Das neue Euro-Desaster…



15:48 17.02.20

Liebe Leser,

in München fand jetzt die Sicherheitskonferenz statt. Es ging um die eigenständige Verteidigung der Interessen der EU und auch Deutschlands. Hätte sich die Veranstaltung mal mit unserer Währung befasst. Die läuft gerade – relativ betrachtet – Amok. Der Euro hat den tiefsten Stand der vergangenen drei Jahre (gegenüber dem Dollar) markiert. Dies wiederum ist immer noch kein Crash, schließlich notiert die Einheitswährung noch bei gut 1,08 Dollar. Sie sollten allerdings wissen, dass der Euro seit Jahresbeginn immerhin 3,4 % verloren hat. Das hat ganz klare Auswirkungen – für Sie.

Euro: Keine „Inflation“, sondern noch schlimmere Verluste…

Dies fließt nicht in die Berechnung der offiziellen Inflationsrate ein. Es macht insofern kaum etwas aus, wie vielleicht zahlreiche Beobachter und Analysten annehmen. Tatsächlich halten die meisten von uns das eigene Vermögen streng in Euro, jedenfalls zu einem sehr großen Teil. 3,4 % Verlust heißt, das Vermögen schrumpft gemessen in der Weltwährung Dollar um eben jene 3,4 %. Das Ganze geschah im Verlauf von nur gut sechs Wochen.

Wer weiter zurückblättert, bekommt noch ganz andere Sorgen. Vor zehn Jahren, die Finanzkrise schien erstmalig in Ansätzen zu bewältigen, notierte der Euro noch bei 1,3599 Dollar. Seither verlor unsere Währung – und damit unser aller Vermögen – gut 20 %. Natürlich schwanken Währungen hin und her. Allerdings ist ein 10-Jahres-Abschlag von gut 20 % eine deutliche Ansage: Im internationalen Vergleich haben Sie erheblich an Vermögenswerten verloren.

Dies entspricht faktisch sogar einer Enteignung, denn die Verluste sind nicht zufällig zustandegekommen. Vielmehr hat der Euro verloren, weil die Zinsen bei uns in der Eurozone viel deutlicher gesenkt wurden als in den USA. Warum? Hier gab es einige Staaten, allen voran Griechenland und Italien, die unter ihren hohen Schulden ächzten. Die US-Zentralbank würde niemals auf einzelne Bundesstaaten in den USA eine derartige Rücksicht nehmen.



Und deshalb ist der Euro tendenziell immer deutlich gefährdeter als der Dollar. Die Vermögensvernichtung wird in dieser Form bzw. Richtung weitergehen. Denn die Schwächen der Konjunktur, die es auch in der EU erstmals geben wird, schlagen bei einem niedrigen Zins voll auf die Währungsstärke durch. Bei Konjunkturschwierigkeiten sinken typischerweise – auf breitester Front – die Preise tendenziell. Das heißt umgekehrt: Auch in der Binnenwirtschaft wird die Kaufkraft des einzelnen Euros deutlich schwächer. Solange die Zinsen so niedrig sind, werden wirtschaftliche Probleme noch dadurch kaschiert, dass es hohe Kreditvolumina gibt. Fallen die im Zuge einer Krise aus, wird das ganze Ausmaß des Dilemmas für den Euro umso sichtbarer.

Die niedrigen Zinsen, die hohen Schulden und die Künstlichkeit der Staatengemeinschaft innerhalb der EU werden den Euro tendenziell weiter schwächen. Die einzige Hartwährung bleibt Gold.

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Über den Autor
 
Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

Erfolgsstrategien für Groß- und Kleinanleger Den gelernten Ingenieur interessieren als Grundlage seiner Bewertungen und Empfehlungen vor allem harte Fakten, solide Daten und seriös überprüfte Zahlen.
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