Metro: Wohl eher ein Desaster!



12:40 14.02.20

Bei der Hauptversammlung von Metro an diesem Freitag soll endlich ein Strich unter die langwierigen Verhandlungen des Verkaufs der Real-Märkte gezogen werden: Dass er die Zustimmung des Gremiums verkünden kann, das hatte Konzern-Chef Olaf Koch laut Medienberichten bereits am Donnerstag in einer Telefonkonferenz angedeutet. Das war es aber offenbar mit den guten Nachrichten bei Metro. Alles Weitere klingt eher nach einem Desaster.

Nur 300 statt 500 Millionen

Kurz vor dem Verkauf der Warenhauskette reiße Real seinen Mutterkonzern Metro noch einmal finanziell runter, berichtet unter anderem die Aachener Zeitung. Der Konzern müsse 237 Millionen Euro auf seine Tochter abschreiben, das erste Quartal zwischen Oktober und Dezember 2019 sei schlecht gelaufen, so der Bericht. „Auch das ist ein Grund dafür, dass der Metro aus dem fast sicheren Verkauf an das Konsortium aus SCP und X+Bricks netto nur 300 Millionen statt der zuvor erwarteten 500 Millionen Euro zufließen“, so die Aachener Zeitung. Zudem sei Metro auch ohne Real in einer schwierigen Lage. Das Geschäft wächst demnach nur mäßig, das Ergebnis vor Steuern sei aufgrund von Abschreibungen und steuerlicher Effekte um 70 Millionen auf 121 Millionen Euro gesunken.

Jede neunte Filiale soll schließen



Die härtesten Konsequenzen allerdings haben die Mitarbeiter von Real zu befürchten: Bis zu 30 Filialen, das ist jede Neunte, sollen sofort geschlossen werden, berichtet der RBB. Zwar wollten die Käufer einen Kern von 50 Real-Märkten für mindestens 24 Monate weiter betreiben, heißt es. „Der größte Teil der Filialen soll jedoch an andere Händler wie Edeka oder Kaufland verkauft werden.“ Filialen ohne Zukunftsperspektiven sollen geschlossen werden. Die bisherige Metro-Tochter betreibt bundesweit 276 Supermärkte und beschäftigt bislang rund 34.000 Menschen.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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