Intel Produkte profitieren!



09:50 27.03.20

Das 1,8 Billionen schwere Hilfspaket der US-Regierung konnte die Korrektur an den Märkten stoppen und ein Renditefeuer entfachen. Die Intel-Aktionäre haben im Zuge des Crashs der letzten Wochen im Gleichschritt mit dem S&P Index verloren. Ab 16. März konnte sich jedoch der Kurs von Intel beträchtlich vom S&P Index abheben. Können die Lieferketten intakt gehalten werden, ist Intel mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein Profiteur der Corona-bedingten Verlagerung des Wirtschaftslebens in das Internet.

Bedingt durch die Corona-Pandemie werden weltweit Homeoffices eingerichtet, welche die Nachfrage nach PCs und Netzinfrastruktur steigern. Obwohl AMD in diesem Segment Marktanteile gewonnen hat, sind CPUs von Intel immer noch heiß begehrt und sollten gerade jetzt den Umsatz beträchtlich steigern. Anders als die CPUs von AMD litten jene von Intel unter schlechter Publicity, weil bei Intel-Chips immer wieder mal Sicherheitslücken entdeckt wurden.

Der Fokus des Managements liegt aber auch auf dem Marktsegment der Rechenzentren, wo kräftige Zuwächse von 19 % verzeichnet wurden, nachdem der PC-Sektor in 2019 etwas rückläufig war. Diese Zuwächse haben den Rückgang im PC-Geschäft mehr als kompensiert.

Zum Chart

Der Kurs von Intel konnte seit der Bodenbildung nach dem Corona-Ausverkauf wieder rund 27 % an Kursgewinn verbuchen. Allein die gestrige Sitzung brachte einen Zugewinn von über 8 %. Dieses Kursniveau wurde Anfang Dezember 2019 gehandelt, was den Aktionären aktuell nur 3 Monate an Performance gekostet hat. Vom all time high ist das Papier nur noch gute 19 % entfernt und dies vor dem Hintergrund der exzellenten Quartalszahlen von Ende Jänner 2020.

Das tiefste Tief der Bodenbildung am 16. März erfolgte bei der wichtigen Unterstützungszone rund um den Wert von 43,67 US-Dollar. Von dieser Marke aus reichte der Rebound bis an das 50% Retracement-Level bei 55,42 US-Dollar.

Chart technisch sollten wir den Boden am 16. März gesehen haben und der Kurs sollte bis auf das Retracement bei 61,63 US-Dollar steigen, wenn auch nicht in dieser Geschwindigkeit wie in den letzten Handelstagen.

Von dieser Entwicklung kann mit einem Call-Optionsschein profitiert werden.

Der ausgewählte Call-Optionsschein mit der WKN KA68XK weist eine durchschnittliche Implizite Volatilität von 35 % auf und spiegelt die Nervosität am Markt wieder. Nachdem der Bewertungstag am 17.12.2020 liegt, kann der Zeitwertverlust Theta (-0,0012 Euro/Tag) vernachlässigt werden.

Intel (Tageschart in US-Dollar) Tendenz:
Wichtige Chartmarken
Widerstände: 55,42 // 61,63 US-Dollar
Unterstützungen: 49,22 // 43,67 US-Dollar
Fazit

Risikobereite Anleger, die von einer steigenden Intel-Aktie bis auf 61,63 US-Dollar ausgehen, könnten mit einem Call-Optionsschein (WKN KA68XK) überproportional davon profitieren. Bei angenommener konstant hoher impliziter Volatilität von 35 % und dem Ziel bei 61,63 US-Dollar (0,70 Euro beim Optionsschein) bis zum 25.06.2020 ist eine Rendite von rund 43 % zu erzielen. Fällt der Kurs des Underlyings in dieser Periode auf 50,53 US-Dollar resultiert daraus ein Verlust von rund 38 % beim Optionsschein. Das Chance-Risiko-Verhältnis beträgt somit 1,10 zu 1, wenn bei 50,53 US-Dollar (0,30 Euro beim Schein) eine Stop-Loss Order eingezogen wird.

Strategie für steigende Kurse
WKN: KA68XK
Typ: Call-Optionsschein
akt. Kurs: 0,53 - 0,55 Euro
Emittent: Citigroup
Basispreis: 58 US-Dollar
Basiswert: Intel


akt. Kurs Basiswert: 55,34 US-Dollar
Laufzeit: 17.12..2020
Kursziel: 0,70 Euro
Omega: 4,47
Kurschance: + 43 Prozent
Quelle: Citigroup


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Über den Autor
 
Autor: S. Feuerstein S. Feuerstein,
Hebelzertifikate-Trader

Stephan Feuerstein ist Chefredakteur des Hebelzertifikate-Traders (www.hebelzertifikate-trader.de) und Herausgeber des Strategie-Traders (www.strategie-trader.de). In beiden Briefen steht das Trading mit Derivaten im Vordergrund, wobei alle Trades jeweils am Vortag angekündigt werden und beim Hebelzertifikate-Trader in einem Echtgeld-Musterdepot real gehandelt werden.

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