Wirecard Aktie: Was für ein Kursziel…



14:05 26.03.20

Wirecard ist mit einem Schock in den frühen Morgenhandel gestartet. Dieser Kursrutsch könnte sich in den kommenden Tagen bemerkbar machen. Wirecard selbst hat wieder einmal eine neue Nachricht an den Markt gebracht. Diese jeweils neuen „Kooperationen“ und Nachrichten über „Präsenzen“ haben jedoch im Verlaufe der Krise kaum noch Effekte.

Wirecard: Über 3 % Verlust

Die Aktie rutschte um mehr als 3 % nach unten. Dies wiederum gilt als eminenter Verlust, der in den kommenden Sitzungen auf der Aktie lasten könnte. Denn: Damit präsentierte sich das Papier schlechter als der Gesamtmarkt, etwa der Dax. Wirecard hat damit auch eine wichtige Marke unterkreuzt.

Das Papier notiert jetzt unterhalb von 100 Euro und könnte damit den Schwung des Mittwoch wieder verloren haben. Nur:

Unter dem Strich ist die Bilanz der vergangenen Tage noch immer erstklassig. Die Aktie hat in einer Woche einen Aufschlag von gut 25 % geschafft. Damit hat sich der Verlust seit Jahresbeginn auf -3 % reduziert, was wiederum bedeutet, Wirecard sei in einer besseren Verfassung als der Gesamtmarkt, so die Einschätzung.

Zudem ist die Aktie insgesamt bei den Bankanalysten gleichfalls gut gelitten. Erst vor wenigen Tagen hatte ein spektakuläres Kursziel der Bank „Hauck&Aufhäuser“ den Markt beschäftigt. 270 Euro waren als mögliches Ziel ausgerufen worden. Dies wäre mehr als eine Verdopplung. 70 % aller Bankanalysten sind noch immer der Ansicht, der Wert sei ein Kauf. Insofern hat sich an der Gesamtkonstellation zunächst wenig geändert.

Wirecard kämpft um das Comeback in den Aufwärtstrend. Chartanalysten halten es für wichtig, die Marke von 100 Euro klar zu überwinden. Technische Analysten allerdings meinen, es gelte auf jeden Fall den GD20 zu erreichen. Der entscheide über kurzfristige Trendwechsel. Wichtiges Kursziel der technischen Analysten ist dann die Marke von 115 Euro. Bis dahin gilt Vorsicht, so die Chartanalysten und die technischen Experten.

An sich müssten die Vorzeichen für Wirecard zudem auch durch die wirtschaftliche Skepsis zumindest verhalten sein. Das Unternehmen lebt vom Handel und bietet dort seine Finanzdienstleistungen an. Insbesondere in China war jüngst eine Kooperation vermeldet worden. Dies wiederum hat derzeit kaum noch eine nennenswerte Phantasie bei Analysten und Investoren ausgelöst. Denn die Wirtschaftskrise in China dürfte durch das Corona-Virus ebenfalls deutlichere Spuren hinterlassen, als dies noch vor Wochen absehbar war.

Zudem hat Wirecard in den vergangenen Tagen davon profitiert, dass die Regierungen in den USA, in der EU insgesamt und vor allem auch für Deutschland massive Wirtschaftshilfen bekannt gegeben haben. Dies könnte in den kommenden Wochen und Monaten jedoch einen Einbruch der Wirtschaftstätigkeit selbst kaum verhindern, so die Wirtschaftsinstitute.



Die spektakulärste Prognose kam vom Ifo-Institut. Im Worst Case werde die Wirtschaft, so die Erwartung um -20 % einbrechen. Das wiederum haben andere Institute abgemildert und halten einen Rutsch im Umfang von -7% für möglich. All diesen Szenarien jedoch ist gemeinsam, dass damit auch die Finanzdienstleistungsbranche in erheblichem Umfang betroffen wäre. Dies jedoch fließt in die aktuellen Prognosen von und auch über Wirecard kaum ein. Es ist nicht damit zu rechnen, dass das Unternehmen seine eigene Einschätzung vor wenigen Wochen noch aufrecht erhalten kann.

Damals hatte Wirecard verkündet, die Corona-Virus würde das Unternehmen „Stand jetzt“ nicht betreffen. Insofern sich die Einbruchssignale deutlich erhöht haben, ist dieser „Stand“ nach Einschätzung von wirtschaftlich orientierten Analysten nicht mehr aufrecht zu erhalten.

Wie genau sich die Entwicklung darstellt, erfahren Investoren und Analysten voraussichtlich jedoch erst Ende April. Bis zu diesem Zeitpunkt hat das Unternehmen seine Hauptversammlung verschoben. Das wiederum bedeutet, dass bis dahin wilde Spekulationen möglich sind.

Zudem warten die Analysten auch auf die endgültigen Prüfungsberichte durch die KPMG. Diese sollen der Grund dafür sein, dass die HV verschoben worden ist. Insofern bleiben derzeit noch Fragezeichen, so die wirtschaftlich orientierten Analysten.

Dennoch: In der Gesamtschau ist zu konstatieren, dass Wirecard bei Kursen von mehr als 100 Euro zumindest im Stimmungsbild – bei den Charttechnikern und Technikern – wieder deutlich bessere Aussichten erscheinen ließe.

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Über den Autor
 
Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

Erfolgsstrategien für Groß- und Kleinanleger Den gelernten Ingenieur interessieren als Grundlage seiner Bewertungen und Empfehlungen vor allem harte Fakten, solide Daten und seriös überprüfte Zahlen.
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