Gibt es einen Dividendenschock?



15:24 27.01.20

Liebe Leser,

viele Investoren halten sich angesichts der sehr niedrigen Zinsen vor allem an Unternehmen, die hohe Dividenden ausschütten. Aktuell bereiten die Unternehmen die Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 auf. Diese Zahlen werden insgesamt zwar Gewinne ausweisen. Allerdings müssen Sie davon ausgehen, dass die Dividenden nach Jahren der permanenten Steigerung sogar etwas sinken.

Dividenden bleiben hoch

So hat Commerzbank-Chefvolkswirt Jörg Krämer ermittelt, dass die Dividenden der Konzerne im Dax wohl fallen werden. Allerdings beläuft sich der Rückgang auf ganze 1 %. Damit würden noch immer 37,7 Milliarden Euro ausgeschüttet werden. Das heißt allerdings dann auch, dass die Dividenden letztlich weiterhin ein enormer Kurstreiber sein würden.

Bezogen auf den Dax etwa dürfen Sie danach mit einer Dividendenrendite in Höhe von etwa 2,9 % rechnen. Dies ist im Vergleich zu Anleihen ein Quantensprung. Die zehn Jahre laufenden Anleihen des deutschen Staates bringen noch immer eine Rendite von aktuell nur -0,5 %. Sie würden also sogar Geld verlieren, wenn Sie die Anleihe kaufen.

Dennoch bleibt gerade diese Anleihe stark gefragt. Käufer sind oft institutionelle Investoren wie Versicherungen, die nur begrenzt Risiken für das ihnen anvertraute Vermögen eingehen dürfen. Der Gesetzgeber selbst hat die Handlungsmöglichkeiten für Versicherungen stark eingeschränkt. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Verkauft der Staat auf diese Weise doch seine eigenen Schuldscheine an die größten Investoren.



Dividenden aber bleiben mit dem Vorsprung von mehr als drei Prozentpunkten das große Thema bei der Verzinsung des eingesetzten Kapitals. Vor allem langfristig machen sich Dividenden inzwischen in einer zunehmenden Anzahl privater Depots positiv bemerkbar. Wer seit Jahren in solche Papiere investiert hat, kann dank der steigenden Dividenden (bis 2018) inzwischen auf seinen eigenen Einsatz oft 5 % oder mehr Dividendenrendite verbuchen.

Deshalb sind Dividenden langfristig nicht nur ein Sahnehäubchen bei der Investition, sondern die Grundvoraussetzung, um Vermögen aufzubauen. Wenn Sie Dividendenrenditen in Höhe von 5 % beziehen, reichen 400.000 Euro Anlagevermögen, um daraus ein Einkommen von annähernd 2.000 Euro pro Monat zu beziehen – also der Preis einer größeren Immobilie in einer 1b-Lage. Damit kassieren Sie mindestens ebenso viel wie bei der Vermietung einer solchen Immobilie, können sich allerdings bei Bedarf jederzeit von Ihrem Anlagevermögen trennen. Das ist der große Unterschied zu Immobilien. Die sind Im-mobil und stehen prinzipiell auch neuen Steueranforderungen der GroKo wehrlos gegenüber.

Der neue SPD-Vorstand denkt über eine Bodenwertzuwachssteuer nach. Als Aktionär können Sie mit hohen Dividendenrenditen über solche Vorschläge nur lachen. Denn Aktien können kaum höher besteuert werden als mit der Abgeltungssteuer von 25 % plus Soli-Zuschlag und Kirchensteuer. Ansonsten würden wieder Klagen vor den Gerichten eingereicht: Denn die Unternehmen zahlen ihrerseits bereits auf die Unternehmensgewinne Steuern – also würden Sie dann sehr deutlich zweimal zur Kasse gebeten. Die Dividenden werden also nicht mehr so stark steigen wie bislang, dennoch bleiben Dividenden für Sie alternativlos.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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