Ende der Lebensversicherung – wichtig!



13:41 29.05.20

Liebe Leser,

jahrelange Niedrigzinsen haben die Lebensversicherungsbranche an den Rand der Wirtschaftlichkeit für ihre Verträge gebracht. Wer vor Jahren – oft genug in Banken bei Beratungsgesprächen – überredet wurde, etwa ein Immobilien-Darlehen mit einer Lebensversicherung zusammen abzuschließen (die dann bei Auszahlung das Darlehen tilgen sollte), weiß ohnehin, dass die Branche nicht mehr funktioniert. Die Überschüsse sind stark gesunken und die Auszahlung am Ende der Vertragszeit ist oft um viele tausend Euro geringer als erhofft. Das Ende der Talfahrt ist nicht in Sicht.

Jetzt schieben sich die Lebensversicherungen bald die Probleme gegenseitig zu bzw. an die klassische Verwertungsindustrie. Die gibt es auch in diesem Segment. Der Marktführer, die Allianz, möchte nach einem Bericht der „Welt“ die Lebensversicherungsverträge in Italien komplett abstoßen. Das ist der erste große Schritt zum Ende dieser Verträge. Die Kunden dürfen sich dafür im Übrigen bei der EU und der EZB sowie der deutschen Regierung bedanken, die für die Rettung der EU ab 2009 alle Zinshebel in Bewegung gesetzt haben.

Allianz beauftragt Morgan Stanley

Dem Bericht zufolge hat die Allianz die US-Großbank Morgan Stanley damit beauftragt, einen Abnehmer zu finden. Der Bestand in Italien wiegt noch neun Millionen Euro und wäre das erste Gesamtpaket, das die Allianz in Europa verkaufen würde. In Südkorea, Taiwan oder Japan hat das Unternehmen die Versicherungen bereits abgestoßen.

In Deutschland möchte die Allianz diesen Schritt noch vermeiden, den übrigens die „Generali“ aus Italien in Deutschland bereits gegangen ist. Die Versicherungsverträge wurden an eine – ich nenne sie so – Verwertungs- und Abwicklungsgesellschaft verkauft.



Das Modell zeigt, wie die Politik in der EU und in Deutschland vorgegangen ist und vorgeht, um Ihnen Ihr Vermögen wegzunehmen, um es drastisch zu formulieren. Deutschland ist mit mehr als 80 Millionen Verträgen Europa-, sogar Weltmeister im Abschluss mit Lebensversicherungskonzernen. Warum? Die Vertriebsmaschine war bestens geölt und der Staat bediente sich. Denn die Lebensversicherer dürfen das Kapital im Wesentlichen aus Haftungsgründen nur in „sichere“ Anleihen investieren, ergo Staatsanleihen, bevorzugt aus Deutschland.

Lebensversicherungen galten als Kapitalsammelstelle, die in der Regel nur Bruchstücke, weniger als 5 %, in Aktien investiert haben. Dank der staatlich verordneten Geldflut – seit 2008/2009 – sind die Zinsen dramatisch gesunken. Käufer für die Anleihen waren und sind weiterhin die Vertragspartner der Lebensversicherungen, die in diese Pakete investieren müssen. Der Staat hat sich mit immer niedrigeren Zinsen regelrecht bei Ihnen bedient, wenn Sie einen oder mehrere solcher Verträge haben. Bleibt nur zu hoffen, dass die langen Gesichter bei der Auszahlung der Lebensversicherung nicht – wie schon vieltausendfach geschehen – zu Finanzierungslücken etwa bei Immobilien führen. Die könnten dann in der nächsten Stufe in der Zwangsverwaltung der Banken landen. Der Kreislauf wäre fast perfekt.

Da die Lebensversicherungen nun nach und nach ihre Portfolios verkaufen, ziehen Sie Ihre Schlüsse daraus. Mit Anleihen und anleiheähnlichen Sparformen ließ sich in den vergangenen Jahren kein Geld verdienen – und es lässt sich damit kein Geld verdienen. Die laufende Verwertung der Vermögen ist praktisch eine Teilenteignung.

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Über den Autor
 
Autor: Volker Gelfarth Volker Gelfarth
Volker Gelfarth ist unabhängig beratender Unternehmensanalyst und renommierter Chefredakteur. Seine Publikationen „Die Aktien-Analyse“, Strategisches Investieren“, „Gelfarths Dividenden-Letter“ und „Gelfarths Premium-Depot“ sind seit vielen Jahren unentbehrliches Handwerkszeug privater und institutioneller Aktienanleger.
Der Diplom-Produktions-Ingenieur lernte die Schwächen und Stärken eines Unternehmens selbst als Manager kennen, bevor er sich mit seinem Researchunternehmen voll und ganz der Value-Analyse widmete. Mit unermüdlichen Willen analysierte er als einer der ersten systematisch das Anlage-Verhalten der weltweit erfolgreichsten Investoren und machte dieses seinen Lesern zugänglich.

Erfolgsstrategien für Groß- und Kleinanleger Den gelernten Ingenieur interessieren als Grundlage seiner Bewertungen und Empfehlungen vor allem harte Fakten, solide Daten und seriös überprüfte Zahlen.
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