprechend lautet die Einstufung auf dieser Basis „Hold“. Insgesamt resuliert daraus für die RSI die Einstufung „Hold“.

Fundamental: Mit einem aktuellen KGV (Kurs-Gewinn-Verhältnis) von 18,68 liegt Heidelberger Druckmaschinen unter dem Branchendurchschnitt (46 Prozent). Die Branche „Maschinen“ weist einen Wert von 34,54 auf. Die Aktie ist damit aus heutiger Sicht unterbewertet und erhält eine „Buy“-Bewertung auf der Basis fundamentaler Kriterien.

Anleger: Die Diskussionen rund um Heidelberger Druckmaschinen auf Plattformen der sozialen Medien geben ein deutliches Signal zu den Einschätzungen und Stimmungen rund um den Titel wider. Derzeit häufen sich in den Kommentaren und Meinungen in den beiden vergangenen Wochen insgesamt die positiven Meinungen. Darüber hinaus wurden in den vergangenen Tagen überwiegend positive Themen rund um den Wert angesprochen. Damit kommt unsere Redaktion zu dem Befund, das Unternehmen sei als „Buy“ einzustufen. Schließlich lassen sich im zurückliegenden Zeitraum auf dieser Ebene auch vier Handelssignale ermitteln. Das Bild ergibt 4 Buy- und 0 Sell-Signal. Dieses Ergebnis führt letztlich zu einer Einstufung als „Buy“ Aktie. Zusammengefasst ist die Redaktion somit der Auffassung, die Aktie von Heidelberger Druckmaschinen sei bezogen auf die Anlegerstimmung mit „Buy“ angemessen bewertet.

Sentiment und Buzz: Wesentliche Veränderungen bei der Stimmungslage oder der Kommunikationsfrequenz lassen präzise Rückschlüsse über das aktuelle Bild einer Aktie in den sozialen Medien zu. Bei Heidelberger Druckmaschinen konnten in den vergangenen vier Wochen keine wesentlichen Veränderungen des Stimmungsbildes ausgemacht werden. Daher bewerten wir die Aktie herfür mit einem „Hold“. Bei der Kommunikationsfrequenz konnte dagegen eine leichte Reduktion registriert werden. D. h. in den letzten Wochen wurde weniger über das Unternehmen gesprochen. Insgesamt erhält Heidelberger Druckmaschinen auf dieser Stufe daher eine „Sell“-Rating.



Von Jens Becker - 22. August 2019

 

Disclaimer

Die auf finanztrends.info angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.info veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. Finanztrends.info hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrendsw.info und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.info an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.info und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)

 

=> Diese Kolumne ins Forum einfügen und diskutieren <=


Attachments:

Alternativ0, (text/plain)

Der Download und das Öffnen dieses/dieser Attachments erfolgt auf eigene Gefahr.
Hinweis: Stock-World veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Verantwortlich für den Inhalt ist allein der jeweilige Autor.

Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

Alle Artikel dieses Autors anzeigen

Kurssuche
Status: nicht eingeloggt

Registrieren | Passwort vergessen?
 
 
Im Bereich Experten:
Wirecard: Noch fehlt der Schwung!
Experte: Stefan Hofmann, STOCK-WORLD
Kolumnen
VISA TRADING - ...
Philip Hopf, Hopf Klinkmüller Capital. (20.09.19)
Experte: Philip Hopf, Hopf Klinkmüller Capital Management K.
Ruhiger Handelsverlauf am ...
Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG (20.09.19)
Experte: Cornelia Frey, Börse Stuttgart AG
Die US-Notenbank als ...
Robert Halver, Baader Bank AG (20.09.19)
Experte: Robert Halver, Baader Bank AG
Gazprom Aktie ...
Volker Gelfarth, (20.09.19)
Experte: Volker Gelfarth,
Notenbanken im Fokus
Börse Stuttgart AG, (20.09.19)
Experte: Börse Stuttgart AG,
Deutsche Bank Aktie: Blick ...
Robert Sasse, (20.09.19)
Experte: Robert Sasse,
Zalando – was bleibt nach ...
Feingold-Research, (20.09.19)
Experte: Feingold-Research,
MGX Renewables wird ...
Stephan Bogner, Rockstone Research (20.09.19)
Experte: Stephan Bogner, Rockstone Research
Börsengeflüster ...
WIRTSCHAFTSINFORM., (20.09.19)
Experte: WIRTSCHAFTSINFORMATION .,
Barrick Gold: Das könnte ...
Björn Junker, GOLDINVEST.de (20.09.19)
Experte: Björn Junker, GOLDINVEST.de
Linde-Calls mit 74%-Chance ...
Walter Kozubek, (20.09.19)
Experte: Walter Kozubek,
VARTA - Long gut im ...
Christian Zoller, www.boerse-daily.de (20.09.19)
Experte: Christian Zoller, www.boerse-daily.de
Niquet's World
Neues vom Portal
 
Warum Zahlungs-Apps per Handy 2020 eine große Rolle spielen
Letzte Börsen-Meldung
 
Letzte Börsen-Analyse
 
Top-Klicks News
 
Top-Klicks Analysen