Arbeiten an der Börse – das sind die Top-Berufe



16:24 10.10.19

Wer seine Leidenschaft für Aktien und den Alltag in der Börse bereits in jungen Jahren entdeckt, stellt sich oft die Frage danach, welche Möglichkeiten sich bieten, an der Börse zu arbeiten.

Die gute Nachricht: wer sich hier auf der Suche nach einer abwechslungsreichen Tätigkeit mit überzeugenden Perspektiven befindet, wird in der Regel schnell fündig.

Oft erfordert es eine Bankausbildung aus dem kaufmännischen Bereich und ein wenig Praxiserfahrung, um hier Fuß fassen zu können. Die Voraussetzungen, die erfüllt werden müssen, um einen bestimmten Börsenberuf zu ergreifen, können jedoch vielseitig sein.

Um einen ersten Eindruck zu erhaschen, kann es sich auch lohnen, auf das Absolvieren diverser Praktika zu setzen oder zunächst ein Studium in Angriff zu nehmen. Vor allem aus dem Bereich der BWL verschlägt es viele Absolventen in die Welt der Aktien und Wertpapiere.



Berufstipp Nr. 1: der Börsenmakler

Bekannterweise gehört es zu den Aufgaben eines Börsenmaklers, Wertpapiere zu kaufen und zu verkaufen. Dementsprechend stellt er eine wichtige Verbindung zwischen Angebot und Nachfrage dar.

Um schlussendlich als Börsenmakler erfolgreich sein zu können, braucht es jedoch nicht nur das passende Know How, sondern auch ein vergleichsweise starkes Nervenkostüm. Gleichzeitig ist es unerlässlich, am Puls der Zeit zu bleiben und auch neue Trends des Finanzmarkts im Auge zu behalten. Dies stellt sicher, dass die Kunden fundiert beraten und vertreten werden können.

Ein aktuelles Beispiel? Die Bitcoins! Anfangs zunächst belächelt, stellen sie mittlerweile für viele Berater aus dem Finanzbereich eine wichtige Größe im Alltag dar. Heutzutage bieten beispielsweise auch viele Online Casinos sogenannte Bitcoin Casino Promo Codes an. Genau diese Trends des Marktes gilt es, weiter zu verfolgen, um sie gegebenenfalls auf aktuelle Entwicklungen an der Börse übertragen zu können.

Berufstipp Nr. 2: der Broker

Bei einem Broker handelt es sich – vereinfacht ausgedrückt – um eine besondere Form des Börsenmaklers. Denn: diese Menschen handeln nicht „nur“ mit Aktien und Co., sondern analysieren auch die dazugehörigen Märkte.

Broker unterscheiden sich insofern von klassischen Maklern, dass sie nicht nur Banken, sondern auch Kunden aus dem privaten Bereich betreuen. Auch hier sollte, die Verantwortung, die mit diesem – durchaus spannenden – Beruf einhergeht, nicht unterschätzt werden. Fehlentscheidungen können weitreichende Konsequenzen für die Beteiligten haben.

Berufstipp Nr. 3: der Fondsmanager

Ein Fondsmanager konzentriert sich im Zuge seiner täglichen Arbeit an der Börse auf dem Bereich der Geldanlagen. Seine Aufgabe ist es unter anderem, das Geld der Klienten im Renten- bzw. im Aktienmarkt möglichst profitabel anzulegen.

Ein Teil der Verantwortung liegt jedoch auch beim Kunden. Denn: je mehr Risiko er bereit ist, einzugehen, umso höher sind die möglichen Gewinnaussichten. Wie im Bereich der Börse üblich, sollte jedoch niemals mit einem fixen Gewinn gerechnet werden.

Natürlich besteht auch die Möglichkeit, die entsprechende Summe wieder zu verlieren. Die Beträge, mit denen Fondsmanager in Kontakt kommen, sind vergleichsweise hoch. Summen im Millionenbereich (und teilweise deutlich höher) sind hierbei keine Seltenheit.





Berufstipp Nr. 4: der Risikocontroller

Wie die Bezeichnung bereits vermuten lässt, ist es die Aufgabe des Risikocontrollers, das Risiko einer Kapitalanlage abzuschätzen. Hierbei steht der Controller in engem Kontakt mit seinem jeweiligen Investor.

Aufgrund der großen Verantwortung und der erforderlichen Weitsicht, in deren Zusammenhang aktuelle Entwicklungen auch durchaus überraschen können, sehen viele Aktienexperten ein vorangegangenes Studium für diesen Beruf als unausweichlich an. Weiterhin gilt es schon fast als unerlässlich, dass sich an das Studium eine entsprechende Spezialisierung angeschlossen haben sollte.

Und: auch der Stressfaktor ist hier teilweise deutlich höher als in anderen klassischen Börsenberufen. Es lohnt sich dementsprechend, sich frühzeitig auf die Suche nach einem entspannenden Ausgleich im Alltag zu begeben.

Mehr Kompetenz dank Zusatzqualifikation und Zertifizierung

Besonders im Bereich der Börsenberufe gilt es als besonders wichtig, sich durch Zusatzqualifikationen und Zertifizierung vom Rest der Mitbewerber abzuheben. Hierbei handelt es sich um weitaus mehr als nur einen Trend.

Viele Unternehmen bieten mittlerweile besondere Weiterbildungsoptionen für angehende Makler, Broker und Co. an.

Wer dementsprechend weiß, dass er in diesem spannenden Berufsfeld Fuß fassen möchte, ist gut beraten, sich frühzeitig über seine Kompetenzen, Interessen und sein ganz persönliches Stresslevel klar zu werden.

Denn: auch wenn an der Börse immer eine gewisse Grundhektik vorherrscht, ist es durch die jeweilige Berufswahl (und durch eine Limitierung des zu betreuenden Kundenstamms) möglich, sich nicht nur den Einstieg zu erleichtern, sondern auch weitestgehend entspannt zu arbeiten. Besondere Skills, wie zum Beispiel:

- Zuverlässigkeit
- Kommunikationsfähigkeit
- Teamgeist
- Selbstbewusstsein
- Interesse an Zahlen und aktuellen Entwicklungen im Finanzbereich
- Sensibilität mit Hinblick auf ein verlässliches Einschätzen der jeweiligen Marktstimmung
- ein (zumindest grundsätzliches) Beherrschen der englischen Sprache

gehören in so gut wie allen Börsen- und Aktienbereichen zum Standard.

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