Anleihen mit Höchstrendite…. das sollten Sie wissen!



10:55 04.02.20

Liebe Leser,

in den vergangenen Wochen und Monaten habe ich an dieser Stelle mehrfach vor Anleihen gewarnt. Vor allem vor jenen Papieren, die besonders hohe Renditen versprechen. Dies sind oft genug Anleihen aus dem Ausland gewesen, ausgegeben von Regierungen, die sich mit etwas höheren Zinsen neu verschulden müssen. Jetzt streicht eines der Länder erneut die Segel. Sie sollten Argentinien als Mahnmal für die halbe Weltwirtschaft sehen….

Hohe Schulden – und pleite

Argentinien ist angeblich überraschend kurz davor, einen Staatsbankrott anmelden zu müssen. Der Präsident, Alberto Fernández, besucht die Bundeskanzlerin unseres noch halbwegs vermögenden Landes und hofft auf Hilfe. Dabei geht es wahrscheinlich in erster Linie um Fürsprache. Denn Argentinien muss einen Zahlungsaufschub erwirken – eigentlich bei ungefähr allen Gläubigern, die das Land hat.

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hatte dem Land noch unter deren früheren Präsidenten Mauricio Macri den „größten Hilfskredit“ der Geschichte gewährt: 44 Milliarden Dollar. Das Land insgesamt ist mit 311 Milliarden Dollar verschuldet und kann a) die Schulden nicht zurückzahlen und b) wohl teils noch nicht einmal die Zinsen bedienen.

Das jedoch geht unter. Der neue Präsident, wie beschrieben jetzt zu Besuch in Berlin, kann den Umstand nutzen, den noch jede Demokratie als Chance bereithält: Er kann auf seine Vorgängerregierung und deren Fehler verweisen. Schuld sind die anderen. Die „Staatsschulden haben im Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt den höchsten Stand seit 2004, als wir bankrott waren“, meinte der Präsident und wirft auch seinem Vorgänger vor, nicht in die Zukunft investiert zu haben.

Einerlei: Die Inflation ist im Ranking der weltweiten Inflationsraten bereits auf Rang drei angekommen. Die Wirtschaft beginnt bereits zu schrumpfen und damit fängt jetzt im Land sogar die Hungersnot an. Ein Konzept für einen Ausstieg aus den Schulden gibt es bislang nicht. Dies wäre auch kaum möglich, insofern die beginnende Hungersnot fast schon von selbst verbietet, jetzt massiv zu sparen.



Nebenher sind praktischerweise schon größere Geldvermögen aus dem Land transferiert worden, sodass auch keine drastischen Steuereinschnitte helfen. Es bleibt das, was immer bleibt: Entweder ein Zahlungsaufschub, dies ist der oben formulierte fromme Wunsch, oder ein Schuldenschnitt. Am Ende würden dann die Schulden einfach um einen bestimmten Anteil gekappt. Wenn beispielsweise Ihr Rentenfonds in argentinische Staatsanleihen investiert hätte, würden Sie zu einem bestimmten Anteil von 20, 30 % mithaften.

Dieses Spiel wird kommen – und schon jetzt werden die meisten Anleger und institutionellen Investoren wie Fonds und Versicherungen nicht mehr aus dem Anleihenpaket herauskommen. Dabei hatten bunte Magazine über längere Zeit immer mal wieder mit den hohen Renditen geworben, die argentinische Staatsanleihen abwarfen – im Vergleich zu den Staatsanleihen Deutschlands etwa.

Um es kurz zu machen: Argentinien wird wieder zahlreiche gutgläubige Anleihe-Eigentümer um einen Teil ihres Vermögens bringen. Damit demonstriert das Land allerdings nur, was auch anderen Staaten und deren Gläubigern noch blüht. Der niedrige Zins hat weltweit die Schulden nach oben getrieben. Die Rückzahlung wird stocken – und dann zahlen Sie: wenn Sie Anleihen haben. Greifen Sie besser zu Gold und Aktien.

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Über den Autor
 
Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

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