Gold: 1.700 Dollar ist das nächste Etappenziel



07:33 16.02.20

Liebe Leser,

weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit befindet sich Gold in einem langfristigen Aufwärtstrend. Im Windschatten der Euphorie, die an den US-Aktienmärkten herrscht, verläuft die Goldhausse fast unbemerkt. Das ist ein sehr gutes Zeichen, da geringes öffentliches Interesse charakteristisch ist für die Frühphase einer Hausse. Es deutet darauf hin, dass der Goldpreis noch sehr viel Luft nach oben hat.

Die Goldhausse wird kaum beachtet – das ist bullish

Bestätigt wird diese sehr bullishe Prognose von der Tatsache, dass der Goldpreis im Euro, im Yen und einigen anderen Währungen bereits Höchststände erreicht hat. Aus charttechnischer Sicht hat er damit neue langfristige Kaufsignale gegeben, die sehr viel höhere Kurse signalisieren.

Im großen Bild spielt Deutschland keine Rolle

Nun haben in den vergangenen Tagen mit der Bild-Zeitung und Spiegel-Online aber auch Publikationen über Gold berichtet, die den Finanzmärkten eher fern stehen. Einige meiner Krisensicher Investieren-Leser haben mich daraufhin gefragt, ob das nicht ein Warnsignal sei.

Nein, das ist es nicht. Erstens sind beiden Publikationen Rekorde jeder Art stets eine Meldung wert. Zweitens spielt die Stimmung in Deutschland im Gesamtbild des globalen Goldmarktes keine Rolle. Das gilt umso mehr, da die Deutschen als zweieinhalb Mal gebrannte Kinder – eine Hyperinflation, eine Währungsreform und das Ende der DDR-Mark – dem Gold prinzipiell stärker zugetan sind, als beispielsweise unsere vom Glück verwöhnten US-amerikanischen Freunde.

Ein sehr geordneter Aufwärtstrend

Im US-Dollar hat der Goldpreis noch keine neuen Höchststände erreicht – mit der Betonung auf „noch“. Wie Sie auf dem folgenden Chart sehen, befindet er sich aber in einem sehr geordneten Aufwärtstrend, der einem Lehrbuch der Charttechnik entnommen sein könnte.

Nach einer Bodenbildung, deren Endphase sie ganz links im Chart sehen, kam es zu einer ersten Aufwärtswelle. Es folgte eine Korrektur in Form einer bullishen Keilformation. Die sich daran anschließende zweite Aufwärtswelle erlebte etwa auf halbem Wege eine Konsolidierung in Form eines bullishen Dreiecks, dann ging es weiter nach oben.

Von September 2019 bis November entwickelte sich erneut eine Korrektur in Form eines weiteren bullishen Keils. Die sich anschließende dritte Aufwärtswelle ist Anfang des Jahres in eine Konsolidierung übergegangen, ebenfalls in Form eines bullishen Dreiecks, das wahrscheinlich die Halbzeit dieses Anstiegs markiert. Daraus ergibt sich ein kurzfristiges Kursziel von rund 1.700 $.

Goldpreis pro Unze in $, 2018 bis 2020

Gold befindet sich in einem sehr geordneten Aufwärtstrend. Die Dreiecksformation der vergangenen Wochen kündigt die nächste Aufwärtswelle an.



Quelle: StockCharts.com

Interessanterweise stimmt dieses kurzfristige charttechnische Kursziel fast genau mit dem nächsten Kursziel meines hier nicht gezeigten Preisbänder-Indikators überein. Deshalb rechne ich in den kommenden Wochen mit einem Kursanstieg in den Bereich von 1.700 $ pro Unze.

Darin sehe ich aber ausdrücklich nur ein Zwischenziel auf dem Weg zu sehr viel höheren Kursen. Ob es nach dem Erreichen dieser Marke sinnvoll sein wird, Gewinne bei den Goldminenaktien zu realisieren, lässt sich im Moment noch nicht sagen. Das hängt davon ab, was meine Indikatoren sagen, wenn es so weit ist.

Große Gewinne bei ausgewählten Minenaktien

Das sind hervorragende Aussichten für Sie als Goldanleger. Gerade bei ausgewählten Minenaktien eröffnen sich Ihnen jetzt wieder ungewöhnlich attraktive Chancen, die Sie sich in diesen schwierigen Zeiten der Nullzinspolitik nicht entgehen lassen sollten. Profitieren Sie mit den Kaufempfehlungen meines extra für diese Goldhausse aufgelegten Goldminen-Depots. Testen Sie jetzt meinen Börsenbrief Krisensicher Investieren – 30 Tage kostenlos.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende,

Ihr

Claus Vogt, Chefredakteur Krisensicher Investieren

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Claus Vogt, der ausgewiesene Finanzmarktexperte, ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des kritischen, unabhängigen und konträren Börsenbriefs Krisensicher Investieren.

2004 schrieb er ebenfalls zusammen mit Roland Leuschel das Buch "Das Greenspan Dossier" und die „Inflationsfalle“ und jetzt ganz NEU die „Wohlstandsvernichter“. Mehr zu Claus Vogt finden Sie hier.

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Über den Autor
 
Autor: Claus Vogt Claus Vogt
Claus Vogt ist zusammen mit Roland Leuschel Chefredakteur des Börsenbriefes Krisensicher Investieren. Er hat die langfristige Goldhausse 2001 richtig vorhergesagt. Gemeinsam mit Roland Leuschel hat er in den Jahren 2000 und 2007 nicht nur rechtzeitig vor dem Platzen der Spekulationsblasen an den weltweiten Aktien- und Immobilienmärkten gewarnt, sondern auch jetzt wieder die aktuelle Krise 2016 richtig prognostiziert. Bereits im Dezember 2015 hat er in Krisensicher Investieren auf den Beginn der Goldhausse hingewiesen und insbesondere den Goldminenaktien atemberaubende Chancen prognostiziert. Claus Vogt ist Buchautor (Das Greenspan Dossier, Die Inflationsfalle) und ehemaliger Finanzanalyst einer internationalen Großbank. Weitere Informationen unter: www.krisensicherinvestieren.com

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