Wirecard Aktie: Vorsicht Falle!



17:37 29.03.20

Wirecard hat am Freitag kurz vor dem Wochenende ein leicht negatives Signal gesetzt. Unabhängig davon jedoch haben Investoren ein weit größeres Problem. Eine Einschätzung, die sich als Falle erweisen wird – für diejenigen, die hier mitziehen. Vorsicht Falle!

Wirecard: Lächerliche Vorstellung

Ein Analyst von „HSBC“ hat ein Krusziel angegeben, das mit 210 Euro geradezu lächerlich hoch ist. Derzeit sind die Märkte ohnehin bestenfalls im Seitwärtsmodus. Die Wirtschaft liegt brach, die deutsche Wirtschaft wird jüngsten Einschätzungen nach in diesem Jahr um -5 % zusammenbrechen. Doch auch diese Modelleinschätzungen sind auf Sand gebaut: Solange niemand weiß, wie lange das Corona-Virus die Weltwirtschaft in Atem hält und wie sich die Akteure – Unternehmen, Staaten und Haushalte – mit den neuen Geldgeschenken verhalten werden, sind Schätzungen zur Weltwirtschaft obsolet.

Handlungsrahmen sind daher nur kurzfristige Einschätzungen, die sich auf vermuteten oder beobachteten Verhaltensweisen des Marktes selbst gründen. Kurseinschätzungen bis zu 210 Euro sind vor diesem Hintergrund fatal. „Langfristige Wachstumstrends“, wie sie hier zugrunde gelegt werden, sind in keiner Weise kalkulierbar.



Konkret: Wirecard selbst wird von den Märkten derzeit in etwa so behandelt, wie der Gesamtmarkt eingeschätzt wird. Die Kursentwicklung korreliert recht eng mit Dax und Co. Dessen Einfluss scheint besonders stark zu sein.

Die Aktie selbst weist einige Besonderheiten auf. Der Wert rutschte unter die Marke von 100 Euro, die in vielen Händlerprogrammen mit hoher Sicherheit als markantes Kauf- oder Verkaufssignal bewertet wird. Dabei hat der Wert darüber ein beobachtetes (!) kürzerfristiges Kurspotenzial oder Kursziel bis zu 115 Euro – wenn der Aufwärtstrend der Märkte sich fortsetzt. Einzig nach unten scheint Wirecard vor der neuen Woche recht gut abgesichert. Unter 85 bis 90 Euro sollte der Kurs kurzfristig nicht mehr rutschen. Einschätzungen von Banken, die derartige Kursziele wie beschrieben aufweisen, geben derzeit nicht den geringsten Handlungsrahmen.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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