Steinhoff Aktie: Ausverkauf? Was zu tun ist.



09:59 13.03.20

Steinhoff hat einen wahnsinnigen Crash erlebt. Bis zu den Mittagsstunden des Donnerstag verlor die Aktie lediglich knapp 2stellig. Am Ende fast 20 %. Ein Crash, der nach Meinung von Beobachtern allerdings theoretisch auch Chancen eröffnen kann. Nur:

Die Aktie ist aus einem bedeutenden Grund so weit nach unten gestürzt – das Unternehmen überlegt offenbar, den Börsengang der Handelskette Pepco zu verschieben. Grund ist das Corona-Virus bzw. die davon ausgehende Ausverkaufsstimmung an den Märkten. So jedenfalls hat sich ein „mit der Sache vertrauter“ Mensch gegenüber Bloomberg geäußert.

Demnach möchte Steinhoff erst „später in diesem Jahr“ den Börsengang – der ohnehin nur als Möglichkeit geplant worden war – wieder betreiben. Aus diesem Börsengang erhofft sich das Unternehmen Erlöse in Höhe von über 4 Milliarden Euro. Bemerkenswert: Steinhoff selbst ist noch nicht einmal ein Zehntel dieses Betrags an den Börsen wert. Das wiederum lässt wirtschaftlich orientierte Analysten dennoch hoffen: Wenn die geplanten Erlöse erzielt würden, dann wären immerhin Barmittel vorhanden, mit denen die Ansprüche von Klägern und vor allem Gläubigern befriedigt werden könnten. Insofern wäre hier, so die Analysten, ggf. Geduld gefragt. Auf der anderen Seite scheint sich auch Misstrauen gegenüber Steinhoff breit zu machen.

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Steinhoff: -19 % – in den Abwärtstrend

Zunächst zur Chart- und Markttechnik. Die aktuellen Abschläge sind schon annähernd rekordverdächtig. Steinhoff hat damit das Niveau erreicht, dass das Unternehmen schon Ende Januar nach langem, zähem Seitwärtsverlauf erreicht hatte. Damit ist formal der charttechnische Abwärtstrend wieder erreicht. Die Aktie hat unmittelbares Abwärtspotenzial auf das neue charttechnische Kursziel von 5 Cent. Darunter könnte es kräftig nach unten gehen.



Nunmehr ist auch aus technischer Sicht der Baisse-Modus wieder knapp erreicht: Der GD200 und der GD100 sind unterschritten. Ein Gutteil des Abschlags dürfte allerdings auch dem insgesamt schwachen Marktbild geschuldet sein. Dies wiederum ist auch eine Chance, zügig den Turnaround zu etablieren. Bei mehr als 6,50 Euro wäre ein formaler Aufwärtstrend erreicht.

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Von Frank Holbaum - 13. März 2020

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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