United Internet-Aktie: Lohnt sich diese Aktie?



08:32 28.05.20

Die Aktie von United Internet ist seit mehreren Wochen einer der Top Performer am deutschen Aktienmarkt. Die Corona-Krise hat dem Titel zwar ebenfalls deutlichen Schaden zugefügt und binnen vier Wochen zu Verlusten von fast 36 Prozent geführt. So wurde Mitte März ein neues Mehrjahrestief beim Stand von 20,76 Euro erreicht. Einen niedrigeren Kurs wies der Anteilsschein letztmals im Jahr 2013 auf.

Seit dem Tief bestimmen jedoch die Käufer das Geschehen. Sie haben den Kurs inzwischen bis auf 37,60 Euro ansteigen lassen und damit das Vorkrisenniveau übertroffen. Aktuell notiert die Aktie auf einem neuen 12-Monats-Hoch. Das Unternehmen hat ein gutes erstes Quartal hingelegt und die Prognose für 2020 bestätigt. Da der Kurs oberhalb der 50-Tage-Linie (EMA50) verläuft und der Supertrend einen Bullenmarkt anzeigt, liegt aus charttechnischer Sicht ein Kaufsignal vor.

Um Hinweise zur weiteren Kursentwicklung zu erhalten, kann man sich die bisherige Jahresperformance ansehen. Gemessen am Jahreseinstandspreis notiert die Aktie aktuell mit 26 Prozent im Plus. Im historischen Vergleich stellt dies bereits eine Overperformance dar, da sich die durchschnittliche Jahresrendite (bei Berücksichtigung aller erzielten Renditen seit dem Jahr 2000) auf 15,57 Prozent beläuft. Statistisch gesehen könnte es für die Aktie also wieder ein Stück nach unten gehen und die Rendite am Ende des Jahres etwa 10 Prozentpunkte niedriger ausfallen. Dies führt zu einem Verkaufssignal.

Was sagen die Analysten?



Aus Sicht der covernden Analysten liegt der faire Wert der Aktie durchschnittlich bei 37,49 Euro und damit im Bereich des aktuellen Kursniveaus. Zurzeit wird die United Internet-Aktie von 15 Analysten bewertet, von denen 7 für Buy, 7 für Hold und einer für Sell votieren. Dies führt zu einem neutralen Signal.

Unter dem Strich erhält die Aktie von United Internet 1,5 von 3 Punkten und ist damit insgesamt neutral einzuschätzen. Investierte Anleger können die Aktie halten und die Gewinne laufen lassen, vor einem Nachkauf bzw. Neueinstieg sollte jedoch ein bullisches Rating seitens der Analysten abgewartet werden.

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Über den Autor
 
Autor: Robert Sasse Robert Sasse
Robert Sasse
Unternehmer, Journalist und vor allem Herzblut-Börsianer

Der Autor und Verleger Robert Sasse vereint in seinem Lebenslauf über 15 Jahre Börsenerfahrung kombiniert mit hohen Verantwortungsbereichen in Wirtschaftsunternehmen und eigenen Unternehmensgründungen. Er ist studierter Betriebswirt und besitzt einen Master of Science in Marketing und Sales.

Schon Robert Sasses Studienzeit zeigt, dass der 34-jährige Rheinländer sehr vielseitig ist. Er studierte Betriebswirtschaftslehre, Physiologie, Sozialwissenschaften sowie Marketing & Sales in Dortmund, Koblenz, Riga, Wismar und Bamberg. In dieser Zeit sammelte er ein diversifiziertes Wissen über die Beschaffenheit der Märkte, die Funktionsweise von Unternehmen und die Gesellschaftsstruktur.
Dabei hatte der Rheinländer immer einen klaren Fokus: Die Finanzwelt. Schon zu Beginn seines Studiums sammelte er erste Erfahrungen im Finanzsektor und zwar in einer Beratungsgesellschaft für Aktienanalysen. Schnell hatte er sich das nötige Grundwissen angeeignet, um diese selbst zu verfassen und Empfehlungen zu schreiben.

Finanzwissen im In- und Ausland

Dieses Finanzwissen vertiefte Robert Sasse während seiner Auslandssemester weiter: Im Zeitraum von 2005 bis 2010 arbeitete er in Redaktionen in Riga, Vilnius, Tallinn, Prag und Budapest.

Zu Robert Sasses Auftraggebern zählten unter anderem der Finanzen Verlag, die Baltische Rundschau, Euro am Sonntag, die Budapest Times, die FAZ, Wirtschaft konkret und die Budapester Zeitung. Darüber hinaus betreute Robert Sasse während seines Studiums zwei Jahre lang ein Muster-Depot, etablierte ein interaktives Online-Lexikon und arbeitete für diverse Internetseiten im Finanzbereiche.

Außerdem führte er eine Kapitalmarktstudie über Rating-Agenturen durch, betreute ein Fonds-Tool und engagierte sich auf der Internationalen Anleger-Messe.

Erste Unternehmensgründung 2003

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag. Insgesamt vier Jahre war Robert Sasse für den Verlag für die Deutsche Wirtschaft tätig. Hier kombinierte der Rheinländer seine Stärken im Management mit der Online-Welt. Er verantwortet in seiner Position als Profitcenter-Verantwortlicher den Bereich E-Business. Hier leitete er 14 Finanzredakteure und verhalf ihnen mit seinem Wissen zu mehr Nutzen und besserer Qualität in den Texten der E-Mail-Newsletter. In dieser Zeit machte Robert Sasse sich die digitale Welt zu Eigen und verknüpfte sie mit seinem Finanz-Wissen.

Geschäftsführer der YES investmedia GmbH

Nach knapp 15 Jahren Erfahrung in der Medien- und Verlagsbranche ist Robert Sasse heute Geschäftsführer der YES investmedia GmbH und Chefredakteur verschiedener Finanzdienste. In dieser Position verhilft er seinen Kunden und Lesern, den immer schneller werdenden Wandel der Märkte zu erfassen und durch wirtschaftlich hoch erfolgreiche Marketing Kampagnen strategische Vorteile im Wettbewerb zu erzielen.

Schon in jungen Jahren konnte sich Robert Sasse als Finanzredakteur einen Namen machen. Das verhalf im bereits im Jahr 2003, erstmalig unternehmerisch tätig zu werden. Er gründete seinen eigenen Verlag, den rpes Sachbuchverlag.

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