Daimler Aktie: Plötzlich gefragt!



14:29 06.04.20

Daimler ist trotz der Wirtschaftskrise, trotz alarmierender Zahlen über den künftigen Absatz von Autos plötzlich wieder stark gefragt. Der Wert konnte am Montag in den ersten Handelsstunden immerhin einen Aufschlag von fast 8 % verbuchen. Damit dürfte die Aktie zahlreiche Investoren und Analysten überrascht haben. Aktuell jedenfalls gibt es auch in der Bankenwelt Analysten, die das Kursziel relativ niedrig ansetzen. Goldman Sachs etwa hat Daimler als „Sell“ eingestuft und das Kursziel auf 28 Euro fixiert. Dennoch: Es scheint nach oben zu gehen.

Neue Kredite

Dabei ist die Überraschung über die Daimler-Entwicklung etwas weniger ausgeprägt, wenn die Nachrichten der vergangenen Tage zugrundeliegen. Das Unternehmen hatte am Donnerstag vergangener Woche mitgeteilt, eine neue Kreditlinie vereinbart zu haben – mit den wichtigsten Banken, etwa der Deutschen Bank, JP Morgan oder auch BNP. Dabei hat Daimler sich die Zusage geholt, 12 Milliarden Euro in Anspruch nehmen zu können. Diese Kreditlinie würde immerhin die derzeit noch existierende Linie bei 11 Milliarden Euro erweitern, sodass Daimler zunächst hinreichend gute Aussichten auf liquide Mittel hat.

Daimler kann damit insgesamt über einen massiven Gewinn an liquiden Möglichkeiten berichten. Der Konzern insgesamt hatte bereits Ende 2019 einen Bestand in Höhe von 24 Milliarden Euro in der Kasse ausgewiesen (ohne den Bereich „Finanzen“).

Auf der anderen Seite dürfte der Umsatz schlicht zusammenbrechen. Derzeit sind die Produktionsstätten geschlossen, Autohäuser dürfen – auch in Deutschland – praktisch kaum verkaufen. Insofern ist das Finanzmittelpolster eine notwendige Überlebensposition.

Dies allein kann allerdings den Anstieg am Montag nicht begründen. Fraglich bleiben zahlreiche Faktoren. Die Produktion in China hat wieder begonnen. Ob es dort allerdings zu einer zweiten Infektionswelle mit dem Corona-Virus kommt, ist weiterhin offen. Virologen befürchten dies, andere bestreiten eine höhere Wahrscheinlichkeit.

Wie lange die Wirtschaft in den USA stillgelegt wird, ist ebenfalls offen. Präsident Trump möchte die Lockerung der aktuellen Beschränkungen relativ schnell durchsetzen. Ob dies gelingt, bleibt fraglich. Damit ist die Unsicherheit für den Autokonzern weiterhin viel zu groß, um eine exakte Entwicklung für das laufende Geschäftsjahr prognostizieren zu können. Schon jetzt ist die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge in Deutschland um 38 % gesunken, wurde bekannt.



Damit, so der Verband VDA, wäre der März diesbezüglich der schwächste Monat seit der Wiedervereinigung gewesen. Ob es reicht, dass Daimler wie schon vor dem Ausbruch der Corona-Krise angekündigt die Kosten massiv senkt, ist ausgesprochen zweifelhaft. Sämtliche Schätzungen kalkulieren stets ein, wie lange der Lockdown in Europa und in den USA wohl anhalten werde. Da es keine klaren Aussagen gibt und geben kann, bleibt die Bewertung aus wirtschaftlicher Sicht hinfällig.

Charttechnisch jedoch und statistisch ist der jüngste Zugewinn des Wertes bemerkenswert. Immerhin hat die Aktie damit das Minus in einer Woche unter 5 % gesenkt und den Anstieg in zwei Wochen sogar auf mehr als 10 % angehoben. Seit Anfang des Jahres allerdings liegt die Aktie noch immer mit etwa – 45 % hinten. Ein Abwärtstrend hatte also schon eingesetzt, bevor es zur Krise kam.

Insofern wäre aus charttechnischer Sicht wichtig, dass der Kurs mindestens die Marke von 30 Euro überwinden wird. Das erste Kursziel liege sogar bei 35 Euro, um auf Basis früherer Erfahrungen einen Trendwechsel annehmen zu können. Sollte es gelingen, diese Hürden zu überwinden, stünde der Weg bis zu 40 Euro frei. Nur: Die Schwankungen bei dem Wert sind enorm. Die Volatilität bezogen auf 30 Tage liegt bei mehr als 120 %. Insofern ist ein glatter Durchmarsch nach Meinung von Analysten weitgehend unwahrscheinlich. Technische Analysten erwarten zumindest, dass der GD38 in Höhe von 30,11 Euro überwunden würde. Ansonsten sei mit einem Trendwechsel nicht zu rechnen.

Langfristig wäre es sogar erforderlich, die Marke bei 40 Euro deutlich zu knacken. Der für die langfristige Trendanalyse bedeutende GD200 bei 44,59 Euro ist nach Meinung der technischen Analysten zu weit entfernt, um von einem schnellen Trendwechsel auszugehen. Die jüngsten Kursgewinne seien also mit Vorsicht zu genießen.


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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

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