Gazprom: Wahrlich Grund zum Feiern!



09:23 19.02.20

Die Aktie von Gazprom hat die neue Woche nicht gut begonnen: Bereits am Montag verloren die Papiere des russischen Energieriese leicht von 6,76 auf 6,75 Euro. Am Dienstag betrug der Abschlag annähernd zwei Prozent, Gazprom notierte zum Börsenschluss bei 6,65 Euro. Im zurückliegenden Monat beträgt das Minus somit mehr als zehn Prozent. Das kommt einigermaßen überraschend, hatte der Konzern zuletzt doch wahrlich Grund zum Feiern.

Forderung in letzter Instanz abgewiesen

Denn wie internationale Medien übereinstimmend berichten, ist Litauen endgültig mit einer Milliarden-Klage gegen Gazprom gescheitert. Nach jahrelangem Rechtstreit mit dem russischen Gaskonzern lehnte demnach der Oberste Gerichtshof Schwedens einen Antrag auf Überprüfung der bisherigen Urteile von untergeordneten Instanzen ab. Damit bestätigte er die Entscheidung des Stockholmer Schiedsgerichts und wies den Berichten zufolge die Schadensersatzforderungen Litauens in Höhe von 1,4 Milliarden Euro zurück. Eine offizielle Bestätigung durch Gazprom oder die litauische Regierung  steht noch aus.

Keine Entschädigung trotz Interessenkonflikts



Nach Angaben der Zeitung für kommunale Wirtschaft hatte die Regierung des baltischen EU-Staates Gazprom vorgeworfen, über seine litauische Tochter Lietuvos Dujos zwischen 2004 und 2012 Gas zu überhöhten Preisen an Litauen geliefert zu haben. „Damit soll Gazprom gegen bestehende Vereinbarungen verstoßen haben“, heißt es. Das Schiedsgericht in Stockholm entschied laut des Berichts im Juni 2016, dass Gazprom als Anteilseigner des Gasversorgers Lietuvos Dujos und Gaslieferant für Litauen in einem Interessenkonflikt gestanden habe. Die geforderte Entschädigung haben die Richter laut ZfK jedoch nicht gewährt. Auch das Berufungsgericht in Stockholm habe bereits 2019 das Urteil bestätigt, weshalb sich Litauen in letzter Instanz nun an den Obersten Gerichtshof gewandt hatte.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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