Börsenbeben: Achtung!



09:06 21.02.20

Liebe Leser,

in den vergangenen Stunden hat es erstmals in diesem Jahr ein gewaltiges Börsenbeben gegeben. Jetzt sollten Sie aufpassen, auch wenn die Unternehmen, die betroffen waren, nichts mit den großen Unternehmen und Indizes zu tun haben.

Die großen Indizes verlaufen noch stabil – und hier können Sie bei Bedarf auch noch weiter investieren. Denn es gibt zahlreiche Faktoren, die Ihr Investment schützen würden.

Wichtig: Beben in Hype-Segmenten

Das Beben betraf wie so oft die Hype-Segmente, in denen die spekulativen Investoren ihr Glück versucht haben. Hier vor allem das Wasserstoff-Segment…

Namen wie Nel Asa, ITM Power, Powercell Sweden oder Ballard Power sind teils seit Jahren bekannt, weil einige der Unternehmen schon am „Neuen Markt“ mitgemischt hatten und sich dabei vergleichsweise schwach zeigten. Nun wiederholt sich die Geschichte – es gibt deshalb Gewinnmitnahmen, weil die Unternehmen die Gewinnerwartungen noch gar nicht erfüllen können.

Die Wasserstoff-Unternehmen erwirtschaften bis 2022, 2023 keine Gewinne – und so reicht es manchmal, wenn größere Adressen ihre Bestände verkaufen. Schon wäre der gesamten Branche der Stecker gezogen – jedenfalls für einige Stunden, wie sich beispielhaft an einem Tageschart zeigen lässt.

Herde wurde für einige Stunden unruhig: Powercell Sweden… einzelne Hype-Branchen sind riskant

Quelle: www.onvista.de, oben sehen Sie den Dax – der sich fast gar nicht bewegt hat.

Teilweise wurden bei Aktien aus diesen Bereichen wenige Stückzahlen umhergereicht, teils in dieser Phase auch größere Mengen. Investoren müssen und mussten jeweils fürchten, dass der Kurssturz sich fortsetzt – oder sie zu früh verkaufen.

Ich selbst habe beobachtet, dass sogar Aktienpakete von 100.000 Stück – bei Nel Asa – zum Verkauf standen. Hier wollten also größere Investoren aussteigen. Dies ist typisch für einen Markt, der schlicht vor dem Ausverkauf steht und bei dem es jederzeit zu massiven Rückschlägen kommen kann.

Gestern erholten sich die Aktien des Bereiches weitgehend wieder. Ich investiere jedoch mit Bedacht für größere Zeiträume und suche daher lediglich starke Unternehmen heraus, die sich über einen längeren Zeitraum halten sollten.

Selbstverständlich aber gibt es auch für eine solche Zusammenstellung von Unternehmen einen Index – auf den Sie sogar ETFs kaufen könnten, jedenfalls auf ähnliche Zusammenstellungen. Ich rate dringend davon ab. Der Markt ist vollständig überhitzt…

Wasserstoff-Index vs. Dax über ein Jahr: 10mal so stark…

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der Index hatte sich mehr als verdoppelt. Das kann nach menschlichem Ermessen nicht gutgehen – denn die Unternehmen werden am Markt in der Regel danach bewertet, ob es denen gelingt, Gewinne zu erwirtschaften. Auf Jahre ist dies hier nicht absehbar – und deshalb dürfte der Donnerstag dieser Woche mit erheblichen Gewinnmitnahmen nicht der letzte bleiben, meinen Beobachter und Analysten.

Der Index selbst ist zudem erst am 5. Juni 2019 ins Leben gerufen worden. Das zeigt, dass es hier um ein Experiment geht, bei dem Indizes einfach nur dem Verkauf dienen – dem Verkauf von Index-Lösungen wie Zertifikaten und ETFs.

Mein Rat: Finger weg.

Insgesamt bleiben die Märkte in guter Verfassung

Unabhängig von diesem weniger freundlichen Ereignis jedoch bleiben die Märkte in bester Verfassung. Dies ist nicht verwunderlich, da die Rahmendaten weiterhin stimmen. Ich erinnere an die wichtigsten Faktoren:

Die Zinsen sind in den USA wie auch in der Euro-Zone sehr niedrig – dies hilft den Börsen auch über einen längeren Zeitraum. Die Inflationsratebleibt überschaubar – und damit wird sich das Zinsniveau zumindest nicht aus dieser Sicht verschlechtern. Die Konjunktur bleibt relativ robust. In Deutschland, in der Euro-Zone und vor allem in den USA sind die Vorzeichen noch relativ gut, so die Meinung von Analysten und Volkswirten.

Die Daten bleiben derzeit in etwa auf dem Niveau, das sich bereits Ende des vergangenen Jahres abgezeichnet hat.

Konjunktur in der Welt: Insgesamt relativ stabil

Quelle: www.deutsche-bank.de

Ein einziger Störfaktor sind jedoch die Ereignisse in China. Niemand kann bis dato berechnen, wie hoch die Auswirkungen durch das Corona-Virus sind. Die Handelstätigkeit jedoch nimmt bereits deutlich ab.



China hat das schwächste Wirtschaftswachstum der vergangenen drei Jahrzehnte, wie kürzlich berichtet wurde. In diesem Sinne kommt das Corona-Virus nur noch verstärkend hinzu. Dies führt dazu, dass die Weltkonjunktur schwächer wird – wie lange und wie weit dies geht, ist bis dato nicht zu ermitteln.

Ein Beleg dafür ist der sogenannte Baltic Dry Index, der den Welthandel auf dem Meer misst – die Frachtraten. Seit September 2019 sind die Daten bereits um etwa 75 % nach unten gegangen. Das Corona-Virus schwächt die Handelstätigkeit weiter ab. Dies ist ein Alarmzeichen, das Sie in den kommenden Wochen beobachten sollten.

Baltic Dry Index: Welthandelsbarometer auf den Weltmeeren wird schwach…

Quelle: https://www.projectcargojournal.com/shipping/2020/02/04/coronavirus-and-imo2020-send-baltic-dry-index-crashing-down/?gdpr=accept

Insgesamt hat sich damit die Aussicht auf eine stabile Weltwirtschaft deutlich verdüstert. Dies sollten Investoren bedenken, wenn s um die konjunkturelle Stabilität geht. Die Unternehmenszahlen, die bis dato an die Öffentlichkeit gekommen sind, legen allerdings für die Standardmärkte noch kein besonders großes Drama dar.

Sie dürfen damit rechnen, dass auch andere Unternehmen erstklassige Zahlen vortragen können – und dass Sie dies auch in guten Dividendenzahlen für das laufende Jahr sehen werden.

Allein im Dax werden Sie sehr attraktive Dividendenrenditen vorfinden. Da ich heute den Div.Dax als ETF-Basis vorstellen werde, nenne ich Ihnen gerne die Dividenden-Schätzungen.

Diese Dividenden und Dividendenrenditen dürfen Sie im Dax erwarten

Die Dividendenrendite insgesamt wird sich im Dax auf knapp 3 % belaufen. Dies ist minimal weniger als im vergangenen Jahr. Dies liegt in erster Linie allerdings daran, dass der Dax heute deutlich höher notiert als im zurückliegenden Jahr. Die Unternehmen selbst dürften, wie Sie der Aufstellung entnehmen können, relativ stabil ausschütten.

Auch in den USA werden die Dividenden so weit ersichtlich so stabil sein, dass es keine nennenswerten Indikator für einen Zusammenbruch der Wirtschaft insgesamt gibt. Die Standardmärkte sowie die Standardindizes funktionieren noch immer. Zur Einordnung hier noch einmal den „Dax“ im virtuellen historischen Chart, der zeigt, wie sich die Kurse ab 1959 entwickelt hätten. Der Index darf ruhig wie geschehen ein Allzeithoch markieren und ist dennoch nicht überbewertet.

Allzeithoch am Dax vertretbar und normal – ohne Panik

Quelle: www.boerse.de

Wie zuletzt ist auch hier die logarithmische Darstellung bezeichnend, denn hier zeigt sich die relative Entwicklung der Kurse – in diesem Sinne wächst der Index weder alarmierend noch zu langsam. Sie können auf ein weiteres Allzeithoch setzen.

Angesichts der Unsicherheit jedoch schwenke ich heute auf den DivDax um. Dieser Index ermittelt die 15 Dax-Aktien mit den höchsten Dividendenrenditen und ist in dividendenstarken Zeiten die bessere Alternative zum Dax.

DivDax vs. Dax: 20-Jahres-Vergleich

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Sie sehen hier, dass der DivDax selbst auch im Aufwärtstrend ist und sich als stabil erweisen dürfte. Diesen DivDax können Sie mit einem ganz einfachen ETF abdecken, den ich Ihnen im Chart kurz vorstelle.

Starker ETF auf den DivDax „Comstage DivDax UCITS ETF – I ERU Dis“, ISIN: LU0603933895

Quelle: www.onvista.de, eigene Bearbeitung

Der ETF ist darüberhinaus günstig und gut handelbar:

Die Erträge werden ausgeschüttet Der ETF ist sparplanfähig (Onvista Bank) Die laufenden Kosten belaufen sich auf 0,25 % p.a.

Dieser ETF dürfte in rauen Zeiten – bezogen auf Nebenindizes wie hier den Wasserstoff-Bereich – deutliche Ruhe verschaffen. Ich wünsche Ihnen damit guten Erfolg.




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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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