Kaffeepreis driftet zur Unterseite ab



09:01 10.01.20

Kaffee: Wo liegen potenzielle Kaufmarken?

von Maciej Gaj - 10.01.2020, 06:54 Uhr

Noch vor wenigen Monaten steckte der Kaffeepreis in einem seit 2011 bestehenden Abwärtstrend, konnte diesen aber zuletzt hinter sich lassen und an eine erste markante Hürde zulegen. Aktuell wird ein regelkonformer Pullback abgespielt, dieser bietet jedoch gute Einstiegsgelegenheiten bei einer anschließenden Preisstabilisierung.

Wie bereits erwähnt, tendierte der Kaffeepreis zwischen 2011 und Ende 2019 in einem langfristigen Abwärtstrend und fiel auf ein Niveau von gerade einmal 89,59 US-Cent zurück. Erst in diesem Bereich gelang es einen Dreifachboden auszubilden und diesen mit einem Kursanstieg über 114,05 US-Cent sowie den langfristigen Downtrend zu überwinden. Nur wenig später konnte Kaffee an die favorisierte Preismarke von 136,00 US-Cent weiter zulegen. Die rückläufigen Notierungen von diesem Niveau aus kamen allerdings nicht überraschend, die aktuelle Korrektur ist vollkommen im Rahmen eines gewöhnlichen Rücklaufs zurück auf das Ausbruchsniveau zu werten. Genau diese Unterstützung bietet nach dem jüngst aktivierten Kaufsignal eine hervorragende Einstiegsgelegenheit auf mittelfristiger Basis. Natürlich bleibt eine engmaschige Beobachtung der Kaffee-Ernte hiervon nicht ausgenommen, aus technischer Sicht war dies jedoch nur der Auftakt einer sehr viel größeren Erholungsbewegung bei Kaffee.

Boden abwarten!

Aus technischer Sicht ist die Sachlage relativ eindeutig, weitere Rücksetzer müssen nun zwangsläufig bis in den Bereich des 50-Wochen-Durchschnitts um 110,00 US-Cent sowie der Grenzlinie (rot eingezeichnet) der vorausgegangenen Bodenformation eingeplant werden. Sollte sich in diesem Bereich anschließend ein Boden abzeichnen, können erste sukzessive Long-Positionen beispielsweise über das Open End Turbo Long Zertifikat WKN VF3DEK mit einem Ziel an den Jahreshochs aus 2019 um 136,00 US-Cent eingegangen werden. Mittelfristig stellt das Kursniveau um 154,00 US-Cent eine weitere Zielmarke dar. Für dieses Szenario muss allerdings auch die fundamentale Seite die Handelsidee unterstützen, anderenfalls könnte der Kaffeepreis auf unabsehbare Zeit weiter auf einem niedrigen Niveau verweilen. Abgaben unter 105,70 US-Cent würden hingegen die Annahme fortgesetzter Verluste zunächst in den Bereich von glatt 100,00 forcieren, darunter müsste mit einem erneuten Test der Tiefstände aus 2019 um 89,50 US-Cent gerechnet werden.

Kaffee Future (Wochenchart in US-Cent) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 120,00 // 126,55 // 132,50 // 136,00
Unterstützungen: 114,05 // 110,55 // 105,70 // 100,00
Fazit

Unter der Annahme einer nachhaltigen Stabilisierung um 110,00 US-Cent und anschließender Kehrtwende können dann wieder Long-Positionen über das vorgestellte Open End Turbo Long Zertifikat WKN VF3DEK einem vorläufigen Ziel bei 136,00 US-Cent eingegangen werden. Mittelfristig wäre sogar ein Anstieg an 154,00 US-Cent vorstellbar, sofern auch die fundamentalen Daten dazu passen. Aber selbst bei einem Test der Vorgängerhochs aus 2019 ergibt sich über das vorgestellte Zertifikat eine mögliche Rendite von glatt 100 Prozent. Das vorgestellte Zertifikat dürfte dann im Bereich von 4,57 Euro notieren. Eine Verlustbegrenzung sollte sich anhand der zu erwartenden Tiefstände orientieren, zunächst aber nicht höher als 105,70 US-Cent angesetzt werden. Orientierungshalber ergibt sich hierdurch ein Ausstiegskurs im Schein von 2,18 Euro.

Strategie für steigende Kurse
WKN: VF3DEK
Typ: Open End Turbo Long
akt. Kurs: 2,23 - 2,28 Euro
Emittent: Vontobel
Basispreis: 0,932 US-Dollar
Basiswert: Kaffee Future
KO-Schwelle: 0,932 US-Dollar
akt. Kurs Basiswert: 117,25 US-Cent
Laufzeit: Open end
Kursziel: 4,57 Euro
Hebel: 4,7
Kurschance: + 100 Prozent
Quelle: Vontobel


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Über den Autor
 
Autor: S. Feuerstein S. Feuerstein,
Hebelzertifikate-Trader

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Hebelzertifikate-Traders (www.hebelzertifikate-trader.de) und Herausgeber des Strategie-Traders (www.strategie-trader.de). In beiden Briefen steht das Trading mit Derivaten im Vordergrund, wobei alle Trades jeweils am Vortag angekündigt werden und beim Hebelzertifikate-Trader in einem Echtgeld-Musterdepot real gehandelt werden.

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