Deutschen Boerse long: 13 Prozent Chance



09:55 22.08.19

Die Aktie der Deutschen Börse bewegt sich in Richtung all time high und hat gute Chancen, auch das Ziel von 136,35 Euro zu erreichen.

Die Deutsche Börse hat trotz Konkurrenz mit der London Stock Exchange (LSE) und den aufkommenden elektronischen Handelsplattformen zurzeit ihre Position verteidigen können. So plant die LSE dem Eschborner Börsenbetreiber mit dem Kauf von Refinitiv auch die Währungsplattform FXall wegzuschnappen. Die zuständigen Organe der Deutschen Börse gehen daher nicht mehr von einem Erwerb von FXall aus. Dennoch steht der Fokus weiter auf Eingliederung von passenden Firmen und der Nutzung von Skaleneffekten im Kerngeschäft. Dadurch wird der höhere Preis von den Marktakteuren gerechtfertigt.
Mit einem 2019er KGV von 21,70 und einem geplanten Gewinnwachstum von 8% ist der Wert kein Schnäppchen.

Der Aktienkurs der Deutschen Börse präsentiert sich seit Juli 2012 in einer von verhältnismäßig kleinen Rücksetzern geprägten Aufwärtsbewegung. War die Aktie damals um 35 Euro zu haben, so muss ein Investor aktuell um die 130 Euro dafür ausgeben. Die letzte Konsolidierung erfolgte von August 2018 bis Ende Dezember 2018 im Vergleich zu anderen Werten recht moderat, nachdem die Handelsaktivität in volatilen Märkten zunimmt und für steigende Einnahmen des Börsenbetreibers sorgte. Ab Mitte Februar 2019 wurde der abwärtsgerichtete Trendkanal durchbrochen und der Kurs entwickelte sich zum all time high von 133 Euro Anfang August, wobei die Volatilität ab Anfang Juni zugenommen hat. Eine dem Trend folgende Long-Strategie bietet einen Vorteil gegenüber anderen Marktpositionen. Weiters ist der Wert auf dem Unterstützungsniveau bei 127,31 Euro abgesichert. Eine weitere Unterstützung findet sich bei 124 Euro. Nach oben stechen Widerstände beim all time high (133,16 Euro) und beim Ziel in dem Bereich um 136,35 heraus.

Deutsche Börse (Tageschart in Euro)

Tendenz: https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png

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Wichtige Chartmarken

Widerstände:

133 // 136,35 Euro

Unterstützungen:

127 // 124 Euro

Fazit

Die Aktie der Deutschen Börse bewegt sich in Richtung all time high und hat gute Chancen, auch das Ziel von 136,35 Euro zu erreichen.

Der Mini Future Long (WKN UV2CS5) ermöglicht es dem Investor, mit einem Hebel von 3,35 von einem steigenden Kurs der Aktie der Deutschen Börse zu profitieren. Der Abstand zur Stop-Loss-Barriere beträgt 34,57 Euro (26,30 Prozent). Der Einstieg in diese Strategie bietet sich unter der Beachtung eines Stoppkurses bei 126 Euro an. Beim Mini Future Long ergibt sich daraus ein Stoppkurs bei 3,39 Euro. Das mittelfristige Ziel könnte bei 136 Euro liegen (4,43 Euro beim Mini Future). Das Chance-Risiko-Verhältnis dieser Idee beträgt 1 zu 1.

Strategie für steigende Kurse

https://www.boerse-daily.de/files/theme/boerse-daily.de/assets/build/img/icons/arrow-up-green.png

WKN:

UV2CS5

Typ:

Mini-Future Long

akt. Kurs:

3,89– 3,92 Euro

Emittent:

UBS

Basispreis:

92,07 Euro

Basiswert:

Deutsche Börse

KO-Schwelle:

96,68 Euro

akt. Kurs Basiswert:

131,25 Euro

Laufzeit:

Open End

Kursziel:

4,43 Euro

Hebel:

3,35

Kurschance:

+ 13 Prozent

Quelle: UBS

 

Interessenkonflikt

Hinweis auf bestehende Interessenkonflikte nach § 34b Abs. 1 Nr. 2 WpHG:

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur Citigroup Global Markets Deutschland AG eingegangen ist.

Wir weisen Sie darauf hin, dass die FSG Financial Services Group oder ein verbundenes Unternehmen aktuell oder in den letzten zwölf Monaten eine entgeltliche Werbungskooperation zur UBS Deutschland AG eingegangen ist.

Der Autor erklärt, dass er bzw. sein Arbeitgeber oder eine mit ihm oder seinem Arbeitgeber verbundene Person im Besitz von Finanzinstrumenten ist, auf die sich die Analyse bezieht, bzw. in den letzten 12 Monaten an der Emission des analysierten Finanzinstruments beteiligt war. Hierdurch besteht die Möglichkeit eines Interessenskonfliktes.

Der Autor versichert weiterhin, dass Analysen unter Beachtung journalistischer Sorgfaltspflichten, insbesondere der Pflicht zur wahrheitsgemäßen Berichterstattung sowie der erforderlichen Sachkenntnis, Sorgfalt und Gewissenhaftigkeit abgefasst werden.

Haftungsausschluss

Der Herausgeber übernimmt keine Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Herausgeber, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen. Alle enthaltenen Meinungen und Informationen sollen nicht als Aufforderung verstanden werden, ein Geschäft oder eine Transaktion einzugehen. Auch stellen die vorgestellten Strategien keinesfalls einen Aufruf zur Nachbildung, auch nicht stillschweigend, dar. Vor jedem Geschäft bzw. vor jeder Transaktion sollte geprüft werden, ob sie im Hinblick auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse geeignet ist. Wir weisen ausdrücklich noch einmal darauf hin, dass der Handel mit Optionsscheinen oder Zertifikaten mit grundsätzlichen Risiken verbunden ist und der Totalverlust des eingesetzten Kapitals nicht ausgeschlossen werden kann. Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Nachdruck, die Verwendung der Texte, die Veröffentlichung / Vervielfältigung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der FSG Financial Services Group GbR gestattet.

 

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Über den Autor
 
Autor: Jürgen Sterzbach Jürgen Sterzbach,
boerse-daily.de

Das Auf und Ab an den Finanzmärkten faszinierte Diplom-Volkswirt univ. Jürgen Sterzbach schon seit jeher. Mit der Charttechnik fand er ein geeignetes Instrument, die Veränderungen der Kurse erklären zu können. Fundamentale und volkswirtschaftliche Daten geben ihm dabei den passenden Analyserahmen. Der studierte Wirtschaftswissenschaftler, der sich im Studium auf Geldpolitik und Ökonometrie fokussierte, schreibt als freier Journalist und ständiger Marktbeobachter seit mehreren Jahren über Aktien, Zertifikate, Hebelprodukte und weitere strukturierte Finanzanlagen. Analysen und Beobachtungen zur Wirtschaftslage und zum Börsengeschehen veröffentlicht er unter anderem im monatlich erscheinenden Finanz-Informationsdienst „Finanzen und Börse“ (www.finanzen-und-boerse.de). Sein Anliegen ist es, komplexe Sachverhalte einfach und für jedermann verständlich darzustellen. Mit Fachjargon Anschein zu schinden liegt ihm nicht – klare Worte dagegen umso mehr. Sein Wissen bringt er in den professionellen Trading-Diensten der Financial Services Group ein und veröffentlicht dort ebenso werthaltige Sonderpublikationen wie „Technische Analyse“ und „Schnellkurs Zertifikate“. Seine erfolgreichen Strategien zeigt er nun exklusiv im Expertenteam von Börse Daily im donnerstags erscheinenden Newsletter „Trends“, der unter anderem bereits von der australischen Investmentbank Macquarie an seine Kunden versendet wurde.

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