Freenet: Ja was denn nun?



15:33 06.12.19

Die erste Dezemberwoche verlief für Freenet an der Börse alles andere als gut: Ausgehend von 21,20 Euro am Montag zu Handelsbeginn verloren die Papiere des Telekommunikationsunternehmens fast vier Prozent. Auch am Freitag rutschte die Freenet-Aktie nach freundlicher Eröffnung alsbald wieder ins Minus auf nur noch rund 20,50 Euro. Damit ist Freenet an der Börse wieder da angekommen, von wo aus man vor einem Monat gestartet war. Wohin es mit der Aktie gehen wird, darin sind sich die Analysten derweil völlig uneins.

Für viele ein Haltekandidat

So halten sich Optimisten und Pessimisten derzeit ziemlich die Waage: Auf aktuell vier Kaufempfehlungen kommen derzeit drei Analysehäuser, die zum Verkauf raten. Fünf sehen in der Freenet-Aktie einen Halte-Kandidaten. So etwa die Experten von Warburg Research, die Ende November die Einstufung für Freenet auf „Hold“ mit einem Kursziel von 22,70 Euro belassen haben. Ganz ähnlich bewertet das Analysehaus Independent Research die Situation. Dort hatte man das Kursziel für Freenet nach Zahlen vor rund einem Monat von 18,40 auf 22,20 Euro angehoben, aber die Einstufung ebenfalls auf „Halten“ belassen. Der Mobilfunkanbieter habe ein überraschend positives drittes Quartal hinter sich, lautete die Begründung.

Kaufen oder verkaufen?



Und daher hatte die DZ Bank den fairen Wert für die Freenet-Aktie nach Zahlen von 22,00 auf 23,80 Euro ebenfalls angehoben und rät nach wie vor zum Kauf der Papiere. Der Mobilfunkanbieter habe über „ein solides drittes Quartal berichtet und den Ausblick für 2019 bestätigt“, so das insgesamt positive Urteil. Dem widersprach die britische Investmentbank Barclays: Die Marktanteilsgewinne 2020 könnten sich bei Freenet „wegen des Wettbewerbs verlangsamen“, hieß es. Die Bank hatte die Einstufung für die Aktie deshalb auf „Underweight“ mit einem Kursziel von 20 Euro belassen.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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