Wirecard: Was für ein Sinneswandel!



15:49 10.11.19

Nein, diese Woche war für Wirecard wahrlich keine erfolgreiche – zumindest nicht an der Börse. Nach Bekanntgabe der Quartalszahlen am Mittwoch ging es mit den Papieren des Zahlungsdienstleisters zwar kurzzeitig hinauf auf 124,25 Euro, bis zum Wochenende gab Wirecard jedoch alle Zugewinne wieder ab. Auf nur noch knapp 117 Euro rutschte die Aktie im Laufe des Freitags, deutlich unter die 119,15 Euro, von wo aus sie am Montag in den Handel gestartet war. Es war wohl auch eine Reaktion auf einen überraschenden Sinneswandel eines bedeutenden Akteurs.

Nach zwei Tagen abgestuft

Es war die US-Investment-Bank Goldman Sachs, die die Einstufung für Wirecard am Freitag zwar auf „Buy“ belassen hat, das Kursziel aber deutlich von 230 auf 175 Euro gesenkt hat. Damit reflektiere er die Wahrscheinlichkeit, dass am Markt verschiedene Risiken eingepreist würden, schrieb Analyst Mohammed Moawalla. Er bezog sich dabei „auf die Ergebnisse der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG und Untersuchungen in Singapur“. Davon, so seine Einschätzung, hänge die weitere Kursentwicklung bei Wirecard ab. Die Abstufung kam unerwartet: Direkt nach Bekanntgabe der Zahlen am Mittwoch hatte Goldman Sachs noch am Kursziel von 230 Euro festgehalten.

Baader Bank bleibt optimistisch



Die Schweizer Großbank UBS ist noch weitaus skeptischer: Sie hat vor dem Wochenende die Einstufung für Wirecard auf „Neutral“ belassen, auch am bescheidenen Kursziel von 151 Euro hielt sie fest. Die Kennziffern des Zahlungsabwicklers seien erwartungsgemäß ausgefallen, so Analyst Hannes Leitner. Der Anlegerfokus richte sich aber weniger „auf die generell ordentliche operative Entwicklung, sondern auf die immer wiederkehrenden Bilanzierungsvorwürfe, die nun von unabhängiger Seite überprüft würden“. Ganz anders bewertet dagegen die Baader Bank die Situation: Sie hat am gleichen Tag das Kursziel für Wirecard von 230 auf 240 Euro angehoben. Das Wachstum des Zahlungsabwicklers nehme „weiter Fahrt auf“, so die Begründung.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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