Gazprom: Das kommt nicht in Frage!



16:26 12.11.19

Die Nachricht von Anfang November war für Gazprom zweifellos eine gute: Als letzter Staat hatte auch Dänemark grünes Licht für den Bau der umstrittenen Gaspipeline Nord Stream 2 durch ihr Hoheitsgebiet gegeben. Nun also darf ein 147 Kilometer langer Teil der Pipeline, die von einem Konsortium um den russischen Energiekonzern derzeit in der Ostsee verlegt wird, südöstlich von Bornholm verlaufen. An einer weiteren politischen Entscheidung allerdings kommt Gazprom als federführender Bauherr der Gasleitung nach Deutschland ganz offensichtlich nicht herum.

Ministerium versichert: Kein Schlupfloch!

Das Bundeswirtschaftsministerium habe Vorwürfe zurückgewiesen, bei der Umsetzung einer EU-Richtlinie ein Schlupfloch zugunsten von Nord Stream 2 und des dahinterstehenden Gazprom-Konzerns schaffen zu wollen, vermeldet unter anderem Welt online. Dem Bericht zufolge wird der Bundestag die verschärfte Gasrichtlinie der Europäischen Union, die Gasproduzenten den Betrieb eigener Pipelines untersagt, in nationales Recht umsetzen, sagte demnach Stefan Rolle, der für Gas- und Ölmärkte zuständige Referatsleiter im Wirtschaftsministerium. Die Richtlinie wurde aufgrund von Bedenken einiger EU-Länder, darunter auch Frankreich, beschlossen und trat im Mai in Kraft.  Mitgliedstaaten sind demnach verpflichtet, sie bis zum 24. Februar in nationales Recht umzusetzen.

Im Juli Klage eingereicht



Der Wirtschaftsausschuss soll laut Welt online noch in dieser Woche den Gesetzentwurf billigen. Als „völligen Unsinn“ bezeichnete Rolle diesbezüglich Medienberichte, wonach der Gesetzentwurf eine Ausnahme für die umstrittene Pipeline unter Gazprom-Führung vorsehe. Vielmehr sollen EU-Energieregeln nun auch für Pipelines gelten, die aus Drittstaaten in die Europäische Union führen. Die Betreibergesellschaft um Gazprom hatte im Juli Klage gegen die Richtlinie eingelegt, da diese nur das Ziele verfolge, Nord Stream 2 zu behindern, hieß es. Ausnahmen allerdings gelten nur für Bauwerke, die vor dem 23. Mai 2019 fertiggestellt wurden. Bei Gazprom ging man zuletzt davon aus, dass es bei Nord Stream 2 bis Ende des Jahres sowiet sein wird.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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