Shell, BP & Total Aktie: Dem Wahnsinn ein Ende?



13:18 26.03.20

Bei 9,89 Euro erreichte die Aktie von Shell vor etwas mehr als einer Woche ihren absoluten Tiefpunkt. Die Angst vor dem Virus und die ins bodenlose stürzenden Rohstoffpreise ließen den Energiekonzern zu einem der größten Verlierer der Coronakrise werden. Doch dann zogen die Märkte und auch der Ölpreis wieder an – und die Aktie von Royal Dutch Shell startete ein ebenso unfassbares Comeback. Der Donnerstag aber könnte dem Kurswahnsinn nun ein Ende setzen.

Rücksetzer auf nur noch 15 Euro

Auf bis zu 16,29 Euro nämlich stiegen die Papiere von Shell im Xetra-Handel am Mittwoch. Das bedeutete einen irren Zugewinn von weit mehr als 60 Prozent in lediglich sechs Handelstagen. War die Euphorie bezüglich des Mineralöl- und Erdgas-Unternehmens an den Börsen übertrieben? Am Donnerstagvormittag jedenfalls kam es erstmals wieder zu einem empfindlichen Rücksetzer für die Shell-Aktie. Weit mehr als der allgemein schwächere Markt verloren die Papiere auf zeitweilig nur noch 15 Euro. Das bedeutete einen Abschlag von rund acht Prozent im Vergleich zum Höchststand am Mittwoch. Auf Wochensicht beträgt das Kursplus bei Shell dennoch weiterhin etwas mehr als 50 Prozent.

Auch Total und BP geben wieder ab



Geht man etwas weiter zurück, sieht das Bild freilich völlig anders aus: Trotz des Zwischenspurts hat Royal Dutch Shell allein im zurückliegenden Monat mehr als ein Viertel seines Börsenwerts eingebüßt, auf Jahressicht ist es weiterhin knapp die Hälfte. Wenig tröstlich, dass es den Wettbewerbern ganz ähnlich geht: Auch die Total-Aktie gab am Donnerstagvormittag nach ihrer jüngsten Erholungsrallye wieder rund fünf Prozent ab. Damit beläuft sich das Minus bei der Aktie seit Ende Februar aktuell noch auf 20 Prozent. Bei BP sind es sogar fast 30 Prozent. Dafür allerdings gab die Aktie von Britisch Petrol am Donnerstag zunächst lediglich knapp zwei Prozent ab.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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