„Epidemie“ Corona-Virus? Was machen Wirtschaft und Börse?



15:43 27.02.20

Liebe Leser,

Jens Spahn als Bundesgesundheitsminister hat jetzt das vermeintlich „böse“ Wort von der Epidemie endlich in den Mund genommen, als es um die Beschreibung der Folgen der Corona-Virus-Verbreitung ging. Er rechnet nun auch in Deutschland zumindest mit einer – möglichen – starken Verbreitung. Wenn das weltweit passierte, dann würde die Wirtschaftsleistung erheblich nachlassen – und die Verluste an den Aktienbörsen, die wir dieser Tage sehen und erleben, wären gerechtfertigt. Denn die Unternehmensgewinne würden mächtig schrumpfen. Wie lange kann dieser Zustand allerdings anhalten – und wie geht es dann weiter? Die Geschichte gibt uns eine kleine Antwort.

SARS-Krise zeigt ein ungefähres Muster

Im Jahr 2003 verbreitete sich mit dem SARS-Virus ein ähnliches Problem, wenngleich die Zahl der Ansteckungen und die Ausbreitung deutlich geringer ausfielen. Virologen suchen in solchen Prozessen in der Regel auch nach Mustern der Ausbreitung – und das ist für uns wirtschaftlich ebenso interessant.

Die Wirtschaft wird diesem Muster nach bei steigenden Infektionszahlen „Schaden“ erleiden, heißt es. Die Investitionen fallen, der Konsum reduziert sich (so werden beispielsweise Reisen abgesagt, Buchungen in Hotels storniert, infolgedessen fallen auch die Umsätze des Textilhandels etc.). Wenn die Infektionsraten hingegen wieder fallen, also täglich oder wöchentlich im Vergleich weniger neue Infektionen gemeldet werden, dann erholen sich die Wirtschaftsdaten bereits wieder.

Die Unternehmen holen aufgeschobene Investitionen nach, Konsumenten werden wieder optimistischer und kaufen, Produzenten sehen sich gezwungen, wieder zu produzieren. Dafür gibt es Belege: Während der SARS-Krise brach das Wirtschaftswachstum in China in dem entsprechenden Quartal von 12,2 % auf dann 3,2 % zusammen. Im darauffolgenden Quartal stieg das Wachstum wieder an und erreichte 15,7 %.



Das Beispiel lassen viele Analysten nicht gelten, weil China heute eine ungleich größere Bedeutung für die Weltwirtschaft hat. Die Effekte dürften sich damit allerdings nur zeitlich verlagern, meine ich. Blenden wir die Ansteckungen in Europa kurz aus: Wenn China ungefähr 2 % der Exporte der EU aufnimmt und in der Wirtschaftskrise entsprechend zurückfährt, dann trifft dies auch die Exportindustrie bei uns. Hier würde es etwas länger dauern, bis die Produktion wieder volle Fahrt aufnehmen kann. Dementsprechend verzögert sich dann die Erholung insgesamt, zumal China mit inzwischen 16 % an der internationalen Wertschöpfung beteiligt ist.

Dennoch: Wenn die Neu-Infektionsrate fällt, dann dürfte es relativ schnell gehen, bis die Wirtschaft wieder anfängt, sich zu erholen. Zumindest für die Aktienbörsen ist das dann ein Feiertag – die Börsen reagieren recht schnell auf solche Wenden. Wer sich jetzt also „Werte“ kauft, nicht nur rein spekulative Titel, wird davon auch dann profitieren, wenn die Schwankungen jetzt teils unerträglich scheinen.

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Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

Erfolgsstrategien für Groß- und Kleinanleger Den gelernten Ingenieur interessieren als Grundlage seiner Bewertungen und Empfehlungen vor allem harte Fakten, solide Daten und seriös überprüfte Zahlen.
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